Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Fast 8.000 Euro statt 75 Tage Haft - Bundespolizei stoppt Reisenden am Flughafen Köln/Bonn
- Symbolbild Bundespolizei
- Foto: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
- hochgeladen von Heinz Kolb
Flughafen Köln/Bonn. Eine geplante Reise in die Türkei nahm für einen 37-jährigen Deutschen am Donnerstagmorgen (1. Oktober) eine kostspielige Wendung. Bei der Ausreisekontrolle am Flughafen Köln/Bonn stellten Bundespolizisten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wetzlar vorlag.
Der 37-Jährige wollte nach Istanbul fliegen, als ihn die Einsatzkräfte im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle überprüften. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Festnahme ausgeschrieben war.
Zur Abwendung einer 75-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe waren 7.500 Euro zuzüglich Verfahrenskosten zu zahlen. Insgesamt belief sich der offene Betrag auf 7.943,63 Euro.
Da der Mann die Summe nicht selbst begleichen konnte, sprang schließlich seine Schwester ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wetzlar überwies sie den geforderten Betrag.
Damit blieb dem 37-Jährigen zwar der Gang in die Justizvollzugsanstalt erspart, seinen Flug nach Istanbul verpasste er jedoch. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte die Bundespolizei ihn wieder entlassen.
Bürgerreporter:in:Heinz Kolb aus Gelsenkirchen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.