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"Von Mensch zu Mensch - Kampfkünstler helfen" 2019 Seminar in Gablingen, Landkreis Augsburg 16./17. November 2019

  Neben dem Bundeslehrgang (VAK Budo Sai), stand das 2. Verbandshighlight für 2019 an.....auch in diesem Jahr führte der Verband asiatischer Kampfkünste e.V. ein Seminar „Von Mensch zu Mensch – Kampfkünstler helfen“ durch. Erstmals wurde diese Art eines Kampfkunstseminares 2012 in Penzberg durchgeführt und seitdem ist dieses ein fester Bestandteil der jährliche Verbandsveranstaltungen des VaK e.V.. Das Besondere daran ist insbesondere der Umstand, dass der Erlös hieraus – ebenfalls seit 2012 – der Deutschen Krebshilfe e.V., Stiftung KinderKrebshilfe, zugute kommt.

Und so fanden sich Veranstalter, Organisatoren (LEW Aikido Gruppe Augsburg und Abteilung Aikido des TSV Lützelburg), geladene Referenten und knapp 100 Teilnehmer in der Mehrzweckhalle in Gablingen ein, um sich gemeinsam in verschiedenen Bereichen des Budo zu betätigen und hier ihren Teil dazu beizutragen, die Arbeit der Stiftung KinderKrebshilfe zu unterstützen.

Aufgrund der – für VAK Verhältnisse – knappen Vorbereitungszeit von 3 Wochen waren die Verantwortlichen von dem Zuspruch und der Schar der Teilnehmer überrascht. überrascht ebenso, dass sich über 60 Personen zusätzlich noch zu dem gemeinsamen offiziellen Dinner in der Gaststätte „Neue Post“ in Meitingen angemeldet hatten.

All dies konnte das erfahrene Team nicht beeinträchtigen –wurden doch in der Vergangenheit wesentlich größere Seminar mit mehreren hundert Teilnehmern und Gästen/Teilnehmern aus unterschiedlichen Teilen der Welt erfolgreich organisiert.

Frau Karina Ruf, 2. Bürgermeisterin der Gemeinde Gablingen, begrüsste die unter anderem aus der Schweiz und Niedersachsen (um nur die weitest entfernten zu nennen) angereisten Teilnehmer und hob in ihrer Ansprache positiv die dem Verband innewohnende Philosophie („Kampfkünste“ und damit einhergehende Einstellungen) hervor, insbesondere aber ihre Anerkennung des beabsichtigten Zweckes – die Unterstützung der KinderKrebshilfe.

Eröffnet wurde das Seminar, nach Begrüssungsworten durch den Ehrenpräsidenten und 1. Vorsitzenden des VAK, Wolfgang Wimmer, mit der traditionellen Harai-no-Gi – vorgeführt von Renshi Michael Schwindel und Schülern der Aikidogruppen Lützelburg und LEW Augsburg.

Danach starteten 2 lehrreiche und interessante Trainingstage im Budo, Jiujitsu (Hanshi Rudolf Gabert), Judo (Tasshi Peter Hausche, Michael Röder), Aikido (Renshi Michael Schwindel, Michael Röder und – in Vertretung des erkrankten Kyoshi Thomas Moser – Sensei Alex Thoma) und Iaido (Kyoshi Wolfgang Wimmer – Shingitai Ryu Iaido). Eifrig übten sich die Teilnehmer in den angebotenen und von ihnen ausgewählten Budokünsten und hatten hier die Möglichkeit, ihre Fragen beantwortet zu sehen, aber auch von Personen zu lernen, die in diesen Künsten eine Kompetenz darstellen.

In der Mittagspause standen plötzlich dann 5 Schüler des Bushidokai auf der Tatamifläche und begangen mit dem Vorführen von Iaidoformen – die rege Unterhaltung und Betriebsamkeit aller anderen Seminarteilnehmer kam zum Erliegen und konzentriert und aufmerksam wurde das Geschehen auf der Tatami beobachtet und am Ende mit einem anhaltenden Applaus bedacht.

Das Ergebnis dieser Präsentationen wurde beim abendlichen Dinner im Rahmen der offiziellen Präsentationen eröffnet.

Oliver Sommer, Anne-Marie Kienzle (die jüngsten Teilnehmer im Iaido des Bushidokai Meitingen) hatten erfolgreich die Prüfung zum Yonkyu (Orangegurt); Lukas Schaller zum Ikkyu (Braungurt) und Lisa Gröger und Carina Zimmermann ihren Shodan (1. Schwarzgurt) erfolgreich abgelegt.

Alle Personen begleiten den Leiter des Bushidokai seit vielen Jahren, begangen ihre Budokarriere im Kinderkurs und gerade Lisa Gröger und Carina Zimmermann sind dem Kinderkurs längst entwachsen und erwachsene Frauen mit nunmehr über 10jähriger Budobetätigung. Aber auch Lukas Schaller startete seine Budoentwicklung im Kinderkurs (2006) und ist im Jiujitsu bereits 2. DAN (2. Schwarzgurt). Er hat sich vor einigen Jahren dazu entschlossen, neben dem Jiujitsu auch die Kunst des Iaido zu erlernen.

Aber auch von anderen Dingen wußte Wolfgang Wimmer beim Dinner zu berichten. So verwies er auf die nunmehr 7jährige „Tradition“ dieser „Von Mensch zu Mensch – Kampfkünstler helfen“ Seminare und auch auf den bislang hier zusammen gekommenen Gesamtspendenbetrag. Festlegen wollte er sich allerdings noch nicht, was die Höhe des diesjährigen Spendenbetrag betrifft, erste Hochrechnungen, so Wimmer, ergeben aber einen 4stelligen Eurobetrag! Dies, so Wimmer weiter, sei jedem einzelnen Teilnehmer und auch allen Referenten zu verdanken, die – wie seit vielen Jahren (!) – auch bei diesem Seminar sich als Referenten kostenfrei zur Verfügung stellen und ebenso keine Reisekosten geltend machen.

Den Höhepunkt hatten sich die Verantwortlichen bis zum Ende bewahrt. Kyoshi Rolf Gerisch, Hanshi Rudolf Gabert, Renshi Heinz Perzl, Renshi Norman Goly, 4 von 6 Personen des Verleihgremiums, verliehen an Renshi Michael Schwindel dessen Graduierung zum Godan (5. DAN) im Aikido – nun wurde auch für Michael ersichtlich, warum er von den Verantwortlichen gebeten wurde, die Harai und Osame-no-gi vorzuführen.

Der Abend ging noch bis spät in die Nachtstunden und bot so die Möglichkeit, sich abseits vom Trainingsbetrieb persönlich auszutauschen und am zweiten Seminartag fanden sich wieder alle Teilnehmer in der Mehrzweckhalle in Gablingen ein.

Die Schweizer Iaidoka nützen die Gelegenheit, sich hier ihren Prüfungen im Shingitai Ryu Iaido zu stellen. Jan, Sven und Daniela Bodmer, Jenny Schütz legten erfolgreich die Prüfungen zum Rokkyu und Gokyu (Weiß- und Gelbgurt), Santo Giuga zum Ikkyu (Braungurt) ab.

Am Ende des zweiten Tages schauten die Verantwortliche in zufriedene, lächelnde, aber auch „weinende“ Gesichter – war doch dieses schöne Event am Ende angelangt und es wurde Zeit, den Heimweg anzutreten.

....aber "nach dem Seminar, ist vor dem Seminar" :-) in diesem Sinne, auf bald
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