Abgebrannte Grundschule Beuthener Straße:
Stadt Hannover stellt Planung für Interimsstandort vor
- Bis zum geplanten Neubau der GS Beuthener Straße sollen die Mittelfelder Kinder in eine Interimsschule gehen
- hochgeladen von Jens Schade
So geht es mit der Interimschule für die GS Beuthener Straße weiter. Die Stadt Hannover legte jetzt einen Zeitplan für das Bauvorhaben vor.
Ende November letzten Jahres zerstörte ein Brand die zentrale Aula sowie angrenzende Sanitärbereiche und Flure der Mittelfelder Grundschule an der Beuthener Straße vollständig, so dass an der Beuthener Straße mit zu einem Schulneubau kein regulärer Unterricht mehr möglich ist. Übergangsweise wurden die Schüler bislang an der Käthe-Paulus-Schule aufgenommen. Doch das ist nur eine kurzfristige Notlösung, weil in den kommenden Jahren die Bemeroder den Platz für eigene Kinder benötigen. Deshalb soll an der Erytropelstraße in Wülfel – rund 10 Minuten Gehweg von der alten Schule entfernt – in Modulbauweise eine Interimsschule entstehen.
Das gesetzlich vorgeschriebene Vergabeverfahren für die Errichtung der Modulanlage ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. In einer Pressemitteilung stellte die Landeshauptstadt nun den weiteren Zeitplan vor:
Bauantrag 07/2026
Beginn Bauarbeiten, Baustelleneinrichtung, Medien, Baugrund 09/2026
Modulmontage ab Ende 10/2026
Richtfest 12/2026
Ab 12/2026 Fassade, Innenausbau, etc.
Schlussabnahme und Übergabe Anfang 08/2027
Schulbeginn 18.08.2027
Geplant ist eine dreigeschossige Modulanlage für eine vierzügige Ganztagsgrundschule. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 25 Millionen Euro. Das Raumprogramm umfasst unter anderem Unterrichtsbereiche für alle Jahrgänge, Differenzierungs- und Freizeitflächen, eine Mensa, Fachunterrichtsräume, eine Schülerbibliothek sowie Verwaltungsbereiche.
Bürgerreporter:in:Jens Schade aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld |
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