SABA
Die legendäre Firma im Schwarzwald
- Boris Englmeier und Andi Meier werden den Besuchern des Radio- und Telefonmuseums Wertingen Rede und Antwort geben.
- hochgeladen von Otto Killensberger
SABA – das Königreich der Unterhaltungstechnik war einmal im Schwarzwald, in Villingen.
„Nichts ist so beständig wie die Veränderung“ - diese Erkenntnis stammt von Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr., einem griechischen Philosophen. Das trifft besonders auf die heutige Zeit zu. Politisch, Wirtschaftlich, Kulturell, Technisch, die Veränderungen kommen immer schneller. Was gestern noch in und modern war, ist heute ein alter Hut. Aber ohne die Erfindungen und technischen Meisterleistungen unserer Vorväter/mütter wären wir heute noch „hinter dem Mond und nicht auf dem Mond“. Wer waren die großen Erfinder? Der Steinzeitmensch der einen Stein zur Steinaxt fertigte? Derjenige, der aus Bäumen ein Floß baute? Der die ersten Höhlenzeichnungen anfertigten? Die Sterne erforschten, die Natur erforschten. Leonardo Da Vinci, Galileo und all die vielen anderen die dazu beitrugen den Menschen das Leben zu verbessern, erleichtern und zu verschönern. Nicht alle Erfindungen waren oder sind ein Segen für uns Menschen, wie alles haben auch die Erfindungen zwei Seiten – Gut und Böse – Nützlich und Unnützlich - Ying und Jang.
Der Schwarzwälder, Benedikt Schwer, ein Uhrmachermeister um 1835 stellte Kuckucksuhren in seinem „Fabrikle“ bei Villingen her. Sein Sohn erweiterte dann um 1867 die Firma in eine Metallwarenfabrik. Die Entwicklungen gingen immer weiter und bereits Anfang der 20er Jahre begann die Firma einzelne Bauteile für die damals anfangende Radioindustrie Drehkondensatoren, Spulen, Magnete, Transformatoren, Kopfhöhrer und andere Bauteile zu fertigen und zu verkaufen. Kurz darauf wurden schon Radiobausätze produziert und vertrieben. Bereits 1923 firmierte die „Schwarzwälder Apparate-Bau-Anstalt“ - der bis zum Ende der 1970er Jahre berühmte SABA Firmenname war geboren.
Siehe auch: SABA und
https://www.gfgf.org/files/digenio-theme/content/radiorama/pdf/Radiorama_85.pdf
Am Sonntag, 17. August wird im Radio- und Telefonmuseum in der Fére-Straße 1 in Wertingen, auf dem SABA "Telerama", einem Fernsheprojektor aus dem Jahre 1958, ein Film über die Firma SABA vorgeführt. Bilder, Filmdokumente, Geräte und einiges mehr wird hier präsentiert. Beginn ist um 15 Uhr im Radio- und Telefonmuseum Wertingen - Eintritt frei. Andi Meier und Boris Englmeier haben diesen Fernsehprojektor in langer Arbeit restauriert. Sie werden Antworten auf alle Fragen bezüglüch des Gerätes und der Firma beantworten.
Das Radio- und Telefonmuseum Wertingen in der Feré-Straße 1 ist jeden 3. Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. In 7 Räumen ca. 600 Grammolas, Grammophone, Radiodetektoren, Röhrenradios, Musik–Fernsehtruhen, Tonbänder, 3 Musikboxen, uvm. präsentiert und vorgeführt.
Im Telefonmuseum sind Telefone von 1898 bis 1980, Drehwähler, Fernschreiber, Morseapparate uvm. zu sehen. Eintritt frei – Info: www.radiomuseum-wertingen.de
Führungen für Gruppen, Vereine, Schulklassen jederzeit möglich auch kurzfristig. - Anmeldung unter Telefon 08272-84196.
Bürgerreporter:in:Otto Killensberger aus Wertingen |
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