Medizinische Vortragsreihe der Wertachkliniken
Krebsvorsorge im Schlaf - eine Darmspiegelung kann Krebs verhindern

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – doch die gute Nachricht ist: Er lässt sich in vielen Fällen frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln. Dabei spielt die Darmspiegelung eine entscheidende Rolle. Sie ist die beste Methode, um das oft familiär bedingte Risiko für Darmkrebs zu minimieren, und das ganz nebenbei im Schlaf. Professor Dr. Andreas Weber, Chefarzt der Gastroenterologie der Wertachkliniken informiert am 15. April 2026 um 19.30 Uhr, in der Singoldhalle Bobingen im Willi-Ohlendorf-Weg 1, über den Ablauf und die Wirksamkeit der Vorsorge, das familiäre Risiko und das bayernweite Modellprojekt FARKOR.
Der Eintritt ist frei. Der Förderverein der Wertachklinik Bobingen freut sich über eine Spende. | Foto: Matthias Baumgartner
  • Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – doch die gute Nachricht ist: Er lässt sich in vielen Fällen frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln. Dabei spielt die Darmspiegelung eine entscheidende Rolle. Sie ist die beste Methode, um das oft familiär bedingte Risiko für Darmkrebs zu minimieren, und das ganz nebenbei im Schlaf. Professor Dr. Andreas Weber, Chefarzt der Gastroenterologie der Wertachkliniken informiert am 15. April 2026 um 19.30 Uhr, in der Singoldhalle Bobingen im Willi-Ohlendorf-Weg 1, über den Ablauf und die Wirksamkeit der Vorsorge, das familiäre Risiko und das bayernweite Modellprojekt FARKOR.
    Der Eintritt ist frei. Der Förderverein der Wertachklinik Bobingen freut sich über eine Spende.
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Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 22.000 Menschen an Darmkrebs. Dabei lässt sich kaum eine Krebsart so effektiv verhindern wie diese. Und zwar durch eine Vorsorgeuntersuchung, die viele Menschen überraschend unspektakulär erleben, und zwar im Dämmerschlaf bei einer Darmspiegelung.
Darmkrebs entwickelt sich in den meisten Fällen aus sogenannten Polypen. Diese sind zunächst gutartig und wachsen in der Darmschleimhaut. Aber sie können zu einem Krebstumor werden. Mediziner gehen davon aus, dass dieser Prozess etwa zehn Jahre dauert.

Darmkrebs entsteht langsam – und genau darin liegt die Chance

Dieses lange Zeitfenster macht die Darmkrebs-Vorsorge so wirksam. Ärzte können bei einer Darmspiegelung Polypen entdecken und entfernen, bevor sie gefährlich werden. Im besten Fall entsteht der Krebs also gar nicht.
Deshalb informiert Professor Weber am 15. April um 19.30 Uhr in der Singoldhalle in Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg über den Ablauf und die Wirksamkeit der Darmkrebs-Vorsorge und das bayernweite Modellprojekt FARKOR. Der Eintritt ist frei, aber der Förderverein der Wertachklinik Bobingen freut sich über eine Spende.

Eine Erfolgsgeschichte der Prävention

Es gibt zwei verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die Stuhlprobe und die Darmspiegelung. Professor Weber empfiehlt die Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung. Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt die Untersuchung ab dem Alter von 50 Jahren und bei familiärer Vorbelastung auch früher. Bei der Untersuchung wird der Dickdarm mit einem flexiblen Schlauch und einer kleinen Kamera nach Polypen abgesucht und diese Darmkrebs-Vorstufen dann gegebenenfalls auch gleich entfernt.

Eine Untersuchung, vor der viele völlig unnötig Angst haben

„Das Ganze dauert meist nur etwa 20 bis 30 Minuten und die meisten schlafen währenddessen Dank einer leichten Sedierung und wachen erst auf, wenn alles schon vorbei ist“, sagt Professor Andreas Weber, Chefarzt der Gastroenterologie an den Wertachkliniken. Die Felix-Burda-Stiftung geht davon aus, dass durch gezielte Vorsorgeuntersuchungen bis heute ganze 365.000 Neuerkrankungen und 185.000 Todesfälle verhindert werden konnten. Und das Beste daran: Für die meisten Patientinnen und Patienten ist es tatsächlich eine Vorsorge im Schlaf.

Bürgerreporter:in:

Doris Wiedemann aus Schwabmünchen

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