Beiträge zur Rubrik Natur

Diese sich selbstbestäubende Orchideenart steht unter strengem Naturschutz. Die Blüten öffnen sich kaum, produzieren keinen Nektar, locken also auch kaum Insekten an.
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DIY
Pfingstnachlese – ein Elfchen ist auch ein Gedicht

Gestern Morgen entdeckte ich im Garten überraschend und freudig eine Orchidee. Sie inspirierte mich zu einem Elfchen – einer Gedichtform nach festgelegtem Schema: Erste Zeile: ein Wort, zweite zwei Worte, dritte drei, vierte vier und schließlich wieder eines:). Frisch die Luft es jubilieren Vögel in einem traumhaften Konzert Pfingstmontag Wild der Garten Raum für Insekten Manche nennen ihn ungepflegt Pfingstmontagmorgen Anmutig Weißes Waldvöglein Rarität im Hausgarten Orchidee des Jahres 2017...

Unterwegs aufgefallen
Zwei kamen durch

Im Schulunterricht meines Lesekindes sind aktuell Haikus das Thema. Über diese japanische Gedichtform, die aus drei Zeilen besteht und ein 5-7-5 Silbenmuster ausweist, sprachen wir deshalb gestern während unseres Treffens. Für ein Kind, das nur in der Schule deutsch spricht, keine leichte Aufgabe. Mein heutiger Versuch zum Foto:) Gelbe Lichtblicke Im trostlosen Schotterbeet Welch eine Freude Ich habe mein Haiku am 25. Februar erweitert:) und die Neuerung kursiv dargestellt:) Grau in Grau der...

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Natur
Winterzauber an der Saale

Am heutigen grauen Sonntag glaubt man fast nicht, dass gestern noch die Sonne vom blauen Himmel strahlte und die Landschaft verzauberte. Kalt war es, ja! Streckenweise sogar noch etwas rutschig, was umgangen werden konnte. Die WetterApp zeigte schlechte Luftqualität an. Nur eine Handvoll Wanderer waren unterwegs auf der Strecke zwischen Naumburg und Schönburg. Kormorane, Enten, eine Katze und zwei Pferde bildeten die Mehrzahl an Begegnungen. - Die Stille tat gut. Entspannung pur.

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Aufgefallen
Paradox?

Erfreut, gleichzeitig erstaunt, entdeckte ich letzte Woche einen Hinweis über das Anlegen einer Blühwiese. Vorbereitungsarbeiten dafür waren erfolgt. Gefällt mir selbstverständlich! Gern mehr davon. Gleichzeitig finde ich es jedoch paradox, werden doch im Sommer in regelmäßigen Abständen die Grünstreifen an den Straßenrändern von allen Wildblumen befreit. Wie wird das bei euch gehandhabt?

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Unterwegs
Herbstfarben und ein Gedicht

Ob daheim oder unterwegs, überall zeigt sich die Natur in warmen Farben. Selbst bei Regenwetter. Noch können wir uns darüber freuen und sie genießen. Doch Herbst heißt Rückzug. Sobald der erste Frost seine Boten schickt, ist’s vermutlich vorbei damit. Gedicht von Mascha Kaléko Sehnsucht nach dem Anderswo Drinnen duften die Äpfel im Spind, Prasselt der Kessel im Feuer. Doch draußen pfeift Vagabundenwind Und singt das Abenteuer! Der Sehnsucht nach dem Anderswo Kannst du wohl nie entrinnen: Nach...

Gesehen in den Moritzwiesen (Naumburg)
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Unterwegs in Naumburg
Noch nicht durchgefärbt

Es ist kein sattes Grün mehr, und noch nicht die ganze Farbenpracht des Herbstes zu sehen. Die Sonne schaffte es gestern nicht durch die Wolken, dennoch war es wohltuend, unterwegs zu sein. Ich habe einige Fotos mitgebracht. Und ein Gedicht: In trauter Verborgenheit (Wilhelm Busch) Ade, ihr Sommertage, Wie seid ihr so schnell enteilt, Gar mancherlei Lust und Plage Habt ihr uns zugeteilt. Wohl war es ein Entzücken, Zu wandeln im Sonnenschein Nur die verflixten Mücken Mischten sich immer darein....

