Feierliches Patrozinium der Wallfahrtskirche
Neue Perspektive an Dreifaltigkeit
- hochgeladen von P. Hans-Joachim Winkens SAC
Dreifaltigkeitssonntag in Herrgottsruh.
Feierliches Patrozinium der Wallfahrtskirche.
Neue Perspektive durch die Eucharistie am Hochaltar.
Am Sonntag nach Pfingsten feiert die Kirche jedes Jahr das Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Die Wallfahrtskirche Herrgottsruh feiert unter diesem Titel ihr 1. Patronatsfest. Am Sonntag, dem 15. Juni 2025, wurde der Dreifaltigkeitssonntag mit der Gottesdienstgemeinde festlich gefeiert. Im laufenden Heiligen Jahr ist das ein besonderes Geschenk der Gnade, da wir als Pilger der Hoffnung unterwegs sind.
Das Hochamt um 10.00 Uhr wurde besonders musikalisch gestaltet mit Orgel und Trompete. Wallfahrtsdirektor Pater Hans-Joachim Winkens verdeutlichte die besondere pastorale Bedeutung des Patronatsfestes der Wallfahrtskirche. Alle Wallfahrer, Pilger und Beter, die zur Wallfahrtskirche kommen, können hier die besondere Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott und seinen Schutz und Segen erfahren.
Anhand der Schrifttexte des Hochfestes gab Pater Winkens weitere spirituelle Impulse. Die alttestamentliche Lesung aus dem Buch der Sprichwörter spricht von Gottes Weisheit, die Gott zuerst geschaffen hat. Sie ist das Konzept und der Plan Gottes für seine Schöpfung. Sie gibt der Welt, allem Leben und dem Menschen einen tiefen Sinn. Unser Gott ist der einzige Gott, der aber nicht einsam über der Welt im Universum schwebt. Schon in der Trinität lebt Gott die Beziehung der drei Personen, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Unser Gott ist ein den Menschen zugewandter, ein menschgewordener Gott, sagt der Pallottinerpater. Gott schenkt uns seine Liebe. So ist der Geber auch zugleich die Gabe. In der 2. Lesung aus dem Brief an die Gemeinde in Rom sagt der Apostel Paulus, dass wir aus Glauben gerecht gemacht werden. In jeder Bedrängnis spüren wir als Glaubende den Beistand, den Trost und die Hilfe unseres Gottes. Schließlich sagt uns der Evangelist Johannes, dass Gott uns im Heiligen Geist stets nahe und bleibend verbunden ist. Das große Patrozinium der Wallfahrtskirche war so für die vielen Gläubigen eine erhebende Glaubensstunde.
Besonders am Patrozinium in Herrgottsruh ist, dass der eucharistische Teil der Messe nicht wie üblich am Volksaltar, sondern am konsekrierten Hochaltar der Wallfahrtskirche, also unter dem großartigen Fresko von Cosmas Damian Asam gefeiert wurde. Dies gibt für den Priester und die Gemeinde eine ganz andere Perspektive auf die Kirche.
Fotos Johannes Funk
Bürgerreporter:in:P. Hans-Joachim Winkens SAC aus Friedberg |
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