Trinkwasserversorgung
Meitingen investiert 4,3 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung
- Sanierungsbedarf besteht auch an dem südlich zwischen den Ortsteilen Herbertshofen und Meitingen gelegenen Trinkwasserbrunnen. In den kommenden Jahren werden die Arbeiten durchgeführt.
- Foto: Peter Heider
- hochgeladen von Laura Stoertzer
Von Peter Heider
Eine große Investition steht bei der Marktgemeinde Meitingen auf der Agenda. Etwa 4,3 Millionen Euro werden in den Jahren bis 2028 in die Trinkwasserversorgung investiert. Zudem soll auch das in die Jahre gekommene Wasserwerk saniert werden. Begonnen wird mit den Sanierungsarbeiten an Brunnen Nummer 3 in den Monaten April und Mai 2027. Drei Monate später kommt Brunnen 1 an die Reihe und 2028 wird Brunnen 2 modernisiert. Bei allen drei Brunnen wird das gleiche Grundprinzip für die Sanierungsarbeiten angewendet. Anschließend wird das über 50 Jahre alte Wasserwerk in Angriff genommen, was bedeutet, dass die Technik auf den neuesten Stand gebracht wird, wobei umfassende elektrische Arbeiten durchgeführt werden müssen. Bürgermeister Michael Higl erklärt, dass trotz der kostenspieligen Maßnahmen keine Verbesserungsbeiträge erhoben werden. „In Meitingen werden kontinuierlich ins Wassernetz investiert, was ebenso kontinuierlich auf die Gebührenzahler umgelegt wird.“ Sowohl die Haushalte in Meitingen als auch jene in den Ortsteilen Erlingen, Herbertshofen und Langenreichen sind an das Wasserwerk Meitingen angeschlossen.
Meitingens Trinkwassernetz
Das Trinkwasser für rund 10.000 Einwohner des Marktes Meitingen wird aus drei Tiefbrunnen gewonnen und nach der Aufbereitung über ein rund 70 Kilometer langes Leitungsnetz an 3.000 Haushalte verteilt. Die Beschäftigten des Wasserwerks sorgen für die einwandfreie Beschaffenheit des Lebensmittels „Trinkwasser“. Die Ausbildung für diesen verantwortungsvollen Auftrag erstreckt sich in der Regel über drei Jahre. Die Versorgung der Haushalte in Ostendorf und Waltershofen erfolgt über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Schmuttergruppe in Nordendorf. Das Trinkwasser im Meitinger Versorgungsnetz wird sowohl im Wasserwerk als auch an unterschiedlichen, mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Probenahmestellen entnommen und nach der aktuellen Trinkwasserverordnung beprobt und analysiert.
myheimat-Team:Laura Stoertzer |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.