Zukunft der Schäferei in Deutschland steht am Scheideweg

Wanderschäfer Sven de Vries mit seinen Mädels | Foto: Sven de Vries
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950 Erwerbsschäfereien kämpfen in Deutschland ums Überleben.

Es geht um einen traditionsreichen Beruf und die Leistungen, die dieser für unsere Gesellschaft erbringt. 
Mittels der Sommerweiden pflegen die Schafe selten gewordene Biotope, die einen unschätzbaren Wert für die Biodiversität darstellten. Sie bewahren wertvolle Kulturlandschaften, in denen Flora und Fauna noch ihren Lebensraum auffinden können. An vielen Stellen ist die Beweidung von Deichen eine besonders schonende und naturnahe Form des Hochwasserschutzes. Ob auf der schwäbischen Alb, der Rhön, der Lüneburger Heide oder der Königsbrunner Heide, die traditionellen Schafweiden sind kleine Kraftplätze der Artenvielfalt, in denen unzählige seltene Tier- und Pflanzenarten ihre Nische finden.

Die Schäferei ist darauf bedacht Tierwohl, Naturschutz und landwirtschaftliche Produktion miteinander zu vernetzen. Sven de Vries, einer der wenigen Wanderschäfer Deutschlands, hat deshalb eine Petition gestartet, in der er die Weidetierprämie fordert. Das Agrarministerium kann diese Zahlung der EU bis zum 01. August beantragen. Die Petition ist unter folgendem Link zu erreichen.  

www.change.org/p/rettet-die-letzten-schäfer-innen-deutschlands-ein-traditionsberuf-am-ende-schäfereiretten

Wenn Sie die wertvolle Arbeit der Schäfer unterstützen wollen, unterschreiben Sie die Petition. 

Weitere Informationen zur Weidetierprämie erhalten Sie unter der Seite www.berufsschaefer.de
 

Bürgerreporter:in:

Petra Fischer aus Königsbrunn

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