Mitgliederversammlung des Historischer Vereins
Rückblick und Ausblick

v.l. Museumsleiter und Stadtarchivar Dr. Raphael Gerhardt, Lisa Lutz, 1. Vorsitzender Stefan Baisch, 2. Vorsitzender und Kassierer Rudolf Kombosch bei der Übergabe der "Brenner-Madonna" | Foto: Müller/Historischer Verein Günzburg
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  • v.l. Museumsleiter und Stadtarchivar Dr. Raphael Gerhardt, Lisa Lutz, 1. Vorsitzender Stefan Baisch, 2. Vorsitzender und Kassierer Rudolf Kombosch bei der Übergabe der "Brenner-Madonna"
  • Foto: Müller/Historischer Verein Günzburg
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Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr blickte der Historische Verein Günzburg bei seiner Mitgliederversammlung zurück. Zahlreiche Aktivitäten, neue Formate und wissenschaftliche Projekte prägten das vergangene Jahr – ebenso wie bedeutende Spenden und ein optimistischer Ausblick auf die Zukunft.
Der 1. Vorsitzende Stefan Baisch eröffnete die Versammlung mit einem umfassenden Rückblick auf das Vereinsjahr. Besonders hob er die Sonderausstellungen im Heimatmuseum Günzburg hervor, die auf großes Interesse gestoßen seien. Mit dem neuen Veranstaltungsformat des Museumsdonnerstags habe der Verein zudem erfolgreich neue Zielgruppen angesprochen. Zu den Höhepunkten zählten die Römer-Familientage sowie die wissenschaftliche Fachtagung im Kloster Wettenhausen, die weit über die Region hinaus Beachtung fand.
Auch im Bereich der Publikationen konnte der Verein wichtige Akzente setzen. Besonders genannt wurde der Tagungsband „Barocke Lebenswelten im Schwäbischen Barockwinkel“, der die Ergebnisse der Fachtagung dokumentiert und einen bedeutenden Beitrag zur regionalen Geschichtsforschung leistet.
„Unser Verein lebt von der Verbindung aus Forschung, Vermittlung und Begeisterung für Geschichte – und genau das ist uns im vergangenen Jahr in besonderer Weise gelungen“, betonte Stefan Baisch in seinem Bericht.
Der 2. Vorsitzende und Kassierer Rudolf Kombosch legte anschließend den finanziellen Rechenschaftsbericht vor. Die solide Haushaltslage bestätige die erfolgreiche Arbeit des Vereins und ermögliche auch künftig anspruchsvolle Projekte.
Museumsleiter und Stadtarchivar Dr. Raphael Gerhardt berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des Museums sowie über erfolgreiche Kooperationen mit anderen Institutionen. Zudem gab er einen Ausblick auf das Jahr 2026, in dem neue Ausstellungen, Veranstaltungen und Kooperationen geplant sind.
Ein emotionaler Höhepunkt der Versammlung war die Würdigung zweier bedeutender Spenden. Große Freude bereitete die Schenkung einer „Brenner-Madonna“ durch Lisa Lutz, die künftig einen besonderen Platz in der Sammlung des Museums einnehmen wird. Ebenso dankte der Verein Ferdinand Munk für seine großzügige Spende, die die Arbeit des Historischen Vereins nachhaltig unterstützt.
Mit einem positiven Fazit und großem Engagement für kommende Aufgaben schloss die Mitgliederversammlung – ein Zeichen dafür, dass der Historische Verein Günzburg weiterhin eine zentrale Rolle in der kulturellen und historischen Arbeit der Region spielt.

v.l. Museumsleiter und Stadtarchivar Dr. Raphael Gerhardt, Lisa Lutz, 1. Vorsitzender Stefan Baisch, 2. Vorsitzender und Kassierer Rudolf Kombosch bei der Übergabe der "Brenner-Madonna" | Foto: Müller/Historischer Verein Günzburg
v.l. 1. Vorsitzender Stefan Baisch, 2. Vorsitzender Rudolf Kombosch und Helmut Werdich (stellvertretend für Ferdinand Munk) bei der Spendenübergabe | Foto: Müller/Historischer Verein Günzburg
Bürgerreporter:in:

Stefan Baisch aus Günzburg

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