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Wildbienen
Immer in Eile

Wildbienen sind besonders schnell, habe ich das Gefühl. Es ist schwer, sie im Bild festzuhalten. Heute Morgen ist es mir dennoch gelungen … Vor einigen Tagen behauptete ich mit dem Foto einer Kronwicke, dass sie ein Festmahl für Wildbienen biete. Diese Handy-Fotos sind sozusagen der Beweis:). Es summt und brummt außerordentlich.

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Natur
Im Abendlicht

Der Südwesten Sachsen-Anhalts, wozu Naumburg gehört, wird vielfach auch 'Toskana des Nordens' genannt. Genau dieses Empfinden hatten Freunde und ich gestern Abend beim Blick aus dem Fenster. Nachfolgendes Gedicht gefiel ebenso:). Kastanien-Blüten Kristallklar leuchtend Schwebt die azurne Glocke des Himmels Ueber dem blühenden Hain der Kastanien. Auf Ast und Aestchen Wiegen sich hunderte der roten und weißen Hauchzarten Dolden – Umkost und behütet Von den sanftbewegten, Mütterlich sorgenden...

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Unterwegs in Ostriesland
Mit Schafen auf dem Deich

Einen Monat ist es bereits her, der Frust über Zugausfall und zweistündige Verspätung bei der Anreise vergessen. Schön die Erinnerung an eine Woche Ostfriesland, genauer gesagt der Aufenthalt im idyllischen Fischerdörfchen Greetsiel, über das ich hier schon mehrfach berichtete. Immer gehören für mich Deichwanderungen dazu, gern zusammen mit Schafen, die auf natürliche Weise die Deichpflege erledigen. Entspannung pur, trotz des Slaloms, der erforderlich ist, um nicht in die Hinterlassenschaft...

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Nische gefunden
Genügsam

Gestern entdeckte ich das Symbol des Frühlings an ungeahnter Stelle. Es sät sich nicht selbst aus. Wie kam es also dort hin? Egal, es zauberte ein Lächeln in mein Gesicht. Stiefmütterchen waren im Mittelalter ein Symbol für gute Gedanken und die Erinnerung an besondere Momente. So habe ich die unerwartete Augenweide wahrgenommen und teile sie hiermit.

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Unterwegs
Sonntagmorgen

Um 9 Uhr machte ich mich trotz des wenig einladenden Wetters auf den Weg. Stimmt nicht! 9 war ja heute10! Ungeliebte Zeitumstellung auf Sommerzeit. Nicht mal den Frühling konnte man heute erahnen angesichts von gefühlten 2 Grad. Wer „er“fühlt das eigentlich für die Wettervorhersage?:). Sehr frischer Wind pfiff mir um die Ohren, ein Regenschauer erwischte mich, der erst für den späten Nachmittag angekündigt war. Kein Schirm dabei, die Kapuze vom dicken Wintermantel abgetrennt ... und  trotzdem...

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Aufgefallen im Gutspark Großjena
Schneeglöckchen

Schneeglöckchen, ei, bist du schon da? Ist denn der Frühling schon so nah? Wer lockte dich hervor ans Licht? Trau doch dem Sonnenscheine nicht! Wohl gut er's eben heute meint, Wer weiß, ob er dir morgen scheint? „Ich warte nicht, bis alles grün; Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn." Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929)

Schneeglöckchen in der Steinwüste
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Aufgefallen
Schottergarten - nur Geschmacksache?

