Buchplauderei ...
... über meine im Monat Februar 2025 gelesenen Bücher

Die berühmte schwedische Kinderbuch-Autorin Astrid Lindgren schrieb einmal: „Ja, das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer. Für mich begann es, als ich zum ersten Mal ein eigenes Buch bekam und mich da hineinschnupperte. In diesem Augenblick erwachte mein Lesehunger, und ein besseres Geschenk hat das Leben mir nicht beschert.

Meine Bücherlektüre im Monat Februar könnte man auch unter dem Begriff „Leseabenteuer“ zusammenfassen.

Evie Woods Roman „Der verschwundene Buchladen“ besticht durch seinen Farbschnitt! Das Design mit der Hausfassade, die im Bücherregal steht, und den grünen Ranken, die als Rahmen dienen, sind ein echter Hingucker. Evie Woods erzählt die Geschichten von drei Hauptpersonen auf zwei Zeitebenen. Mit Opaline befinden wir uns im Jahr 1921, mit Martha und Henry in der Gegenwart. Diese Drei führen vollkommen unterschiedliche Leben mit den Herausforderungen ihrer Zeit, haben aber eins gemeinsam - sie entdecken alle den verschwundenen Buchladen, von dem sie magisch angezogen werden. Dieser magische Ort zieht sie in ihren Bann. Während sie Geheimnisse lüften, tauchen sie in eine Welt voller Wunder ein, in der nichts so ist, wie es scheint. Aber schließlich erkennen sie, dass ihre eigenen Geschichten genauso außergewöhnlich sind wie die, die sie in ihren geliebten Büchern lesen.

Nachdem ich das Geheimnis des verschwundenen Buchladens erkundet hatte, begab ich mich mit Bill Bryson und seinem Freund Katz auf eine abenteuerliche Wanderweg, den „Appalachian Trail“!
Der Appalachian Trail ist mit etwa 3440 km einer der längsten Fernwanderwege der Welt. Insgesamt zieht sich der Weg durch 14 Staaten. Die vom Trail durchquerten Appalachen zählen zu den ältesten Gebirgen der Erde und weisen Höhen von bis zu 2037 m auf.
Bill Bryson hat mit seinem Buch „Picknick mit Bären“ einen wunderbar ironischen Reisebericht über eine Wanderung quer durch die USA verfasst, er lässt immer wieder Informationen in das Buch mit einfließen, so dass der Leser auch Einblicke in die Natur und Geschichte des Trails bekommt.
Was mich jedoch gestört hat, ist die Tatsache, dass der deutsche Titel absolut unpassend ist, denn Bill und Katz haben keinen einzigen Bären gesehen. Der Originaltitel „A walk in the woods" passt auf alle Fälle besser.

Von tatsächlich beobachteten Bären und anderen wilden Tieren handelt der Reisebericht „Bären, Lachse, wilde Wasser“ von Andreas Kieling, Deutschlands bekanntestem Tierfilmer!
Im Jahr 2005 begab sich der Tierfilmer mit seiner Familie auf eine aufregende Reise von den Quellen des Yukon in Kanada bis zur Beringsee in Alaska.
Anstrengende Märsche auf Skiern und das Abenteuer einer wochenlangen Flussfahrt lagen vor ihnen. Hautnah erlebten sie kämpfende Grizzlys und die längste Lachswanderung der Erde.
Andreas Kieling erklärte seiner Familie, wo in der Wildnis Gefahren lauern und wie man mit Bibern, Elchen, Luchsen und Wölfen lebt.
Der Reisebericht liest sich von Anfang bis zum Ende spannend, der Leser taucht tief in das Buch ein und ist hautnah bei allen Abenteuern dabei, zumal der Bericht mit wunderschönen Fotos untermalt ist.

Abenteuerlichen Lesestoff wünscht Euch allen
Sabine

Bürgerreporter:in:

Sabine Presnitz aus Schwabmünchen

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