Buchplauderei ...
.... über meine im Monat April 2026 gelesenen Bücher

Buchplauderei über meine im Monat April 2026 gelesenen Bücher

Bücher sind schon seit jeher eine unerschöpfliche Quelle an Weisheit, Inspiration und Wissen. Sie entführen uns in unbekannte Welten, regen uns zum Nachdenken an und bringen uns zum Lachen oder auch zum Weinen.
Im April gibt es an zwei Tagen besondere Bücher-Tage, am 2. April ist der „Internationale Kinderbuchtag und der 23. April wurde zum „Welttag des Buches“ ernannt.
Da war es natürlich naheliegend auch meinen Lesestoff im April dem Thema „Buch“ zu widmen.

Das erste Buch, das ich im Lesemonat April zur Hand nahm, war das Buch „Verführung zum Lesen“, das Uwe Naumann, der Programmleiter für Sachbücher, im Rowohlt Verlag herausgegeben hat.
Das Buch zeigt, wie Literatur nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch als Wegweiser und Denkanstoß dienen kann.
52 Prominente – Schriftsteller, Journalisten, Politiker und Schauspieler wurden nach Büchern befragt, die ihr Leben verändert haben. Die Autoren erzählen, wie bestimmte Bücher sie geprägt haben. Jeder Beitrag bietet nicht nur eine Buchvorstellung, sondern auch Einblicke in die Autobiographie des jeweiligen Autors.
Lassen wir den Herausgeber selbst zu Wort kommen: Das wichtigste Ziel dieser Antholohie ist es, Menschen zum Lesen zu „verführen“. In einer Zeit, in der die Öffentlichkeit gern den Niedergang der Lesekultur beklagt, möchten wir ein unmissverständliches Zeichen setzen.

Für Buchliebhaber wie mich, ist ein Leben ohne Lesen unvorstellbar, deshalb sprach mich der Titel des Romans „Die Buchverliebten“ von Anja Baumheier sofort an. Außerdem hieß es in der Beschreibung „Ein Buch über Bücher und die Liebe zur Literatur“, also genau das Richtige für mich, wie es schien!
Die Protagonisten des Romans, der in der Marzipanstadt Lübeck spielt, sind Gesa und Ole, zwei ältere Menschen, mit denen es das Schicksal in der Vergangenheit bisher nicht gut gemeint hat. Gesa hat nach einem traumatischem Erlebnis vor zwanzig Jahren Bücher aus ihrem Leben verbannt. Der Buchhändler Ole hingegen hat nach einem Schicksalsschlag seine Liebe zur Literatur gefunden und führt eine kaum rentable Buchhandlung. Beide haben eines gemeinsam, sie haben sich damit abgefunden, als Alleinstehende alt zu werden. Doch durch einen Zufall treffen die beiden aufeinander und fühlen sich zueinander hingezogen.
Ein Stoff für eine gute Story, jedoch flachte die Geschichte nach einem vielversprechenden Anfang sehr schnell ab und die Handlung konnte mich nicht wirklich überzeugen.

So beschloss ich mit dem Buch „Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern“ von Katharina Herzog in das idyllisch gelegene Dorf Swinton-on-Sea an der Südwestküste Schottlands zu reisen, das laut Autorin ein Herzensort für alle Bücherliebhaber ist. Zwar spielt der erste Band dieser Bücherdorf-Reihe im Winter, während wir uns schon am Frühling erfreuen, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch.
Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich sehr wohl in Swinton-on-Sea mit all seinen wunderbar schrulligen und liebenswerten Bewohnern.
Genauso ergeht es der Kunsthändlerin Vicky, die durch Zufall an den Brief des achtjährigen Finley kommt, den er an seine verstorbene Mutter geschrieben hat. Auf dem beiliegenden Foto entdeckt sie eine seltene Ausgabe von „Alice im Wunderland“. Als Kunsthändlerin wittert sie ein gutes Geschäft und macht sich sofort auf nach Schottland, um das Buch in ihren Besitz zu bringen. Dieses Unterfangen entpuppt sich allerdings bald als anspruchsvolle Herausforderung und stellt ihr bisheriges Leben auf zauberhafte Art und Weise auf den Kopf. Das Miteinander, die Freundschaft und der Zusammenhalt in diesem idyllischen Dorf, lässt sie ihr Leben überdenken. Nicht zuletzt weil sie Finleys Vater kennenlernt, der eine außergewöhnliche Buchhandlung namens „THE READING FOX“ leitet.
Dieser absolut gelungene Auftakt über das kleine Bücherdorf, der in der glitzernden Vorweihnachtszeit spielt, macht Lust, auch das Frühlingsfunkeln, den Sommerzauber und das Herbstleuchten in Swinton-on-Sea zu erleben.

Eine lesefreudige Frühlingszeit wünscht Euch Sabine

Bürgerreporter:in:

Sabine Presnitz aus Schwabmünchen

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