Buchplauderei ...
.... über meine im Monat August 2025 gelesenen Bücher
- Foto: Sabine Presnitz
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Meine Lieblingsschriftstellerin Petra Durst-Benning schrieb einmal in einem ihrer Bücher:
„Mit einem Buch kann man verreisen, ohne einen Koffer packen zu müssen.“
Also machte ich mich mit dem Roman „Wo die Dünen schimmern“ von Patricia Koelle auf den Weg nach Kalifornien und auf die Nordseeinsel Amrum. Im zweiten Band ihrer Nordsee-Trilogie lernen wir Jessieanna kennen, die alles andere als begeistert ist, als sie sich auf Drängen ihres Vaters nach einer schweren Lungenentzündung auf seiner Heimatinsel erholen soll. Jessieanna sträubt sich lange dagegen, sie will nicht zu ihrer unbekannten Verwandtschaft auf eine kleine Insel in der kalten Nordsee. Sie will ihren Verlobten Ryan heiraten und eine Lotion herstellen, die kranken Menschen Wohlbefinden und Unterstützung für ihre Heilung geben soll. Letztendlich hört sie dann doch auf ihren Vater und alles kommt ganz anders als erwartet. Fern von zuhause hält das Leben nämlich einige Überraschungen für sie parat….
Wie immer bei Romanen von Patricia Koelle fühlt man sich durch die bildhaften Beschreibungen der Autorin sofort inmitten der Geschichte und wird in ihren Bann gezogen. Patricia Koelles Schreibstil ist ein Garant für Wohlfühl-Literatur mit Abschaltautomatik.
Meeresrauschen, wenn auch nur imaginär, ist bei mir gedanklich immer mit Möwengeschrei verbunden. Ein Grund für mich, mal wieder eines meiner Lieblingsbücher zur Hand zu nehmen: „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach, mit einer Weltauflage von mehr als fünf Millionen ist die Erzählung längst zu einem zeitlosen Kultbuch geworden.
Die Möwe Jonathan ist anders ist als ihre Artgenossen: neugierig und hungrig auf die Weite des Meeres und des Himmels. Jonathan will alles lernen, erfahren und verstehen. Er ist verliebt ins Fliegen – und in die Freiheit. Das verstößt gegen die Traditionen und Jonathan wird vom Ältestenrat der Möwen verbannt. Doch wäre er nicht die Möwe Jonathan, wenn er nicht so leidenschaftlich an seinen Zielen festhielte…..
Ray Bradbury schrieb dazu: „Zwei Dinge erreicht dieses Buch: Es gibt mir Flügel, es macht mich jung! Für beides bin ich tief dankbar!“
1973 kam „Die Möwe Jonathan (Originaltitel: Jonathan Livingston Seagull)“ ins Kino. Regie führte Hall Bartlett, von dem auch das Drehbuch stammte. Die Filmmusik komponierte Neil Diamond. Der Film war 1974 für den Oscar für Beste Kamera und Bester Schnitt nominiert; die Filmmusik von Neil Diamond bekam einen Golden Globe Award und einen Grammy Award.
Den Abschluss meines Lesemonats bildete das Buch „Komm zu nix – Nix erledigt und trotzdem fertig“ von Tommy Jaud.
In 16 kurzen Geschichten berichtet der Autor von seinen "Eskapaden" und bringt den Leser durch seine überspitzten Darstellungen zum Lachen. Die Kurzgeschichten über scheinbare Ideenlosigkeit unterhalten besser als gedacht. Neben der herangezogenen Schreibkrise werden größere und kleinere Missgeschicke thematisiert.
Ich hatte mir etwas mehr versprochen, fühlte mich aber im Großen und Ganzen recht gut unterhalten. Humor ist halt Geschmackssache.
Kurzweilig und ohne jeglichen Tiefgang ist „Komm zu nix“ die perfekte Urlaubslektüre für den Strand, Pool oder das Büro, wenn man mal wieder zu nix kommt.
Allzeit kurzweilige Unterhaltung wünscht Euch Sabine
Bürgerreporter:in:Sabine Presnitz aus Schwabmünchen |
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