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Roland Wegner: Die Mitgliederzahl wächst täglich"- Ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der V Partei³ zu ihrem Programm und der Partei

Ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der V-Partei³ (Foto: V-Partei³)
 
Roland Wegner mit der Schauspielerin Isabella Hübner (Foto: V-Partei³)

Einige ihrer politischen Ziele sind unter anderem die Effektive Verfolgung von Steuerbetrug und Steuerflucht, die Prüfung der Machbarkeit eines gerechten Grundeinkommens, oder auch den Ausbau der Rechtsstaatlichkeit für Tierschutz und Tierrechte. Die V-Partei³ erlebt einen geradezu kometenhaften Mitgliederzuwachs. Als Prominente Mitglieder haben die Schauspielerin Isabella Hübner und Barbara Rütting ihre Mitgliedsanträge unterschrieben. Über die Ziele der Partei und die Partei allgemein sowie über seine Politische Vergangenheit habe ich mit dem Bundesvorsitzenden der Partei Roland Wegner ein Interview geführt.

Thomas Rank: Sie waren mal in der SPD. Wie sehen sie die Politik heute?

Roland Wegner:Meine tiefer Gerechtigkeitssinn brachte mich sowohl zur, als auch aus der SPD. Den etablierten Parteien geht es nicht um die globalen Probleme, sondern nur noch darum, Wahlen zu gewinnen. Entscheidungen werden danach getroffen, wie viele Wähler man dadurch binden bzw. verlieren könne. Unbequeme Themen hält man klein. Die Fragen nach Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit bleiben oft auf der Strecke. Die V-Partei³ hat da verantwortungsvollere Ansätze und konkrete Vorstellungen von der Verwirklichung vernünftiger Politik.


Thomas Rank: Sie sind Bundesvorsitzender der V-Partei³. Die Partei hat innerhalb weniger Monate mehr als 700 Mitglieder. Sind sie darüber überrascht?

Roland Wegner:Unser erstes Etappenziel war es, zum Jahresende mindestens 500 Mitglieder zu begeistern. Als es dann 600 wurden, lagen wir über unseren Erwartungen. Nachdem uns nach und nach auch die Medien wahrnehmen, gehen wir bereits auf die 1000 Mitglieder zu und das zeigt doch, dass wir mit unserem Programm richtig liegen.



Thomas Rank: Der Landesverband Nordrhein Westfalen wird bei der nächsten Landtagswahl antreten. War auch dies eine Überraschung?

Roland Wegner:Natürlich hängen Erfolge auch am Engagement der Mitglieder. Wir können mit Stolz die Feststellung treffen, dass die V-Partei³ große Motivation versprüht. Wir wollen Dinge zum Positiven verändern und da wollen sich unsere Mitglieder einbringen. Der Landesverband Nordrhein-Westfalen ist viel auf der Straße aktiv und hatte keine Probleme, die notwendigen Unterstützungsunterschriften zu erhalten. Ich traue dem Team um den Spitzenkandidaten Michael Kneifel in den nächsten Wochen noch die eine oder andere weitere Überraschung zu.


Thomas Rank: Prominente Unterstützung bekommen sie unter anderem durch die Mitgliedschaft von Barbara Rütting. Wie wurde das von den Mitgliedern aufgenommen?

Roland Wegner:Die meisten Mitglieder kennen Barbara Rütting aus Talksendungen, aus dem Bücherregal oder aus Vorträgen. Sie war mit ihrem jahrzehntelangen Engagement der Zeit voraus und sagt selbst, dass sie es kaum glauben kann, dass es jetzt eine Partei gibt, die die Interessen vertritt, wofür sie sich immer eingesetzt hat. Als Barbara Rütting auf der Nominierungsversammlung zur Bundestagskandidatur ihr Ja-Wort gab, bekam sie stehende Ovationen.


Thomas Rank: Wird die V- Partei³ bei der Bundestagswahl antreten?

Roland Wegner:Die größten Hürden sind für eine neue Partei der rasche Aufbau der Strukturen und nach der Gründung von Landesverbänden die Nominierung der Kandidaten und das anschließende Sammeln der Unterstützungsunterschriften. Wir sind mit aktuell sieben gegründeten Landesverbänden im Zeitplan. In Bayern und Baden-Württemberg sind darüber hinaus bereits die Bundestagskandidaten nominiert. Gestern haben wir in Bayern mit dem Sammeln der hier notwendigen 2000 Unterstützungsunterschriften begonnen.


Thomas Rank: Es war auch die Frage zu lesen, ob die V-Partei eine Ein-Themen-Partei sei. Ihr Programm spricht eine andere Sprache. Was halten sie Kritikern entgegen?

Roland Wegner:Unser Programm beleuchtet Ursachen und Wirkungen vieler menschengemachter Probleme und fordert Veränderungen und Verbesserungen mit konkreten Beispielen ein. Sie selbst haben ja bereits selbst gesehen, dass es nicht nur um ein Thema geht. Mit dem Programm gibt die Partei denjenigen eine politische Heimat, die bei anderen Parteien wichtige wert- und zukunftsorientierte Inhalte in Bereichen wie Verbraucherschutz, Klimaschutz und Tierschutz vermissen. Die „Agraragenda2030“ übernimmt im Parteiprogramm eine zentrale Position zum Erreichen dieser Kernziele. Das umfangreiche und globale Thema „Veganismus“ spielt hierbei als Begriff zwar eine große Rolle, es könnte aber auch als „Soziale Gerechtigkeit“ bezeichnet werden, und schon wären wir wieder bei Frage 1.


Thomas Rank: Wie viele Mitglieder kommen denn täglich hinzu?

Roland Wegner:Die Mitgliederzahl wächst täglich, in der letzten Woche hatten wir 50 Mitgliedsanträge zu verzeichnen. Das fordert unsere Mitgliederverwaltung, da wir die Anträge überprüfen und auch nicht alle akzeptieren.


Thomas Rank: Was sind die langfristigen Ziele der Partei und wie möchten sie diese durchsetzen?


Roland Wegner:Wir streben natürlich die parlamentarische Entfaltung an, um an der Gestaltung der Gesetze mitwirken zu können. Unsere Aufgaben sehen wir aber auch darin, in tagtäglichen Gesprächen und Interviews am notwendigen gesellschaftlichen Veränderungsprozess mitzuwirken, sei es aufklärend oder beispielgebend. Uns erreichen zum Beispiel immer wieder auch Nachrichten von Menschen, dass sie nach Gesprächen mit uns oder Informationen durch uns ihre Ernährungsgewohnheiten verändert haben und das motiviert. Mit der politischen Arbeit will die V-Partei³ einen spürbaren Unterschied für Verbraucher, Umwelt und Tiere erreichen und das auch durch Erfolge bei Kommunalwahlen, Landtagswahlen und Bundestagswahlen und natürlich die Europawahl
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.01.2017 | 20:11  
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Peter Müller aus Wallersheim | 04.02.2017 | 12:06  
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