Dein Stand auf einem Mädchenflohmarkt in Augsburg
wirklich erfolgreich
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Du willst in Augsburg zum ersten Mal auf einem Mädchenflohmarkt verkaufen? Hier erfährst du, wie du deinen Stand perfekt vorbereitest, welche Teile sich wirklich verkaufen, welche Preise sinnvoll sind – und warum gute Planung wichtiger ist als „einfach alles einpacken“.
Viele kennen Mädchen- und Frauenflohmärkte bisher nur als Besucherin: gemütlich durch die Reihen schlendern, besondere Teile entdecken, vielleicht ein neues Lieblingskleid oder eine Vintage-Jeans mitnehmen. Aber irgendwann kommt der Moment, an dem man sich fragt: „Sollte ich nicht selbst mal einen Stand machen?“
Gerade in einer Stadt wie Augsburg, in der nachhaltiger Konsum und individuelle Mode immer wichtiger werden, kann ein eigener Stand auf einem Mädchenflohmarkt gleich zwei Probleme lösen:
Zu voller Kleiderschrank – und zu wenig Geld für Neues.
Schritt 1: Ehrlich ausmisten – was gehört wirklich auf den Tisch?
Bevor es überhaupt um Standbuchung, Tische oder Kleiderständer geht, steht eine unbequeme, aber wichtige Aufgabe: ehrlich aussortieren.
Hilfreiche Fragen dabei:
- Würde ich dieses Teil heute noch kaufen?
- Habe ich es im letzten Jahr getragen?
- Passt es mir noch – wirklich?
- Ist es in einem Zustand, den ich selbst auch kaufen würde?
Alles, was diese Fragen nicht besteht, sollte entweder nicht mit oder direkt entsorgt werden. Auf einem gut besuchten Mädchenflohmarkt in Augsburg sind die Käuferinnen kritisch: Flecken, Löcher oder völlig veraltete Schnitte bleiben meist liegen.
Schritt 2: Die richtigen Teile auswählen
Nicht alles, was im Schrank ist, funktioniert auf einem Flohmarkt gleich gut. Erfahrungsgemäß laufen besonders gut:
- Kleider (Alltag & besondere Anlässe)
- Jacken & Mäntel
- Marken-Jeans & hochwertige Hosen
- Sneakers & besondere Schuhe
- Taschen, Rucksäcke, Bauchtaschen
- Schmuck & Accessoires
Sehr „normale“ Basics in schlechter Qualität, stark verwaschene Teile oder alte Fast-Fashion-Reste ohne Form sind eher Ladenhüter. Wer gezielt Qualität auf den Stand legt, verdient am Ende meist mehr – auch mit weniger Teilen.
Schritt 3: Präsentation – dein Stand ist kein Wühltisch
Einer der größten Unterschiede zwischen einem erfolgreichen und einem erfolglosen Stand ist die Präsentation.
Ein paar einfache Regeln:
- Kleiderständer statt Haufen – hängende Ware wirkt direkt wertiger.
- Sortierung nach Kategorien (z. B. Kleider, Oberteile, Jacken, Hosen).
- Klar erkennbare Preise – z. B. mit kleinen Schildern oder Kategorien („Oberteile 8–12 €“, „Kleider 15–25 €“).
- Eine ordentliche Tischdecke oder neutrale Unterlage kann Wunder wirken.
- Ein Spiegel am Stand (falls erlaubt) erhöht die Chance, dass Leute etwas wirklich mitnehmen.
Je professioneller dein Stand wirkt, desto eher zahlen Kundinnen auch einen fairen Preis – statt zu handeln, als wären sie auf einem Ramschmarkt.
Schritt 4: Preise – weder verramschen noch übertreiben
Ein Klassiker: Entweder alles viel zu billig oder viel zu teuer. Beides ist am Ende frustrierend.
Grobe Orientierung:
- Alltagsstücke guter Qualität: ca. 20–30 % vom ursprünglichen Neupreis
- Markenmode / besondere Teile: 30–40 %, je nach Zustand & Nachfrage
- „Bundle-Deals“ funktionieren sehr gut – z. B. „3 Teile für 20 €“
Wichtiger als der exakte Betrag ist, dass du in dir stimmige Preise hast, die du ohne schlechtes Gefühl nennen kannst. Wenn du selbst innerlich denkst „Das ist zu teuer“, spürt dein Gegenüber das sofort.
Schritt 5: Vorbereitung am Veranstaltungstag
Damit du am Tag X nicht gestresst bist, lohnt sich eine kleine Checkliste:
- rechtzeitig da sein (Aufbauzeiten vom Veranstalter beachten)
- ausreichend Kleiderbügel mitnehmen
- Klebeband, Stift, Papier für spontane Preisschilder
- Wechselgeld (am besten viele 5- und 10-Euro-Scheine)
- bequeme Schuhe & etwas zu trinken/kleine Snacks
- ggf. eine Begleitperson, die dich kurz ablösen kann
Auf einem gut besuchten Mädchenflohmarkt in Augsburg kann es phasenweise richtig voll werden – da ist man froh, wenn man organisatorisch nicht improvisieren muss.
Schritt 6: Die richtige Veranstaltung wählen
Nicht jeder Flohmarkt ist gleich. Zwischen einem klassischen Kofferraum-Flohmarkt und einem kuratierten Mädchenflohmarkt mit Mode-Fokus liegen Welten.
Wichtige Fragen:
- Ist der Flohmarkt wirklich auf Fashion ausgerichtet oder gemischt?
- Wie ist die Location? Indoor, zentral, gut erreichbar?
- Gibt es gezielte Werbung (Social Media, Plakate, Kooperationen)?
- Wird klar kommuniziert, dass es ein Frauen- bzw. Mädchenflohmarkt ist?
Ein Beispiel für so ein moderneres Format ist der Mädchenflohmarkt im Kongress am Park in Augsburg, der im Januar 2026 stattfindet. Dort stehen Mode, Secondhand und Curvy Fashion klar im Mittelpunkt, und die Veranstaltung wird über Social Media und verschiedene Kanäle beworben.
Weitere Infos zu Konzept und Terminen gibt es beim Veranstalter Beauty Jungle:
👉 https://www.beauty-jungle.de
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