Ukrainehilfe Kolping
Bereits 284 Stromaggregate für die Ukraine finanziert
- Der neue, 8 Tonnen schwere Kolping Hilfstransport kam am 18. Mai in Czernowitz in der Ukraine an.
- hochgeladen von Kolpingstiftung- Rudolf-Geiselberger
Kolping Hilfstransport liefert neue Stromgeräte und Hilfsgüter
Czernowitz/Ukraine. Am 18. Mai 2026 kam der neue Kolping Hilfstransport in der Kolpingzentrale in Czernowitz an. Knappe 8 Tonnen Hilfsgüter hatte der LKW im Gepäck – beladen mit 75 Stromgeneratoren, 30 Solarpaneelen, vier Batteriespeichern, 10 Pflegebetten, 45 Familienpaketen sowie weiteren Lebens- und Hilfsmitteln.
284 Stromaggregate seit Januar
Die Stromaggregate, 200 Tourniquets (Abbindesystem, um starke Blutungen zu stoppen) und die Kosten für den Transport hatte die Augsburger Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger aus Spendengeldern für die Ukraine finanziert. Seit dem Hilferuf von Vasyl Savka, Kolping-Geschäftsführer in der Ukraine, im Januar 2026 konnte die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger bereits 284 Stromgeräte für bedürftige Menschen in der Ukraine liefern.
Die Kolpingsfamilie Ebersberg hatte gemeinsam mit dem Kolpingwerk Bezirksverband Augsburg den Transport organisiert. „Der Laster kam Dienstagnachmittag in Feldkirchen an und wir haben ihn mit knappen 8 Tonnen Hilfsgütern beladen“, berichtet Kerstin Bockler, Sprecherin des Leitungsteams der Kolpingsfamilie Ebersberg im Erzbistum München und Freising.
Enge Zusammenarbeit für die Ukraine-Hilfe
Die Kolpingsfamilie Ebersberg arbeitet bei der Ukraine-Hilfe schon seit 2024 mit dem Kolping Bezirk Augsburg und der Ost Europa Hilfe e.V. Poing zusammen.
„Kolping in der Ukraine bringt die Hilfsgüter dorthin, wo die Not besonders groß ist“, erklärt Bezirksvorsitzender Heinz Schaaf aus Gersthofen. „Erst vergangene Woche legte das Team dafür rund 900 Kilometer bis nach Cherson zurück“, berichtet Schaaf. „Dort wurden 200 Pakete, Decken und auch Stromgeräte aus unserer Aktion an Menschen verteilt, die nur etwa zwanzig Kilometer von der Kampfzone entfernt leben“, erzählt der Vorsitzende für die Kolpingsfamilien in der Stadt und im Landkreis Augsburg.
Podiumsdiskussion: Wie geht es den Menschen in der Ukraine?
Auch wenn andere Themen den russischen Angriffskrieg gerade medial verdrängen: Das Leiden und Sterben der Menschen in der Ukraine geht im vierten Kriegsjahr weiter.
Anlässlich der Augsburger Europawochen 2026 beschäftigen sich die Europäische Akademie Bayern, Europe Direct der Stadt Augsburg, die Kolping Akademie Augsburg sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung bewusst in der Podiumsdiskussion am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18:30 Uhr in der Kolping Akademie in Augsburg (Frauentorstraße 29) mit der ukrainischen Zivilbevölkerung.
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Bürgerreporter:in:Kolpingstiftung- Rudolf-Geiselberger aus Augsburg |
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