Naturschutz ist Menschenschutz Steinwüste im Vorgarten kein Vogel kommt und auch kein Regenwurm TROSTLOS Vorgarten für Schmetterlinge und anderes Kleinstgetier sieht unverkennbar anders aus NATÜRLICH Freude ich staune Schneeglöckchen durchbrechen Sperre und setzen sich durch ZAUBERHAFT Waltraud  H. Eilers

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Sonntagmorgen im Stadtpark
Maler Herbst hat noch viel zu tun

Wieder einmal ist Sonntag. Wieder einmal quere ich morgens den Stadtpark. Hat der Herbst hier inzwischen sichtbar Einzug gehalten? Nein, hat er nicht. Gut, es ist deutlich frischer, und es finden sich einige trockene Blätter auf dem Rasen. Die Schatten sind länger geworden. Die letzten Blüten erfreuen. In einem der Hochbeete hat sich eine Feige „eingenistet“. Sie wird vermutlich fachkundig versetzt werden, sobald es möglich bzw. nötig ist. Die wilde Möhre hat ihre Sommerschönheit eingebüßt,...

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Exotische Frucht
Probiert habe ich sie nicht

Die trompetenartigen, roten Blüten des Mini-Granatapfels leuchten von weitem. Ein echter Blickfang auf der Terrasse. Gestern sah ich das Bäumchen erstmals in natura und war fasziniert. Bis in den Oktober hinein wird „geblüht“:). Ob die Früchte tatsächlich essbar sind? Ich war mir nicht sicher.

Wärme
In wenigen Wochen werden wir uns danach sehnen

Spätsommer Noch schenkt der späte Sommer Tag um Tag Voll süßer Wärme. Über Blumendolden Schwebt da und dort mit mildem Flügelschlag ein Schmetterling und funkelt sammetgolden. Die Abende und Morgen atmen feucht Von dünnen Nebeln, deren Naß noch lau. Vom Maulbeerbaum mit plötzlichem Geleucht Weht gelb und groß ein Blatt ins sanfte Blau. Eidechse rastet auf besonntem Stein, Im Blätterschatten Trauben sich verstecken. Bezaubert scheint die Welt, gebannt zu sein In Schlaf, in Traum, und warnt dich,...

Heute Morgen entdeckte ich sie in luftiger Höhe.
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Unterwegs
Schneckentempo

... (fast) wie für sie geschrieben scheint das Gedicht „Jeder nach seiner Art“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Immer langsam, immer langsam Ohne Sang und ohne Klang Geht die Schnecke ihren Gang. Will sie gehen, will sie gehen In die weite Welt hinaus, Nimmt sie mit ihr ganzes Haus. Ist es draußen, ist es draußen Trübes Wetter, feucht und nass, Dann spaziert sie in dem Gras. Scheint die Sonne, scheint die Sonne, Hängt sie sich an einen Baum, Bleibt im Haus und rührt...

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Eine Empfehlung
Bitte anklopfen

Dass man an geschlossene Zimmertüren klopft, bevor man eintritt, gebietet die Höflichkeit. Dass Gleiches – allerdings aus anderem Grund - für das Schneckenhaus wichtig ist, war mir bis vor kurzem nicht bekannt. Worum geht’s? In meinem Fall um eine Bänderschnecke. Eine sehr junge mühte sich gestern am Bio-Abfalleimer hoch. Normalerweise hätte ich sie einfach aufgenommen und woanders abgesetzt. Erstmals befolgte ich hingegen den Rat einer Expertin, den ich bis vor kurzem nicht kannte. Ich klopfte...

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Unterwegs
Ein Traum

Vom Zahnarzt kommend, um einen Zahn ärmer, verlängerte ich heute Vormittag bewusst meinen Heimweg, um in die grandiose Welt der japanischen Kirschblüten einzutauchen. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Zauber vorbei ist. Es ‚schneite‘ bereits massenhaft Büten und Blütenblätter, die immer unverwelkt herunterfallen. Die zarte Pracht erinnerte mich an den Film von Doris Dörrie Kirschblüten-Hanami mit der unvergessenen Hannelore Elsner und dem vor etwa einem halben Jahr verstorbenen Elmar Wepper....

