Buchplauderei ...
.... über meine im Monat November 2025 gelesenen Bücher
- hochgeladen von Sabine Presnitz
Der französische Philosoph und Schriftsteller Voltaire bestätigte: „Lesen stärkt die Seele.“
Gerade im tristen Monat November braucht man etwas, das einen aufbaut und stärkt.
Bücher sind hierfür bestens geeignet.
„Die bibliophilen Taschenbücher“ ist eine aus hunderten Bänden bestehende Buchreihe in der „berühmte und originelle Bücher“, teilweise Jahrhunderte alt, „in ihrer ursprünglichen“ Typografie neu herausgegeben wurden. Ab dem Jahr 1977 erschienen im Dortmunder Harenberg - Verlag bis zum Jahr 1995 über 700 Bände. Die einzelnen Bände sind oft „reich illustriert“ und erschienen im Vierfarbdruck auf Kunstdruckpapier. Sie sollten dem einfachen Bürger auch „luxuriöse“ Bücher für wenig Geld zugänglich machen. Außerdem sind sie vor allem auch als Sammlerstücke beliebt.
"Museum der Bücher" ist das Taschenbuch Nr. 500. Es wurde im Jahr 1986 von Hans Adolf Halbey herausgegeben. Dieses Buch wird dem Genre Belletristik & Biographien zugeordnet und präsentiert eine Sammlung von interessanten Texten rund um das Thema Bücher und Literatur, und ist somit ein Muss für alle Buchliebhaber.
Eines meiner Lieblingsbücher ist der Roman „Der Club der toten Dichter“. Nancy H. Kleinbaum verwendete das Drehbuch des amerikanischen Filmdramas von Tom Schulman als Grundlage für den ebenfalls 1989 erschienenen Roman zum Film.
An der Welton Academy, einem elitären und konservativen Jungen-Internat. geht es um Fleiß und vor allem Disziplin. Die Academy versucht, die Schüler zu konformen und anzupassen. Durch den neuen Englischlehrer Mr. Keating lernen die Jungen aber das freie Denken und die Schönheit von Worten. Er vermittelt seinen Schülern die Welt der Literatur; sie sollen Poesie nachvollziehen und in sich selbst entdecken, anstatt nur auswendig Gelerntes zu wiederholen. Dazu gehört auch das Verfassen und Vortragen eigener Gedichte.
Zudem ermutigt er seine Schüler, „den Tag zu nutzen“, und bezieht sich dabei auf den lateinischen Ausdruck „Carpe diem“!
Keatings unkonventionelle Methoden, von den anderen Lehrern skeptisch betrachtet, helfen den Schülern, ihre Individualität zu entdecken.
„Wir haben Gedichte nicht einfach gelesen, wir haben sie uns wie Honig genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. - Poesie kann vieles beinhalten, was uns die Augen öffnet. - Ganz gleich was man euch erzählt, Wörter und Gedanken können die Welt verändern.“
Die zeitlosen Lektionen sind auch heute noch aktuell. Sie können uns helfen, unser Leben zu verbessern.
Dass man sein Leben auch in schier ausweglosen Situationen meistern kann, zeigt uns das Buch „Zwei alte Frauen“ von Velma Wallis. Die Autorin erzählt die Geschichte ihres Stammes, die sie von ihrer Mutter gehört hat, in einfachen Worten. Obwohl literarisch nicht sehr anspruchsvoll, passt der einfache Stil hier zum Inhalt und der ursprünglich mündlichen Überlieferung. Die Geschichte wirkt dadurch authentisch. Das Buch wurde mit dem Western States Book Award ausgezeichnet und seit seinem Erscheinen in siebzehn Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft.
Im Norden Alaskas werden zwei alte Frauen in einem harten Winter von ihrem Volk ausgesetzt. . Nach anfänglicher Resignation vergessen sie das Klagen über ihre Gebrechen und besinnen sich auf ihre Stärke und ihre Erfahrungen. Gemeinsam kämpfen sie um das Überleben.
Einsamkeit und Verstoßen sein aus der Gesellschaft machen Geist und Körper schwach, doch Lebenswille und das Gefühl „gebraucht zu werden“ erzeugen ein lebenswertes Dasein auch im höheren Alter. Das Buch beschreibt eindrucksvoll, wie sich die "zwei alten Frauen" aus ihrer Gebrechlichkeit lösen und ungeahnte Körperkräfte und Willensstärke entwickeln, um den Naturgewalten zu trotzen.
„Diese Geschichte hat mich gelehrt, dass den eigenen Fähigkeiten keine Grenzen gesetzt sind, wenn es darum geht, das im Leben zu vollbringen, was man muss – schon gar nicht durch das Alter“, so schreibt Velma Wallis in ihrem Vorwort.
Allzeit stärkenden Lesestoff wünscht Euch Sabine
Bürgerreporter:in:Sabine Presnitz aus Schwabmünchen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.