Hugo-Höllenreiner-Straße, Ingolstadt:
der Erfolg einer großen kleinen Frau!
- Edith Grube und Giuliano Höllenreiner
- Foto: Oliver Stey CC
- hochgeladen von Erich Neumann
Kaum Jemand hat für die bis in die heutigen Tage geschundenen Ethnie der Sinti größere Bedeutung, als Hugo Höllenreiner und dies weit über Deutschland hinaus.
Kaum Jemand hat über Jahre mehr gekämpft für ein sichtbares Zeichen seiner bleibenden Erinnerung, als Edith Grube, München: die körperlich kleine – an Größe von Herz und Seele kaum zu übertreffende, für Völkerverständigung Multi-Engagierte.
Mit der Einweihung der Hugo-Höllenreiner-Straße in Ingolstadt ist der erste sichtbare Erfolg eingetreten und die Hoffnung, dass die Landhauptstadt München endlich nachzieht, ist ungebrochen.
Hugo Höllenreiner, 2015 verstorbener Spross der berühmten und angesehenen Münchner Sinti-Familie konnte Zeit seines Lebens die Bilder bestialischer Grausamkeiten nicht vergessen, die er als kleiner Junge mitansehen musste.
Sein Vater Josef war Mitinitiator des Sinti- und Rroma-Aufstandes gegen die Nationalsozialistische Vernichtungs-Politik am 16. Mai 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau.
Nicht Hass, sondern der Gedanke an Versöhnung haben sein weiteres Leben geprägt!
Er wurde für seine Ethnie einer der wichtigsten Zeitzeugen und hat durch sein Engagement in entscheidender Weise dazu beigetragen, dass unsagbares Leid und Unrecht nicht in Vergessenheit gerieten.
Auf vielen Veranstaltungen war er ein hochangesehener Gast und Gesprächspartner, kam so auch in Kontakt mit dem jungen Pianisten und Komponisten Adrian Gaspar. Dessen Gesamtwerk Bari dukh sas! – Es war großer Schmerz! ist Würdigung der Versöhnungsleistung eines der bedeutendsten Zeitzeugen zu den NS-Gräueln.
Aus ihren Begegnungen an Originalschauplätzen entstand und verband sie besondere Freundschaft und entstand ein Film von Iovanca Gaspar, der Vorsitzenden Academia Rromai – Verein für Rroma zu Rroma, München.
Ein Schatten allerdings ist noch nicht von der Einweihungsfeier am 21. März gewichen: Alexander Diepold von der Madhouse gGmbH, München, spielte sich auch hier in den Vordergrund, täuschte vor, der Initiator gewesen zu sein und rückte – zumindest bislang (noch) – nicht davon ab. Gefälligkeits-Publizistin Gaby dos Santos stieß zudem ins gleiche Horn, ohne dass ihre Töne damit wahr würden. Ganz im Gegenteil bestehen eine Vielzahl von Beschwerden der Community und ist es allerhöchste Zeit, dass diese, wie die öffentliche Hand dieser Scharlatanerie auf mehreren Ebenen endlich auf den Grund gehen und die notwendigen Konsequenzen ziehen!
Erich Neumann, freier investigativer Journalist www.cmp-medien.de
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© Bild: Oliver Stey CC – Edith Grube und Giuliano Höllenreiner
© Bild: https://academiarromaiorg.com CC – Adrian Gaspar, Hugo Höllenreiner, Iovanca Gaspar
Bürgerreporter:in:Erich Neumann aus Kempten |
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