Trotz Hitzerekord ein voller Schlosshof
Musikanten auf dem Reisensburger Schloss
- Foto: Foto: Christopher Peters
- hochgeladen von Wolfgang Hödl
Erstmals konnte der Musikverein Reisensburg seine traditionelle Serenade im Schlosshof der Reisensburg durchführen. Nachdem bei tropischen Temperaturen am Nachmittag die Aufbauarbeiten stattfanden, lockten am Abend die Spielerinnen und Spieler des „Freien Fanfarenzugs Günzburg“ von den Zinnen der Burg herab die Besucherinnen und Besucher auf den Schlossberg hinauf. Wer nicht zu Fuß den Weg vom Dorfplatz aus bestreiten konnte, wurde mit einem komfortablen Shuttleservice nach oben gefahren.
Pünktlich um 19:00 Uhr führte das „Jugendorchester Guntia“ unter der Leitung von Benedict Waldmann die Zuhörerinnen und Zuhörer mit vier Stücken in den festlichen Abend ein.
Die Dirigentin des Musikvereins Reisensburg, Angela Pflüger, hatte bei der Auswahl der Musikstücke großes Augenmerk auf die thematische Verbindung von Burgen, Schlössern und Herrschern gelegt. „Prinzregent-Luitpold-Marsch“, „Robin Hood“, „Die Schöne und das Biest“, „Highland Cathedral“, „Tanz der Vampire“ und „Kaiserin Sissi“ erklangen ebenso, wie das seit Jahren vom Musikverein gespielte Lied „Meinem Reisensburg die Treue“, mit dem der Abend abgerundet wurde.
Für die Vize-Präsidentin des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes, Monika Fleschhut und dem Vorsitzenden des ASM-Bezirks 12, Michael Fritz, war es eine Freude, einige Musikantinnen und Musikanten auszuzeichnen. Jule Bauer (10 Jahre), Lisa Barousse (20 Jahre), Barbara Munk (20 Jahre) und Andi Rau (25 Jahre) erhielten jeweils Urkunde und Ehrenzeichen zu ihren Jubiläen. Eine in Musikantenkreisen außergewöhnliche Ehrung erhielt die Klarinettistin und stv. Dirigentin Renate Schmid: 60 Jahre aktives Musizieren kann sie nachweisen. Zunächst in ihrem Heimatort Tiefenbach, und dann seit der Gründung des Reisensburger Musikvereins vor 35 Jahren hier auch als Ausbilderin.
Für die Versorgung der durstigen Kehlen war wie immer der Fanclub des Musikvereins mit seiner bewährten Mannschaft zuständig; die Feuerwehr Reisensburg übernahm die Regelung des Verkehrs und der Parkplätze. Die Verwalterin des Schlosses Reisensburg (Besitzer ist die Universität Ulm), Nadine Valente, bekam als Dankeschön für ihrer Unterstützung die 1200-seitige Chronik des Reisensburger Dorfes.
Bürgerreporter:in:Wolfgang Hödl aus Günzburg |
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