Medizinische Vortragsreihe der Wertachkliniken
Darmverschluss: Eine Verstopfung, die lebensbedrohlich sein kann

Fast jeder Mensch hat irgendwann einmal eine Verstopfung, die meist harmlos ist. Aber manchmal wird sie chronisch. Und in seltenen Fällen kann sie sogar gefährlich sein. Denn, ein Darmverschluss ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Betroffene müssen sofort zum Arzt. Die Symptome können jedoch einer hartnäckigen Verstopfung ähneln. Deshalb erklärt Dr. Paschwitz, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Wertachklinik Schwabmünchen, den Unterschied, am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1. Der Eintritt zu den medizinischen Vorträgen der Wertachkliniken ist frei, die Fördervereine freuen sich jedoch über eine Spende. | Foto: Doris Wiedemann
  • Fast jeder Mensch hat irgendwann einmal eine Verstopfung, die meist harmlos ist. Aber manchmal wird sie chronisch. Und in seltenen Fällen kann sie sogar gefährlich sein. Denn, ein Darmverschluss ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Betroffene müssen sofort zum Arzt. Die Symptome können jedoch einer hartnäckigen Verstopfung ähneln. Deshalb erklärt Dr. Paschwitz, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Wertachklinik Schwabmünchen, den Unterschied, am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1. Der Eintritt zu den medizinischen Vorträgen der Wertachkliniken ist frei, die Fördervereine freuen sich jedoch über eine Spende.
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Bei fast jedem Menschen gerät der Darm ab und zu ins Stocken. Eine vorübergehende Verstopfung ist zwar für die Betroffenen unangenehm, in der Regel jedoch medizinisch unproblematisch. Eine plötzliche, schwere Verstopfung mit einem geschwollenen Bauch deutet jedoch auf einen Darmverschluss hin. Kommen dann noch starke, krampfartig auftretende Schmerzen, Erbrechen oder Fieber dazu, sollte man unverzüglich zum Arzt gehen. Denn ein Darmverschluss kann lebensbedrohlich sein.

Funktional oder mechanisch?

Man unterscheidet zwischen mechanischen und funktionellen Darmverschlüssen. Ersteres können beispielsweise durch einen Leisten-, Nabel- oder Narbenbruch, also eine sogenannte Hernie, entstehen, wenn sie den Darm einklemmt. Aber auch Verwachsungen nach Bauch-Operationen sowie Tumore können einen Darm mechanisch verschließen.
Andererseits können beispielsweise opioidhaltige Schmerzmittel, Entzündungen im Bauchraum und Wirbelsäulenerkrankungen einen vorübergehenden Darmstillstand auslösen. Man spricht dann von einem funktionellen Darmverschluss.

Notoperation wenn Darmdurchbruch droht

Mit einer genauen Befragung, Blutuntersuchungen und Röntgen- oder CT-Aufnahmen erhält man Informationen über die Ursache eines Darmverschlusses. Und danach richtet sich die Therapie. Funktionale Ursachen können oft medikamentös behandelt werden. Mechanische Darmverschlüsse müssen meist operativ entfernt werden. In vielen Fällen sogar durch eine Notoperation. Denn bei einem mechanischen Darmverschluss droht ein Darmdurchbruch, und dieser ist lebensbedrohlich.

Symptome genau erklärt

Im Umkehrschluss heißt das: Jeder Darmverschluss kann lebensbedrohlich sein, solange man die Ursache nicht kennt. Daher sollte man bei den entsprechenden Symptomen schnell handeln. Genauere Informationen dazu gibt Dr. Rieke Paschwitz, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Wertachkliniken, am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Singoldhalle Bobingen, im Willi-Ohlendorf-Weg 1. Der Eintritt zu den medizinischen Vorträgen der Wertachkliniken ist frei, die Fördervereine freuen sich jedoch über eine Spende.

Darmverschluss: Eine Verstopfung, die lebensbedrohlich sein kann
Referentin: Dr. Rieke Paschwitz, Leitende Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie der Wertachklinik Schwabmünchen 
am 8. Oktober um 19.30 Uhr
in der Singoldhalle Bobingen, Willi-Ohlendorf-Weg 1
Eintritt frei

Bürgerreporter:in:

Doris Wiedemann aus Schwabmünchen

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