Jahreskonzert der SGL-Kapelle
Von James Bond über den schwarzen Kontinent bis zum Konzertmarsch
- Beim Jahreskonzert in der Meitinger Meitinger Realschulturnhalle zog die Werkskapelle unter der Leitung von Birgit Thanner alle Register seines großen musikalischen Könnens.
- Foto: Peter Heider
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SGL Musiker stimmen bei einem Festival der Blasmusik auf das 70-jährige Gründungsjubiläum im kommenden Jahr ein.
Von Peter Heider
Ein musikalisches Highlight für Genießer, Kenner und Freunde anspruchsvoller sowie konzertanter und gehobener Blasmusik war der diesjährige Konzertabend der drei SGL Kapellen in der vollbesetzten Meitinger Mittelschulturnhalle zu dem das Vororchester, die SGL Jugendkapelle und die Werkskapelle unter der Leitung der beiden Dirigentinnen Birgit Thanner und Martina Vögele eingeladen hatte. Die drei Klangkörper brachten den Konzertgästen ein wahres Feuerwerk bester Blasmusik zu Gehör. Unter der Moderation von jungen Musikerinnen und Musikern zogen das Vororchester, die Jugendkapelle und die Werkskapelle dabei heuer, im Vorjahr ihres 70-jährigen Gründungsjubiläums, alle Register ihres großartigen Könnens. Unter unterhaltsamen und informativen Moderationen eroberten die drei Orchester die Herzen des begeisterten Publikums.
Eröffnet wurde der Konzertabend vom Vororchester unter der Leitung von Martina Vögele mit zwei Sätzen aus der „Afrika Suite“, die im schwarzen Kontinent Afrika spielt. Es folgte „Paperhat Collection“ von Kees Vlak, die Zusammenstellung eines holländischen Volkslieds und danach „Concerto for Triangle“, ein Stück von Mike Hannickel mit Manuel Schaffer als „tollpatschigem“ Solisten ehe das Vororchester gemeinsam mit der Jugendkapelle die Komposition „The Sky-Zone“ von Dean Jones, bei der sich die beiden Nachwuchsorchester in höher Sphären wähnten, den ersten Programmteil abrundeten. Die Jugendkapelle unter der Stabführung von Birgit Thanner brachte zu Beginn des zweiten Konzertteils dem begeisterten Publikum das Medley „Pirates of the Caribbean“, Musik aus dem Film „Fluch der Karibik“ und anschließend „The Planets“ von Gustav Holst, eine Entdeckungsreise in die Struktur der Planeten zu Gehör. Die „Easy Pop Suite“ von Dizzi Stratfort, die auf populären Musikstücken basiert und von einer besonderen Stimmung gekennzeichnet ist, rundete den zweiten Ab-schnitt des Jahreskonzertes ab.
Mit dem Konzertmarsch „Primus inter Pares“ von Manfred Spieß eröffnete die Werkskapelle, ebenfalls unter Leitung von Birgit Thanner, den dritten Konzertteil. Auf einem Melodien-reigen aus dem Roman „Die Abendteuer des Huckleberry Finn“ von Franco Cesarini, das zu den wichtigsten Novellen aus dem 19. Jahrhundert zählt und die Geschichte des Sohn eines Stadtstreichers schildert, folgte das Stück „Unsere Reise“, eine Reise durch Stationen im Le-ben, komponiert von der Band Fäschtbänkler aus Kiessern in der Schweiz, das den Werdegang der fünfköpfigen Band darstellt. In der mit reichhaltig gefüllten und klangvollen Facetten bekannte Ballade „The Story“ von Phil Hanseroth, die sich allmählich in einen hart rock-enden Groove steigert, demonstrierte die Kapelle erneut ihr großes Leistungsvolumen. Mit einer Auswahl bekannter Melodien aus der James Bond Agentenfilmreihe, arrangiert von Johann de Meij, klang der Konzertabend aus. Als der Beifall des Publikums nicht enden woll-te spielte die Kapelle noch die beiden Zugaben „Funiculi Funicula“, ein neapolitanischen Lied über eine Seilbahn aus dem Jahr 1880 und „The Glory of Love“, einem Soundtrack zum Film Karate Kid II, ehe Birgit Thanner sich bei ihren Musikern für ihr großartiges Engagement bedankte und das begeisterte Publikum auf den Nachhauseweg schickte.
Bürgerreporter:in:Florian Handl aus Augsburg |
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