Barrierefreies Wohnen an der Wanheimer Kirche
Der Grundstein ist gelegt
- Das Foto wurde bei einem Medientermin zwischen evangelischer Kirche Wanheim und der Baustelle vom Neubau aufgenommen wurde. Zu sehen sind (von links): Architekt Stefan Grosser, Presybter Frank-Michael Rich und Gemeindemitglied Jörg Niggemann.
Foto: Rolf Schotsch - hochgeladen von Rolf Schotsch
Zwischen der evangelischen Kirche Duisburg Wanheim und dem benachbarten Familienzentrum entsteht jetzt in schnellen Schritten ein Neubau mit zwölf barrierefreien Wohnungen.
Die Evangelische Rheingemeinde Duisburg lud kürzlich zur Grundsteinlegung ein, die in einen festlichen Tag vor und in der Wanheimer Kirche, Wanheimer Straße 661, eingebettet war: mit Gottesdienst, Dom Café und Kirchenführungen zum 25-jährigen Jubiläum des Freundeskreises der Wanheimer Kirche und natürlich der Grundsteinlegung.
Der gefragteste Mann an dem Tag war Frank-Michael Rich sein, der vor Ort Fragen zum Bauvorhaben beantwortete. Er ist stellvertretender Presbyteriumsvorsitzender und verantwortet als Ideengeber auch die Planung und Umsetzung des Projektes „Barrierefreies Wohnen an der Wanheimer Kirche“.
Fertigstellung
im August 2027
Schon im August 2027 sollen die zwölf Mietwohnungen fertiggestellt sein, für deren Bezug ein Wohnberechtigungsschein und der Nachweis einer über 50%igen Behinderung Voraussetzung ist. Sie sind - zwischen 65 und 59 m2 groß - gut über einen Aufzugturm zugänglich und komplett auf Barrierefreiheit ausgelegt.
Geheizt wird über eine Wärmepumpe, die auch über eine Photovoltaikanlage mit Strom versorgt wird. Presbyter Rich ist es gelungen, dass der Wohnraum für Schwerbehinderte mit Landeszuschüssen gebaut und das 3,2 Mio. teure Projekt so überhaupt finanziert werden konnte. Das Gebäude soll sich schon bald amortisieren und danach den Gemeindehaushalt entlasten.
Einblick in die
Parklandschaft
Wo jetzt in schnellem Tempo schon das Erdgeschoss hochgezogen wird, stand vorher das alte Pfarrhaus. Es wurde nicht mehr genutzt, erforderte laufende Instandhaltungskosten, konnte deshalb nicht vermietet werde und war sanierungsbedürftig.
Bei der Planung des neuen Gebäudes haben er und Architekt Stefan Grosser darauf geachtet, dass Sichtachsen von der Kirche und von der Straße hergestellt werden und der Blick auf das Denkmal, das alte privatisierte „Evangelische Gemeindehaus“ nicht verdeckt wird. „Der Neubau wird sich in die Parklandschaft zwischen dem Evangelischen Kindergarten und der Kirche gut eingliedern“ sagt Frank-Michael Rich zufrieden. Zu sehen ist das jetzt schon.
Bürgerreporter:in:Rolf Schotsch aus Duisburg |
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