JU Schwaben auf Bildungsfahrt in Südtirol
Gemeinsamkeiten zwischen Schwaben und Südtirol im Fokus
- hochgeladen von Lisa Wolf
Eine rund 20-köpfige Delegation der Jungen Union Schwaben (vom Oberallgäu bis ins Donau-Ries) hat im Rahmen einer mehrtägigen Bildungsfahrt Südtirol besucht. Organisiert wurde die Reise von der JU-Bezirksvorsitzenden Dr. Lisa Wolf (Augsburg-Land) gemeinsam mit Bernhard Graf (JU Oberallgäu und Junge Alpenregion). Ziel der Fahrt war es, den politischen und kulturellen Austausch mit der Nachbarregion zu vertiefen und gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren.
Zum Auftakt stand ein Empfang im Rathaus der Marktgemeinde Kaltern auf dem Programm. Dort tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Bürgermeister Christoph Pillon (31 Jahre) sowie Gemeinderat Lukas Luggin über kommunalpolitische Themen, die Besonderheiten Südtirols und die Zusammenarbeit in der Alpenregion aus. Dabei wurde deutlich, dass Schwaben und Südtirol trotz unterschiedlicher politischer Rahmenbedingungen vor ähnlichen Herausforderungen stehen: etwa bei der Stärkung des ländlichen Raums oder finanzpolitischen Herausforderungen der Kommunen.
Im Anschluss besuchte die Delegation das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen. Bei einer Führung erhielten die jungen Erwachsenen spannende Einblicke in die Geschichte der berühmten Gletschermumie Ötzi und in die kulturelle Entwicklung der Region.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch des Südtiroler Landtags in Bozen. Dort fand ein intensiver Austausch mit dem Vorsitzenden der SVP-Landtagsfraktion, Harald Stauder, statt. Diskutiert wurden unter anderem aktuelle politische Entwicklungen, die Bedeutung regionaler Identität sowie Herausforderungen im Umgang mit populistischen Kräften und deren Präsenz in den sozialen Medien. Auch hier zeigte sich, dass politische Akteure in Schwaben und Südtirol mit vergleichbaren gesellschaftlichen und kommunikativen Herausforderungen konfrontiert sind.
Der zweite Reisetag stand ganz im Zeichen der Landwirtschaft und des Weinbaus, die das kulturelle und wirtschaftliche Leben Südtirols maßgeblich prägen. Neben dem Besuch des Südtiroler Weinmuseums erhielt die Delegation bei der Besichtigung eines traditionellen Weinguts einen authentischen Einblick in den Weinbau der Region. Besonders die historischen Gewölbekeller und die Verbindung von Tradition und Innovation hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Das Fazit der Organisatoren fiel durchweg positiv aus. „Der persönliche Austausch und das gegenseitige Verständnis sind die Grundlage für eine starke Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Neben den politischen Gesprächen sind vor allem die persönlichen Begegnungen von großer Bedeutung. Solche Fahrten schaffen Freundschaften und stärken das Netzwerk junger engagierter Menschen im Alpenraum“, betonte die JU-Bezirksvorsitzende Dr. Lisa Wolf.
Die Junge Union Schwaben blickt auf eine rundum gelungene Bildungsfahrt zurück und bedankt sich bei allen Gesprächspartnern und Gastgebern für die herzliche Gastfreundschaft und den offenen Austausch.
Bürgerreporter:in:Lisa Wolf aus Königsbrunn |
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