Kuriose Feiertage
Tag des Berliners: Wie heißt das leckere Gebäck denn nun bei euch?
- hochgeladen von Winfried Paltian
Hallo liebe myheimat-Runde,
heute am 8. Juni gibt es im Kalender der kuriosen Aktionstage gleich doppelten Grund zum Naschen! Neben dem „Tag des Erdbeerkäsekuchens“ feiern die USA heute den „National Jelly-Filled Doughnut Day“ – den Tag des marmeladengefüllten Krapfens. Bei uns im Kalender steht dieser Tag passenderweise als „Tag des Berliners“.
Doch genau bei diesem Namen fängt der Spaß in Deutschland ja erst an! Je nachdem, in welcher Region man aufgewachsen ist oder gerade lebt, erntet man beim Bäcker entweder ein Nicken oder einen verwirrten Blick.
Für die meisten im Norden und Westen ist es ganz klar der „Berliner Pfannkuchen“ oder kurz „Berliner“. Geht man aber nach Berlin selbst, heißt das Gebäck dort einfach nur „Pfannkuchen“ (während das, was wir als Pfannkuchen kennen, dort Eierkuchen genannt wird). Im Süden Deutschlands, in Bayern und Österreich, holt man sich stattdessen einen „Krapfen“ beim Bäcker, und in Teilen Hessens oder Thüringens beißt man genüsslich in einen „Kreppel“. Ganz egal wie man das runde Hefegebäck mit der süßen Zucker- oder Puderzuckerkruste nennt – die fruchtige Marmeladenfüllung im Inneren verbindet uns dann zum Glück alle wieder beim Genießen.
Und als ob das nicht schon genug Süßes für einen Montag wäre, schaut der Erdbeerkäsekuchen heute auch noch vorbei. Ein Traum für alle Naschkatzen!
Jetzt bin ich aber neugierig auf eure regionalen Sprachgewohnheiten: Wie heißt das runde Hefegebäck mit der Marmeladenfüllung bei euch in der Heimat? Sagt ihr Berliner, Krapfen, Pfannkuchen oder Kreppel?
Ich wünsche euch einen zuckersüßen Montag und einen tollen Start in die neue Woche!
Bürgerreporter:in:Winfried Paltian aus Dortmund |
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