Stadt Neusäß
25 Jahre Titania Neusäß: eine regionalen Erfolgsgeschichte wird gefeiert
- Geschäftsführer der GMF, Thomas Meier (links) und Erster Bürgermeister, Richard Greiner ehren Martina Jeglinger und Petra Voßiek für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit. Projektleiter Thomas Eichhorn und Betriebsleiterin Jana Freymann gratulieren (v.l.n.r.)
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Das Erlebnisbad Titania, die Stadt Neusäß und die GMF haben das 25-jährige Bestehen des Titania Erlebnisbades mit einer schönen Jubiläumsfeier mit italienischem Flair gewürdigt. Gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Stadtratsmitgliedern, Vertreterinnen und Vertretern der GMF, Mitarbeitenden des Bades sowie beteiligten Handwerksbetrieben wurde auf ein Vierteljahrhundert bewegte Geschichte des Bades zurückgeblickt. Der Geschäftsführer der GMF, Thomas Meier, ehrte langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Erste Bürgermeister Richard Greiner spannte in seinem Grußwort den Bogen von den ersten Überlegungen zum Neubau eines Bades in den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart. „Wenn man heute auf 25 Jahre Titania zurückblickt, sieht man nicht nur ein Freizeitbad, sondern ein bedeutendes Kapitel unserer Stadtentwicklungsgeschichte und ein Angebot für die Menschen, das nicht nur unsere Heimat Neusäß, sondern die gesamte Region nachhaltig geprägt hat“, so Greiner.
Von der Idee zum Großprojekt
Die Erfolgsgeschichte des Titania begann in den 1990er-Jahren mit dem Ziel, ein modernes Freizeit- und Schwimmbad für alle Generationen zu schaffen. Auslöser war unter anderem der steigende Bedarf an Wasserflächen für Schulen, Vereine und den öffentlichen Schwimmbetrieb. Am 20. März 1999 begann das damals größte kommunale Bauvorhaben der Stadt mit einem Investitionsvolumen von rund 40 Millionen D-Mark nach intensiven politischen Beratungen und Standortuntersuchungen.
Das Titania überzeugte seit seiner Eröffnung im März 2001 von Beginn an mit einem außergewöhnlichen Konzept aus Sportbad, Erlebnis, Architektur und Themenwelten, darunter das Piratenschiff, die Trichterrutsche sowie eine aufwendig gestaltete Unterwasser- und Felsenlandschaft. Leitgedanke war stets „Urlaub im Alltag“.
Einen tiefgreifenden Einschnitt erlebte das Bad in den Jahren 2012/2013. Technische Mängel und wirtschaftliche Schwierigkeiten führten schließlich zur Kündigung des Vertrags mit dem bisherigen Pächter. Nach einer kurzfristigen Schließung übernahm die Stadt Neusäß. Mit der Übernahme erfolgte eine grundlegende Sanierung und Modernisierung, mit der die Attraktivität und Betriebssicherheit wieder hergestellt wurden.
Pandemie und Energiekrise als Belastungsprobe
Die Corona-Pandemie stellte das Bad vor große Herausforderungen. Nach der angeordneten, 6 Monate dauernden Betriebsschließung von Januar bis Juni 2021 kam es im weiteren Jahresverlauf zu wechselnden Zutrittsregelungen für Besucherinnen und Besucher. So lag z.B. die Gesamtkapazität im November 2021 zeitweise bei nur rund 220 Gästen im gesamten Haus, während im Normalbetrieb etwa 750 Personen gleichzeitig im Bad sind und über den Tag verteilt bis zu rund 1.800 Gäste gezählt werden können.
Während der Energiekrise ab 2022 stieg der Gaspreis im Vergleich zu 2020 zeitweise auf mehr als das Zehnfache an. Trotz dieser erheblichen Belastungen konnte der Betrieb, u.a. durch konsequentes Energiemanagement, stabil gehalten werden.
In den Folgejahren wurde das Titania kontinuierlich weiterentwickelt. Neue Sauna- und Wellnessbereiche wurden geschaffen, bestehende Anlagen modernisiert und das Angebot stetig erweitert. Gleichzeitig wurde in Personalentwicklung, Servicequalität und Infrastruktur investiert. Heute zählt das Titania rund 300.000 Besucherinnen und Besucher jährlich, darunter bis zu 110.000 Saunagäste, und ist zu einem wichtigen überregionalen Faktor im Freizeitangebot geworden. Mit seinem Fokus auf Wellness und Erholung ist es ein wichtiges präventives Angebot im sich entwickelnden Gesundheitsstandort Neusäß. Mit über 100 Beschäftigten ist es auch ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.
Auch nach der Pandemie kehrten die Besucherzahlen wieder auf das Vor-Corona-Niveau zurück, begleitet von einer insgesamt positiven wirtschaftlichen Entwicklung.
In den vergangenen Jahren wurde konsequent in Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit investiert. Dazu zählen technische Modernisierungen, energetische Maßnahmen sowie infrastrukturelle Verbesserungen wie der Ausbau von Parkflächen, die Installation von E-Ladesäulen, die Gestaltung des Umgangs beim Sauna-See, die Erneuerung von Lüftungs- und Badtechnik sowie zuletzt die Sanierung von Umkleiden und Saunabereichen.
Bürgerreporter:in:Stadt Neusäß aus Neusäß |
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