Buchplauderei ...
.... über meine im Monat Februar 2026 gelesenen Bücher
- Foto: Sabine Presnitz
- hochgeladen von Sabine Presnitz
Ein Buch zu lieben ist wie einen Menschen zu lieben. Wenn man ein wirklich gutes Buch liest, fällt alle Last von einem ab und Sorgen erscheinen plötzlich unwichtig!
Ein besonderer Tag im Februar ist der Valentinstag am 14. Februar. Er gilt als Tag der Liebe und Zuneigung zwischen Paaren. Sein Ursprung geht auf den heiligen Valentin zurück, der im antiken Rom heimlich Liebespaare traute.
Deshalb habe ich meine diesmonatige Buchplauderei unter das Motto „Liebe, Gefühle und Romantik“ gestellt.
Die Anziehungskraft zwischen zwei Menschen, die sie zu tiefen Empfindungen führt, ist der rote Faden in dem wunderschön gestalteten Buch „Lass deine Gefühle tanzen“ von Hans Kruppa. Die sieben einfühlsamen Erzählungen ziehen den Leser in ihren Bann, inspirieren die Seele und berühren das Herz. Sie machen Mut, sich auf den Tanz der Gefühle einzulassen und zeigen:
Liebe ist unsere größte Chance auf Freude, Glück und Erfüllung.
Nach dieser gefühlvollen Lektüre nahm ich den wunderschönen Bildband „Wo die Liebe hinfliegt“ von Tanja Brand zur Hand. Der Fotografin und Falknerin ist es auf eine unnachahmliche Art gelungen, die Freundschaft zwischen dem belgischen Schäferhund Ingo und dem Steinkauz Poldi zu dokumentieren. Sie beweist bei ihren Fotoaufnahmen sehr viel Fingerspitzengefühl; die Bilder, die sie macht, sind einfach herzerwärmend. Man spürt bei jedem Foto, wie sehr die Tiere ihr vertrauen. Die Texte zu ihren Fotos sind gut lesbar, nebenbei wird auch auch etwas Fachwissen vermittelt.
Das Buch lehrt uns die Liebe zur Natur und lädt zu einem außergewöhnlichen Blick auf Tiere als Gefährten des Alltags ein. Ein ideales Geschenk für Tierliebhaber.
Ein Wohlfühlroman zum Abschalten war meine letzte Lektüre. In „Montags bei Monica“ von Clare Pooley lernt man sechs, zum Teil sehr gegensätzliche Charaktere und deren Geschichten kennen. Julian, ein Künstler, der in die Jahre gekommen ist, hadert mit seiner Einsamkeit und startet das Projekt „Aufrichtigkeit". Er schreibt in ein kleines Notizbuch seine Geschichte und legt dieses in Monicas Cafe ab. Monica findet das Büchlein, liest darin, schreibt ihrerseits, wie von Julian gewünscht, ihre Gedanken und Sehnsüchte nieder und legt das Büchlein in einer gegenüberliegenden Bar ab ….
So wandert das Notizbüchlein von Person zu Person, und letztlich treffen sich alle in Monicas Cafe. Durch dieses Zusammenkommen finden verschiedene Generationen zueinander, die allesamt voneinander profitieren und lernen können.
Eine schöne Geschichte mit unvorhersehbaren Wendungen, die uns daran erinnert, dass wir uns nur trauen müssten, unser wahres Ich zu zeigen, um einen Nährboden für tiefe Verbindungen zu schaffen.
Allzeit Lesestoff zum Abschalten wünscht Euch Sabine
Bürgerreporter:in:Sabine Presnitz aus Schwabmünchen |
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