Sommerferien Ferien Plattdeutsch
Plattdüütsch Klön- un Arbeitsstuuv beim AWO-Camp in Schulenburg

Ein Wunsch der Plattdüütsch Klön- un Arbeitsstuuv ist es, das von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe eingestufte Plattdeutsch nicht aussterben zu lassen. „Wir wollen junge Menschen für diese Sprache interessieren“, informierte uns Karl-Heinz Dahlke, der vor vielen Jahren einmal das AWO-Camp in Schulenburg ins Leben gerufen hatte. Er hat zwar die Camp-Leitung inzwischen abgegeben, aber weiter Verbindungen zum Camp. Und so wurde Dahlkes Vorschlag, mit der Plattdüütsch Klön- un Arbeitsstuuv das Camp in Schulenburg zu besuchen, von beiden Seiten begrüßt.
Dahlke las dort den Kindern im Camp eine aktuelle Geschichte (De Karsberen sünd riep / Die Kirschen sind reif) so auf Platt vor, dass die Kinder den Inhalt auch verstehen konnten und unter musikalischer Begleitung von Mario Meyer (Gitarre) wurden plattdeutsche Lieder („An de Eck steiht ‘n Jung mit ‘n Tüdelband“ und „Kennt ji all dat nie Leed vun Herr Pastor sein Kauh?“) gesungen.
Das Angebot, auch einmal die Schule in Engelbostel zu besuchen, wurde von den anwesenden Kindern begrüßt. Und dann kam auch die Nachfrage, ob die Plattdüütsch Klön- un Arbeitsstuuv auch mal das Gymnasium besuchen könnte. „Das war mehr Erfolg, als wir uns erhofft hatten“, berichtet Dahlke abschließend über den Besuch, „nun müssen wir sehen, wie wir das umsetzen und die Wünsche erfüllen können.“
Darüber wird beim nächsten Treffen der Plattdüütsch Klön- un Arbeitsstuuv am 22. Juli, 16:30 Uhr im Mehrgenerationenhaus Langenhagen, Konrad-Adenauer-Allee 15 (Eingang daunstärs) gesprochen werden. Zu diesem Treffen sind wieder alle an der plattdeutschen Sprache Interessierten – ganz gleich ob jung oder jung geblieben - eingeladen.

Bürgerreporter:in:

Karl-Heinz Dahlke aus Langenhagen

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