Zu Besuch beim Orgelbauer

Neue Technik in alter Hülle: Bis auf den historischen Prospekt und das Subbass-Register wurde alles neu angefertigt.
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  • Neue Technik in alter Hülle: Bis auf den historischen Prospekt und das Subbass-Register wurde alles neu angefertigt.
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Die „neue“ Orgel von St. Martin, Batzenhofen wird in der dritten Juliwoche geliefert

Herr Pater Siegfried Hutt und einige Orgelinteressierte besuchten Orgelbau Wech in Buchloe, um sich ein Bild über den Stand des Orgelprojekts zu machen. Orgelbaumeister Robert Wech beantwortete kompetent alle noch offenen Fragen und führte durch seine Werkstatt und Gießerei, wobei er detailreich von der Arbeit an der Batzenhofener Orgel berichtete. So stammt z.B. das Fichtenholz für die Leisten der Abstrakten aus der Baumgrenzenregion des Montafon und ist dort oben so langsam gewachsen, daß die Jahresringe nur knapp 1 mm breit sind. Von den 950 Orgelpfeifen stammt der Subbass aus der alten Orgel, alle anderen Pfeifen wurden bei Fa. Wech gefertigt, ob Holz- oder Metall-, Labial- oder Zungenpfeifen.
Die Teile für die Orgel sind bis auf wenige Kleinigkeiten wie z.B. die Keramikplättchen für die Registerknöpfe fertiggestellt und teilweise auch bereits montiert.
Neben dem Subbass wird aus Gründen des Denkmalschutzes auch der historische Prospekt der alten Orgel wiederverwendet.
Der Spieltisch und die mechanische Traktur wurden dagegen komplett neu gefertigt. Die Besucher zeigten sich über das Gesehene sehr zufrieden und traten mit dem guten Gefühl die Heimfahrt an, daß die neue Orgel wohl termingerecht in Betrieb genommen werden kann.

Neue Technik in alter Hülle: Bis auf den historischen Prospekt und das Subbass-Register wurde alles neu angefertigt.
Der neue, rein mechanische Spieltisch. Die weißen Tasten tragen Plättchen aus polierten Rinderknochen.
Die Abstrakten: Leistchen aus hochwertigem Fichtenholz ("Filetqualität") geben die Tastenbewegung an die Ventile weiter.
Blick ins Orgelinnere: Rechts die Rückseite der Prospektpfeifen, dahinter zwei Pfeifenstöcke, ganz hinten die Lochleisten, welche die Windversorgung der darüber zu montierenden Register steuern werden.
Die drei Wellenbretter im Orgelunterteil für die beiden Manuale und das Pedal.
Wegen des begrenzten Raums müssen die großen Trompetenaufsätze für die Zungenpfeifen zu kunstvollen Hörnern geformt werden.
Bürgerreporter:in:

Franz X. Köhler aus Gersthofen

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