ALP Dillingen
Minister Mehring: „Bayerns Schüler fit für das KI-Zeitalter machen!“

(v.l.n.r.): Dr. Juliane Gottmann, Dr. Fabian Mehring, Dr. Marietta Menner, Christian Mayr | Foto: Bayerisches Staatsministerium für Digitales
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Digitalministerium stärkt gemeinsam mit ALP Dillingen die KI-Kompetenz von Lehrkräften in ganz Bayern

Mit einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung am Centre for Future Production der Universität Augsburg im KI-Produktionsnetzwerk der Bezirkshauptstadt ist die KI-Fortbildungsreihe „Let’s talk about AI – Wie hält KI in der Arbeitswelt Einzug?“ der Dillinger Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) erfolgreich zu Ende gegangen. 80 Lehrkräfte sämtlicher Schularten aus ganz Bayern nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen KI-Anwendungen aus der Unternehmenspraxis auseinanderzusetzen und wertvolle Impulse aus der Wissenschaft für einen modernen Unterricht mitzunehmen.

Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Unternehmen und Wissenschaft – und damit die gezielte Verzahnung von Schule, Wirtschaft und Forschung. Initiiert wurde das besondere Fortbildungsangebot von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring, der persönlich zum Abschluss der Seminarreihe kam, um bei Lehrern, Wirtschaftsvertretern und Wissenschaftlern gleichermaßen für eine engere Zusammenarbeit zu werben, um im KI-Zeitalter bestehen zu können.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Mit diesem innovativen Format haben wir eindrucksvoll gezeigt, wie moderner Wissenstransfer funktioniert. Wenn wir die digitale Zeitenwende meistern wollen, müssen wir Bayerns starkes Netzwerk aus Unternehmen und Forschung direkt in die Klassenzimmer bringen. Wer das Silicon Valley der Zukunft werden möchte, muss das Talent Valley der Gegenwart sein. Digitale Zukunftstechnologien verursachen gerade die industrielle Revolution unserer Zeit. Technologiesprünge durch KI und Co. werden in den nächsten Jahren unsere Art zu leben, zu lernen und zu arbeiten fundamental verändern – und den Wohlstand auf der Welt neu verteilen. Deshalb müssen wir die nächste Generation fit für das KI-Zeitalter machen, in dem sie ihr ganzes Leben verbringen wird. Dazu gilt es, neue Technologien erlebbar zu machen und Bayerns Schülern die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um in der modernen Welt zurechtzukommen und neue Technologien selbstbewusst mitgestalten zu können. Der Schlüssel dazu sind unsere Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat. Angesichts rasanter technischer Entwicklungen ist es entscheidend, unseren Pädagogen das notwendige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Schützlinge optimal ausbilden zu können. So entsteht Begeisterung für Technologie und echte Lust auf Zukunft.“

Kultusministerin Anna Stolz: „Künstliche Intelligenz verändert die Lebens- und Arbeitswelt von uns allen grundlegend. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kinder frühzeitig auf neue Technologien und den damit einhergehenden Wandel vorbereiten. Schule hat hier eine Schlüsselrolle: Sie muss Orientierung geben und die Kompetenzen vermitteln, die junge Menschen brauchen, um sich sicher und reflektiert in einer digitalen Welt zu bewegen. Genau deshalb ist der enge Austausch zwischen Schule, Wissenschaft und Wirtschaft so wertvoll – denn nur so gelingt es, Theorie und Praxis sinnvoll zu verbinden. Nur wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig stärken, können sie Chancen neuer Technologien selbstbewusst nutzen.“

Direktor der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Bernhard Stegmann: „Für einen pädagogisch sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist die Sensibilisierung und Qualifizierung der Lehrkräfte grundlegend. In den Podcast-Folgen und eSessions der Fortbildungsreihe konnten Lehrkräfte bereits ihre Kompetenzen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz erweitern und viele konkrete KI-Szenarien kennenlernen, denen ihre Schülerinnen und Schüler in der künftigen Arbeitswelt begegnen werden. Der Präsenz-Lehrgang rundet das Angebot durch Begegnungen mit den an der Reihe teilnehmenden Unternehmen verschiedener Branchen ab und schafft Möglichkeiten, KI zu erleben und sich über die Potenziale und Herausforderungen der Technologie auszutauschen.“

Dr. Marietta Menner, Leitung KI-Bildung am Centre for Future Production: „Dass dieses Abschlussevent bei uns stattgefunden hat, zeigt, wie wichtig es ist, KI frühzeitig und praxisnah zu vermitteln. Wenn junge Menschen schon in der Schule ein Gefühl für Künstliche Intelligenz entwickeln, können Unternehmen später direkt daran anknüpfen. Genau diesen Übergang gestalten wir als Universität Augsburg – gemeinsam mit dem Ministerium – im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks sowie des Centre for Future Production aktiv mit. Wir schaffen die Räume, die es braucht, um KI nicht nur zu erklären, sondern erlebbar zu machen.“

Die Fortbildungsreihe kombinierte unterschiedliche Formate wie eSessions, Podcasts und eine Präsenzveranstaltung mit wissenschaftlichen Vorträgen, Workshops sowie einer Führung durch den KI-Erlebnisraum „Halle 43“ des KI-Produktionsnetzwerks sowie des Center for Future Production der Universität Augsburg. Dabei wurden die vielfältigen Facetten des KI-Einsatzes in der Arbeitswelt praxisnah, differenziert und mit klarem Bezug zu Bildung und Beruf vermittelt. Lehrkräfte erhielten Einblicke in konkrete Anwendungsfälle aus der Wirtschaft, die sie in ihren Unterricht einbringen können.

Im Zentrum der Abschlussveranstaltung standen praxisnahe Einblicke in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sowie der direkte Austausch zwischen Lehrkräften, Wissenschaft und Unternehmen. Insgesamt beteiligten sich fünf Unternehmen an der Fortbildungsreihe, vier davon aus eigenen Programmen des Digitalministeriums wie NextGen4Bavaria und KI-Transfer Plus. In interaktiven Workshops und einem „Speeddating“-Format stellten die Unternehmensvertreter den Lehrkräften ihre KI-Anwendungen vor und diskutierten gemeinsam aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarkts und die Kompetenzen, die künftig in Schule und Beruf gefragt sind.

Bürgerreporter:in:

Team Fabi aus Meitingen

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