Bonner Nordbrücke gesperrt
Kölner Partei fordert zusätzliche Brücke

Die Rodenkirchener Brücke steht vor dem Kollaps. Deswegen fordert die Kölner Partei Kölner StadtGesellschaft KSG weiträumige Umleitungen und eine rasche Umsetzung der neuen Rheinspange zwischen Bonn und Köln | Foto: KSG Frei von Rechten Dritter
  • Die Rodenkirchener Brücke steht vor dem Kollaps. Deswegen fordert die Kölner Partei Kölner StadtGesellschaft KSG weiträumige Umleitungen und eine rasche Umsetzung der neuen Rheinspange zwischen Bonn und Köln
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(Köln / Bonn) Die Kölner Wählergemeinschaft Kölner StadtGesellschaft KSG fordert nach dem Bonner „Brücken-Desaster“, die Task-Force auch auf Köln auszuweiten. Besonders irritierend: Die Stadt Bonn war an den Gesprächen zu den Sofortmaßnahmen beteiligt – die Stadt Köln offenbar nicht. Dabei sind die Auswirkungen auf Köln und den gesamten Verkehr im Süden der Stadt enorm.

Wir wurden wieder nicht mit einbezogen

“Köln war wieder nicht beteiligt an den Gesprächen mit der Autobahn GmbH. Das geht so nicht! Die Rodenkirchener Brücke wird zur Ausweichstrecke Nummer 1 in der Region. Dabei ist sie selbst ein Sanierungsfall,“

mahnt Torsten Ilg, Co-Fraktionsvorsitzender der FDP/KSG-Fraktion in Köln-Rodenkirchen. Zwar wurden vor dem Hintergrund der Sperrung der Bonner Nordbrücke bereits erste Sofortmaßnahmen beschlossen. Was dabei völlig fehlt: Maßnahmen gegen die zusätzliche Belastung der Rodenkirchener Brücke. Der Fern- und Schwerlastverkehr, der die Bonner Nordbrücke nicht mehr nutzen kann, wird nun verstärkt über die Rodenkirchener Brücke geleitet. Eine Brücke, die selbst an ihre Belastungsgrenzen stößt.

Task Force: Bau zusätzlicher Rheinquerung schnell umsetzten

Für die KSG steht deshalb fest:
„Wir fordern deshalb erneut: Der Fern- und Schwerlastverkehr ohne Ziel Bonn oder Köln muss weitreichend umgeleitet werden. Diese Entscheidung kann und muss die Autobahn GmbH treffen. Außerdem muss auch das Projekt Rheinspange jetzt umgesetzt werden und nicht erst in 20 Jahren. Zur Wahrheit gehört auch, dass weder die Nordbrücke in Bonn, noch die Rodenkirchener Brücke in Zukunft ausreichen werden. Wir haben bereits im Februar vor einer Überlastung der Rodenkirchener Brücke gewarnt. Diese Warnung ist aktueller denn je. Wenn wir jetzt nicht handeln, droht uns in Köln in absehbarer Zeit ein ähnliches Szenario wie in Bonn – mit gravierenden Folgen für Pendler, Wirtschaft und den gesamten regionalen Verkehr.“

(Quelle: Pressemitteilung Kölner StadtGesellschaft KSG)

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Bürgerreporter:in:

Ricky Schmidberger aus Köln

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