Brigitte Traeger
Wenn Musik und Glaube das Herz berühren

Brigitte Traeger  | Foto: Matthias Bucher
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Christliche Werte können die Basis für ein erfülltes Leben sein. Das weiß auch unser heutiger Gast. Brigitte Traeger trägt die christlichen Werte wie eine Prägung auf dem Herzen. Für sie gehören Musik und Glaube untrennbar zusammen. Beides kann ein Leben erfüllen, Kraft schenken und Menschen tief im Herzen berühren. Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Sängerin im Bereich der volkstümlichen Musik und der geistlichen Lieder, sondern auch ein Mensch, der immer bodenständig und herzlich geblieben ist.
Ob als MDR-Musikantenkaiserin oder als Siegerin der Schlagerparade der Volksmusik mit ihrem Erfolgstitel „Santa Christina“ – Brigitte Traeger hat musikalisch viel erreicht. Dennoch ist sie ihrem Publikum stets nah geblieben. Denn eines möchte sie mit ihrer Musik vor allem: Menschen berühren, ihnen Freude schenken und ihnen Hoffnung und Zuversicht mit auf den Weg geben.
Es ist mir deshalb wieder einmal eine besondere Freude, Brigitte Traeger bei mir im Interview begrüßen zu dürfen.

Gibt es Lieder in deinem Repertoire, die ganz persönliche Geschichten in sich tragen?

Ja, ich habe vor Kurzem ein neues Lied produzieren lassen. Es ist ein Titel, der die Liebe meines Mannes zu mir widerspiegelt. Dieses Lied wird in nächster Zeit auf den Markt kommen. Es ist ein Titel, der unmittelbar mit meinem Leben verbunden ist.
Natürlich gibt es noch weitere Lieder, die aufgrund ihres Erfolges für immer mit mir verbunden sein werden. Hierbei denke ich zum Beispiel an „Santa Christina“. Auch „Sag dem Herrgott Dank dafür“ ist wie ein Leitfaden durch meine musikalische Laufbahn.
Auch im geistlichen Bereich habe ich ein Lied geschrieben. Der Text ist sehr bekannt, und wir haben ihn in eine schöne Melodie eingebettet. Dieser Titel wird auf meinem neuen geistlichen Album erscheinen, das ich zeitnah veröffentlichen möchte.

Kann Musik einen Menschen verändern oder ihm über schwierige Hürden hinweghelfen?

Ich merke anhand der Resonanz meiner Hörer, dass Lieder Menschen verändern können. Ich weiß zum Beispiel von einer guten Bekannten, die an Krebs erkrankt ist, dass ihr meine Marienlieder durch diese schwere Zeit geholfen haben. Sie haben sie auch auf ihrem Weg durch die Chemotherapie bestärkt und ihr Kraft gegeben, wieder gesund zu werden.
Aber auch in Hospizen oder bei der Pflege von Senioren werden meine Lieder gerne aufgelegt, um Menschen zu beruhigen und ihnen Geborgenheit zu vermitteln.
Menschen können durch Musik auf jeden Fall gestärkt werden.

Welche Bedeutung hat für dich der Titel „Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen“?

Dieser Titel berührt mich seit meiner Kindheit. Ich habe ihn immer wieder in alten Spielfilmen gehört. Rudolf Schock hat das Lied damals auch im Fernsehen gesungen. Das hat mich tief in der Seele berührt.
Als ich vor vielen Jahren einmal ein Album gestaltet habe, war es mir deshalb ein großes Anliegen, dieses Lied aufzunehmen. Es hat mich einfach im Herzen angerührt.

Was möchtest du mit deiner Musik in den Herzen deines Publikums zurücklassen?

Hoffnung, Zuversicht, Stärke und Vertrauen – besonders mit meinen geistlichen Liedern.
Aber auch mit meinen Stimmungsliedern im Unterhaltungsbereich möchte ich dem Publikum eine Freude bereiten. Ich möchte, dass die Menschen für ein paar Minuten ihre Sorgen und Ängste des Alltags vergessen können – durch lustige und stimmungsvolle Lieder.
Mit meinen geistlichen Liedern möchte ich ihnen Kraft schenken und ihnen zeigen, dass sie mit ihren Nöten nicht alleine sind. Ich möchte vermitteln, dass sie durch die Musik in der Liebe Gottes getragen sind.

Welches Gefühl trägst du in dir, wenn du jedes Jahr nach Maria Vesperbild kommst?

Wir sind mit diesem Ort auf verschiedenen Ebenen verbunden. Zum einen durch unseren Freund Pater Löffler, der meinen Mann und mich getraut hat. In der Grotte hat mir mein Mann auch den Heiratsantrag gemacht.
Ebenso ist es jedes Jahr ein wunderschönes Wiedersehen mit vielen netten Menschen. Die Begegnungen im Glauben und das gemeinsame Gestalten des Blumenteppichs bestärken uns jedes Jahr aufs Neue.
Man hat dort das Gefühl, bei der Mutter Gottes im Wohnzimmer zu sitzen. Es ist wie ein vertrautes Heimkommen.

Welchen Wunsch trägst du im Moment tief in deinem Herzen?

Mein Wunsch ist es, den Willen Gottes zu erfüllen. Ich versuche jeden Tag, den Willen des himmlischen Vaters zu erkennen.
Das ist manchmal gar nicht so einfach, weil man oftmals sein eigenes Ego in den Hintergrund stellen muss. Auf dieser Ebene gestalte ich mein Leben.

Vielen Dank für das Interview!

Brigitte Traeger  | Foto: Matthias Bucher
Der Blumenteppich 2026 | Foto: Brigitte Traeger
Bürgerreporter:in:

Matthias Bucher aus Burgau

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