Shimas Monatsbilder
Mein Mai 2026: Natur und Kunst auf der LAGA Bad Nenndorf
- Auf dem Panoramaweg: Blick über bunte Blumenwiesen hinaus in die herrliche Landschaft
- Foto: Shima Mahi
- hochgeladen von Shima Mahi
Ein sonniger 30. Mai mit angenehmen Temperaturen war ein idealer Anlass zur LAGA Bad Nenndorf zu fahren. In ungefähr einer halben Stunde waren wir mit dem Auto von Langenhagen aus auf einem Parkplatz an der B 65 angekommen. Die Landesgartenschau mit dem Motto "Hier blüht Vielfalt" findet größtenteils auf dem Gelände des Kurparks statt. Dieser ist behutsam umgestaltet worden, so dass man ihn sehr gut wiedererkennen kann. Die berühmte Süntelbuchenallee hat einen neuen Weg bekommen und gehört natürlich zur Landesgartenschau. Interessant ist überhaupt das gesamte Konzept wie ich es bisher noch auf keiner anderen Gartenschau gesehen habe. Typische Gestaltungen wie zum Beispiel Beete mit Gartenblumen oder ein Rosarium habe ich hier nicht gesehen, dafür viel Naturbelassenes wie Blühwiesen und Wald. Verschiedene Kunstwerke sind dezent in die Natur eingebunden.
Entlang des Panoramawegs ergeben sich immer wieder herrliche Ausblicke in die liebliche Hügellandschaft mit kleinen Dörfern. Der Blick geht über bunte Blühwiesen hinweg. In der Ferne wies ein roter Schimmer auf einer Wiese auf Mohnblumen hin. In zwei Arealen laden Schaugärten zur Besichtigung ein. Hier kann man gute Anregungen für die eigene Gartengestaltung bekommen. Sie waren sehr gut besucht, so dass Fotografieren nicht möglich war.
Ein besonderes Erlebnis ist die Süntelbuchenallee. Die bizarren knorrigen Äste wachsen über den neuen Bohlenweg hinweg. Auch Sitzgelegenheiten werden angeboten, so dass man die urige Atmosphäre in Ruhe auf sich einwirken lassen kann.
Ein Mammutbaum, ein neu angelegter Teich und Blühwiesen sind weitere Sehenswürdigkeiten. Von hier aus sind wir in Richtung des früheren Herzens des Kurparks gebummelt, sind aber kurz vorher dem Wegweiser zur Blumenhalle gefolgt.
Dieser Weg führt wieder in Richtung Galenberg bis man vor einer schwarzen Halle ohne Fenster auskommt. Das sieht wenig einladend aus, aber drinnen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Innen sind die Wände ebenfalls schwarz und kein Tageslicht erhellt sie. Hier sind florale Kunstwerke zu sehen, die indirekt von Lampen angestrahlt werden. Kunstblumen und echte Blumen verschmelzen zu Arrangements, die durch die Belichtungen eine intensive Farbfülle entfalten. Dekoelemente wie zarte transparente Stoffe, Glas und Spiegel verstärken die enorme Wirkung auf die Besucher.
Im Wald des Galenberges finden sich weitere Glas- und Spiegelelemente, die hervorragend mit der Natur harmonieren. Schöne Ausblicke bietet der "Waldtempel", der vom Baumwipfelpfad aus umrundet werden kann.
Gut gefallen haben uns auch die zahlreichen Sitz- und Liegemöglichkeiten, die Imbiss- und Restaurantbetriebe, die gut über das Gelände verteilt sind. Im Eingangs- und Ausgangsbereich wird Schönes für den Garten in angenehmem Ambiente angeboten.
Bürgerreporter:in:Shima Mahi aus Langenhagen |
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