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Aufgefallen …
Frühlingsfeeling, wie es unterschiedlicher nicht sein kann

Sonntagmorgen in Naumburg, 9:00 Uhr. Es ist sonnig und noch recht frisch. Im Stadtpark sprießt helles Grün an Hecken und Büschen. Es blüht gelb, blau, weiß und rosa. Eine Quitte zeigt erste zarte Blätter. Frühling ist's! Doch was ist das? Primeln im Unterholz? Leider nicht. Bei näherem Hinsehen erkenne ich eine große Anzahl willkürlich abgeschnittener Narzissen. Sie stammen aus der von Stadtgärtnern wunderschön angelegten Rabatte, an der nicht nur ich mich jedes Jahr erfreue. Heuer hat da...

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Samstagvormittag
Begegnungen im Stadtpark

Schnee, blauer Himmel, Sonne, klare Luft … Perfekte Voraussetzungen, die warme Komfortzone zu verlassen und sich den winterlichen Bedingungen zu stellen. Der Stadtpark ist mein Ziel. Nicht nur meines, stelle ich bei Ankunft fest. Kinder rodeln unentwegt einen kleinen Hügel hinab: Runter, rauf, runter … immer wieder. Eltern wundern sich über die Ausdauer ihrer Sprösslinge. Spaziergänger – mit und ohne Hund – genießen ebenfalls den Zauber des Wintertages. Mit einer Freundin, die ich zufällig...

Erstmals selbst gesehen:))).
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Optimierbar …
Herausforderung

Es flattert unablässig, das Taubenschwänzchen und fliegt dabei innerhalb weniger Minuten mehr als hundert Blüten an. Eine echte Herausforderung für klare Fotos ohne Stativ. Jedenfalls für mich. Wenn auch nicht ganz geglückt, es war herrlich, mehrere dieser besonderen Schmetterlingsart zu beobachten im Steingarten (Bürgergarten Naumburg).

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Unterwegs
Sonnenblumen und ein Kindergedicht

Das Wetter zeigt sich heute eher von der trüben Seite. Deshalb biete ich eine kleine Aufmunterung an. Die üppig blühenden Sonnenanbeter entdeckte ich am vergangenen Samstag in Weimar. Dazu passt ein Kindergedicht, das ich als Lesepatin gern mit „meinen Lesekindern“ übe. Wie komme ich jetzt darauf? Am Donnerstag sind für mich die Ferien zu Ende. Ich freue mich auf das neue Schuljahr, in dem ich einmal wöchentlich ein Kind beim Lesenlernen unterstütze. Ich werbe immer wieder und gern für dieses...

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Jetzt darf sie ...
TRENNKOST

Im Sommer ernähren sich Wespen vorwiegend von eiweißreicher Kost (kleine und tote Insekten), um ihre Larven zu versorgen. Im Spätsommer/Herbst wechseln sie zu Kohlehydraten (gern zu unseren Kuchen und Säften). Die energiereiche Süße ist nötig für die eigene Flugkraft und zur Stärkung der Jungköniginnen. (Wespen:)Zitat ... Alle Menschen sind bestechlich, sagte die Biene zur Wespe. Verfasser unbekannt

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Sonntagmorgen
Begegnungen im Stadtpark ...

Wieder einmal auf dem Weg zum Bahnhof, verordne ich mir einen Abstecher durch den Park. Es ist kurz nach 10, der Himmel trüb, es ist drückend. Bedingt durch den vielen Regen der letzten 14 Tage treffe ich diesmal auf sattgrünen, offenbar erst kürzlich gemähten Rasen. Leider wurde dabei der Blühstreifen entfernt. Mag sein, dass er nicht mehr gut aussah. Aber ist er nicht auch ohne üppigen Blütenflor noch eine gute Adresse für diverse Insekten und Kleinsttiere? Erfreut stelle ich fest, dass die...

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