Abiturjahrgang 1986 feiert 40-jähriges Jubiläum
- Abschlussjahrgang 1986 des Simpert-Krämer-Gymnasiums
- Foto: Bernd Hegenbart
- hochgeladen von Anton Zucker
Keine Frage: Vier Jahrzehnte können Menschen verändern. Anfangs ein kurzer, unsicherer Blick: Wer steht mir da eigentlich gegenüber? Dann ein wissendes Lächeln, vielleicht ein alter Spitzname – und schon ist die Zeitmaschine angeworfen. Was vor 40 Jahren mit dem Abitur endete, begann an diesem Tag aufs Neue: Geschichten wurden ausgepackt und Freundschaften wiederbelebt.
Organisiert vom Krumbacher Bernd Hegenbart folgten rund 50 Abiturientinnen und Abiturienten des Abschlussjahrgangs 1986 sowie vier ehemalige Lehrkräfte des Simpert-Krämer-Gymnasiums (SKG) dem Ruf in die Kammelstadt. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Hamburg. Ein Ehemaliger, der leider nicht dabei sein konnte, schickte Grüße aus Kanada.
Um 14 Uhr führte Heike Nagat-Hoffmann, die selbst am SKG unterrichtet, die Gruppe durch die Räumlichkeiten ihrer ehemaligen Schule. Für viele war es ein Déjà-vu nach fast einem halben Jahrhundert. Ab 15.30 Uhr wurde das Wiedersehen im Biergarten des Munding-Kellers fortgesetzt. Erinnerungen wurden ausgetauscht, alte Anekdoten erzählt und Neuigkeiten aus dem privaten und beruflichen Leben geteilt. Der harte Kern feierte schließlich ab 23.30 Uhr an einem privaten Ort weiter und ließ das Treffen erst gegen 9:30 Uhr morgens nach einem ausgedehnten Frühstück im Zitherbäck ausklingen.
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezeichneten das Jubiläum als rundum gelungen, nicht zuletzt, weil auch viele Emotionen im Spiel waren. Besonders treffend brachte es einer der Ehemaligen im Nachhinein auf den Punkt: "Bin immer noch beeindruckt. Früher gab es ja doch so eine Art Gruppenbildung – je nachdem, aus welchem Ort man kam oder welche Kurse man belegt hatte. Das ist normal. Ich hatte am Wochenende aber den Eindruck, dass wir als Jahrgang insgesamt harmoniert haben. Die Meisten konnten mit den Meisten etwas anfangen. Das hat mich wirklich beeindruckt. Glückwunsch an uns." Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen.
Bürgerreporter:in:Anton Zucker aus Jettingen-Scheppach |
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