Das Ruhrgebiet spricht – Duisburg ist dabei!
Bürgerdialog an der Salvatorkirche
- Hier sind zwei Bilder von der Aktion im letzten Jahr zu sehen. Dieses Foto zeigt im Vordergrund Pfarrer Winterberg im Gespräch mit Josip Sosic von der VHS Duisburg, die den Aktionstag in Duisburg mit unterstützt hat.
Foto: Bartosz Galus - hochgeladen von Rolf Schotsch
Zum zweiten Mal bringt der Bürgerdialog „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli, von 11 bis 12.30 Uhr in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen Menschen zusammen, die sich nicht kennen und deren Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen möglichst weit auseinanderliegen. „Gesprächsort“ in Duisburg ist Wiese an der Salvatorkirche am Burgplatz, direkt neben dem Rathaus.
Bis zum Schluss der Online-Anmeldung am 7. Juli hatten sich über 250 Menschen für das Format angemeldet, so dass es mindestens 125 Eins-zu-eins-Gespräche geben wird. In Bochum, Duisburg und Essen sind noch Plätze frei, sodass in diesen drei Städten auch eine spontane Teilnahme möglich ist.
„Muss es wieder eine allgemeine Wehrpflicht geben? Machen dir die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz Angst? Was macht dir Mut?" – diese Fragen bewegen viele. In einer Welt, die zunehmend polarisiert wirkt, gibt „Das Ruhrgebiet spricht" eine konkrete Antwort.
Miteinander reden
statt übereinander
Das Bürgerdialogprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Meinungen an zentralen Orten mitten in Bochum, Dortmund, Duisburg und Essen zusammen und feierte im vergangenen Jahr eine erfolgreiche Premiere. Das Ziel: miteinander zu reden – statt übereinander. Das Projekt lädt dazu ein, Lust auf echten Austausch zu entwickeln: „Wie oft reden wir wirklich mit jemandem, den wir nicht kennen und der anders denkt als wir?“, fragen die Initiatoren.
„Das Ruhrgebiet spricht“ macht genau das möglich: Es fördert ehrliche Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen. „Dabei geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern einander besser zu verstehen. „Zuhören verbindet – und Verständigung ist möglich“, so die Überzeugung der Projektverantwortlichen. Wer die Anmeldefrist verpasst hat, kann in Bochum, Duisburg und Essen ganz spontan vorbeischauen; die Organisatoren vor Ort suchen einen Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin aus.
Samstag gerne noch
spontan dabeisein
Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger ab einem Alter von 16 Jahren. Vorkenntnisse oder Vorbereitung sind nicht nötig – außer der Bereitschaft, sich unvoreingenommen und offen auf ein ehrliches Gespräch einzulassen.
In Duisburg wird für „Das Ruhrgebiet spricht“ am Samstag, 11. Juli morgens auf der Wiese an der Salvatorkirche alles vorbereitet sein: Angemeldete Teilnehmende werden mit dem Akkordeonspiel von Silvester Pece empfangen und treffen dann ihre Gesprächspartner oder Gesprächspartnerinnen, mit denen sie dann ungestört an Stehtischen oder Bistrotischen über ihre gemeinsamen und unterschiedlichen Ansichten reden können.
Stärkung gibt es für sie und alle, die noch spontan hinzukommen, am Getränke- und Grillstand der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg und beim „Marienkäfer“, dem dreirädrigen Ape-Kaffeemobil der katholischen Kirche.
Bürgerreporter:in:Rolf Schotsch aus Duisburg |
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