Fotografie
Wenn Wasser im Foto fließen soll
- Fließendes Wasser fängt man am Besten mit einer Langzeitbelichtung ein, hier war es 1/10 Sekunde
- hochgeladen von Jens Schade
Fließendes Wasser im Foto festzuhalten ist so eine Sache. Nutzen wir eine kurze Verschlusszeit, dann bekommen wir einzele Wasserspritzer zienlich scharf ins Bild. Allerdings wirkt dann das ganze auch irgendwie wie eingefroren. Die Lösung, um einen fließenden Eindruck zu gewinnen: lange Belichtungszeiten einstellen. Je länger, um so duftiger wirkt das Wasser. Da muss man etwas probieren, bis das gewünschte Ergebnis im Kasten ist. Zum Glück brauchen wir beim Digitalfoto nicht mehr so sehr auf die Anzahl der Fotos achten. Anders als noch etwa beim Kleinbildfilm mit 36 Aufnahmen darf durchaus auch das eine oder andere Bild daneben gehen, ohne dass wir uns um die Kosten sorgen müssen. Und wir haben den Vorteil, auf dem Kameradisplay sofort zu erkennen, ob uns das Bild gefällt oder ob wir mit einer anderen Einstellung es noch einmal versuchen.
Das Beispielsfoto - es müsste den Glen Maye Wasserfall auf der Isle of Man zeigen - wurde mit 1/10 Sekunde aufgenommen. Denn die Struktur des Wassers sollte noch erkennbar werden. Je nach Tempo, mit dem das Wasser an einem vorbeiströmt, muss natürlich die Belichtungszeit variert werden, um diesen Effekt zu erreichen.
Da es in der Umgebung des Wasserfalles eh schon sehr dunkel war, gab es insoweit aber keine Probleme wegen der langen Belichtungszeit. Ein Graufilter war nicht von Nöten. Ein stabiles Stativ hätte mir jedoch gute Dienste geleistet, wenn ich es denn dabei gehabt hätte. So musste ich mich mit abstützen und Kamera auflegen behelfen.
Bürgerreporter:in:Jens Schade aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld |
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