Verena Beese stellt sich musikalisch vor
Musik, Erinnerungen und Lebensfreude im Seniorenzentrum St. Klara
- Zum Abschluss des Konzertes im Seniorenzentrum St. Klara verteilte Bürgermeisterkandidatin gesanglich "Tulpen aus Amsterdam" sowie einen blumigen Frühlingsgruß.
- Foto: Ingrid Dickenherr
- hochgeladen von Sandra Kost
Wertingen – Ein besonderes Konzert erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums St. Klara: Gemeinsam mit dem Vollblut-Musiker "Aleini" alias Philipp Leinfelder gestaltete Bürgermeisterkandidatin Verena Beese einen musikalischen Nachmittag voller Erinnerungen, Emotionen und Lebensfreude.
Der aus Rieblingen stammende Künstler ist dem Wertinger Publikum bestens bekannt – unter anderem vom Wertinger Stadtfest und vom beliebten Marktplatzkonzert „Sommer im Städtle“. Im Seniorenzentrum präsentierte Leinfelder Hits aus den 1960er- und 1970er-Jahren – also Musik aus der Jugendzeit der heutigen Seniorinnen und Senioren. Die Auswahl traf genau ins Herz: Schon nach den ersten Takten wurde mitgeklatscht, geschunkelt, mitgesungen und stellenweise sogar getanzt – nicht nur von den Heimbewohnern, sondern auch von den Pflegekräften, die sich von der fröhlichen Stimmung gerne anstecken ließen.
Charmant und persönlich führte Beese durch das Programm und unterstützte „Aleini“ bei mehreren Liedern gesanglich. In ihrer Begrüßung erinnerte sie sich an einen ganz besonderen Moment aus ihrer eigenen Vergangenheit: Bereits vor rund 40 Jahren durfte sie zur Eröffnung des Seniorenzentrums St. Klara musikalisch beitragen – damals noch mit der Blockflöte, unter der Leitung von Karolina Wörle. Ein Rückblick, der viele Zuhörer berührte.
Zwei begeisterte Musiker, die sichtlich Freude am gemeinsamen Musizieren hatten, trafen auf ein ebenso begeistertes Publikum – ein musikalischer Austausch, der spürbar von Nähe, Herzlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt war. Kein Wunder also, dass die Aufforderung aus dem Publikum zum Ende des Konzerts eindeutig ausfiel: „Ihr müsst unbedingt wiederkommen!“ Dieses Versprechen gaben Leinfelder und Beese gerne: „Wir kommen auf alle Fälle wieder – uns selbst hat es genauso viel Spaß gemacht.“
Den offiziellen Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Tulpen aus Amsterdam“. Passend dazu verteilte Verena Beese symbolisch Blumen an alle Heimbewohner – ein farbenfroher und emotionaler Schlusspunkt.
Doch das begeisterte Publikum hatte noch einen Wunsch: eine Zugabe. Gewünscht wurde ein Lied von Peter Maffay – „Über sieben Brücken musst du gehen“. Ohne lange Vorbereitung suchten Leinfelder und Beese Text und Noten zusammen und interpretierten das gefühlvolle Lied spontan und ungeprobt – ein besonderer Moment, der mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.
Ein Nachmittag, der eindrucksvoll zeigte, wie Musik Generationen verbindet – und der allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Text: Verena Beese
myheimat-Team:Sandra Kost aus Augsburg |
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