Pressemitteilung Stadt Günzburg
Günzburg ist für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt
- Seit 12 Jahren Fairtrade-Stadt. Die Vorsitzende des gleichnamigen Arbeitskreises, Angelika Fischer (links), Oberbürgermeister Michael Jahn und Wirtschaftsbeauftragte Beate Agemar freuen sich vor dem fairen Café im Rosengässchen über die neuerliche Auszeichnung.
- Foto: Michael Lindner/Stadt Günzburg
- hochgeladen von Luca-Marie Zapf
Die Große Kreisstadt hält seit 2014 die Auszeichnung und erfüllt erneut alle Kriterien der Fairtrade-Towns.
Günzburg. Die gezielte und intensive Auseinandersetzung der Stadt Günzburg mit den Themen Fairer Handel und Faire Beschaffung ist erneut gewürdigt worden. Die Große Kreisstadt erfüllt weiterhin sämtliche Kriterien der Fairtrade-Towns und darf den Titel „Fairtrade-Stadt“ für zwei weitere Jahre tragen. Das Zertifikat wird nicht automatisch verlängert, sondern muss alle zwei Jahre neu erarbeitet werden. Ein Qualitätsbeweis, den Günzburg seit inzwischen 12 Jahren lückenlos erbringt.
Oberbürgermeister Michael Jahn freut sich über die Verlängerung des Titels und betont: „Dass wir diese Auszeichnung seit zwölf Jahren durchgehend tragen dürfen, zeigt eindrucksvoll: Fairer Handel ist in Günzburg kein kurzfristiges Projekt, sondern fest in unserem städtischen Alltag verankert. Ich bin stolz auf dieses starke Signal unseres lokalen Netzwerks. Auch in Zukunft werden wir uns mit voller Energie dafür einsetzen, bewussten Konsum vor Ort voranzutreiben.“
Um die Kriterien einer Fairtrade-Stadt zu erfüllen, zieht die gesamte Stadtgesellschaft an einem Strang: Auch Vereine und kirchliche Organisationen bieten Produkte aus fairem Handel an, während Schulen das Thema in den Unterricht integrieren. In Günzburg gibt es mittlerweile fünf ausgezeichnete Fairtrade-Schulen sowie mit dem evangelischen Kindergarten eine Eine-Welt-Kita. Zudem ist die „Faire Hütte“ ein fester und beliebter Bestandteil der jährlichen Altstadtweihnacht.
Angelika Fischer, Leiterin der Fairtrade-Lenkungsgruppe, blickt auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurück und sagt: „Die erneute Auszeichnung ist für unser Team Ansporn und Bestätigung zugleich. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg haben wir gezeigt, wie lebendig der Fairtrade-Gedanke in Günzburg ist. Faire Produkte sichern den Erzeugern im globalen Süden ein existenzsicherndes Einkommen und bekämpfen Armut direkt an der Wurzel. Wer fair kauft, übernimmt Verantwortung. Und das muss nicht teuer sein.“
Beate Agemar ist die städtische Leiterin der Wirtschaftsförderung und des Grundstücksmanagements und hebt den Netzwerkgedanken hervor: „Eine Fairtrade-Stadt lebt vom Mitmachen. Das Gütesiegel ist das Verdienst vieler engagierter Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik und lokaler Wirtschaft, die an einem Strang ziehen.“
Text: Pressestelle der Stadt Günzburg
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