Das waren noch Zeiten!
"Deutsche Welle - Relaisstation Kigali"

Josef Weber hielt schon viele spannende Vorträge beim Radio- und Telefonmuseum in Wertingen ab. Auch diesmal berichtet er auch über seinen Einsatz in Ruanda, wo eine Funkverbindung notwändig war.. Bild: Otto Killensberger
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  • Josef Weber hielt schon viele spannende Vorträge beim Radio- und Telefonmuseum in Wertingen ab. Auch diesmal berichtet er auch über seinen Einsatz in Ruanda, wo eine Funkverbindung notwändig war.. Bild: Otto Killensberger
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"Deutsche Welle - Relaisstation Kigali" lautet der Vortrag von Josef Weber, seit Jahren ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Radio- und Telefonmuseum Wertingen in der Feré-Straße 1. Am Sonntag, 19. November um 15 Uhr, referiert Weber mit Bild und Ton in seinem Vortrag über diesen Sender (DW Kigali), der aus einem Studio der jungen Hauptstadt von Ruanda ausgestrahlt wurde. Ruanda vielen von uns nur im Zusammenhang mit dem gräßlichen Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi bekannt, obwohl Deutschland unter Kaiser Wilhelm hier eine der ersten Kolonien, Deutsch Ostafrika, besetzte. Die Hauptstadt Kigali, wurde sogar von Richard Kandt 1907 erst gegründet, als Sitz des Handelszentrums. Natürlich wurde dort auch später ein Deutscher Radiosender installiert, die Deutsche Welle - Relaisstation Kigali. Über das Ende der Relaisstation Kigali berichtet Weber, der selbst als Malteser einmal dort im humanitären Einsatz war - Relaistation Kigali - eine bewegte Geschichte. Nach 50 Jahren hat die DW am 28. März 2015 ihre letzte selbst betriebene Relaisstation abgeschaltet. Es ist ein Stück Radiogeschichte, das abgewickelt wurde. Von Kigali aus wurde das Programm des deutschen Auslandsrundfunks auf Kurzwelle über den ganzen afrikanischen Kontinent verbreitet. Doch inzwischen hat die Kurzwelle weltweit an Bedeutung verloren. Was einst High Tech war, wirkt heute wie aus der Zeit gefallen. Und für einige Pioniere der Nachrichtentechnik hieß das: Abschied nehmen von ihrem Lebenswerk. Goodbye, Kigali. Im Rahmen der Vortragsreihe: 100 Jahre Radio!
Das Radio- und Telefonmuseum in Wertingen in der Fére-Straße 1, hat jeden 3. Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet, in 6 Räumen werden ca. 600 Grammolas, Grammophone, Radiodetektoren, Röhrenradios, Musik– und Fernsehtruhen, Tonbänder, 3 Musikboxen, uvm. präsentiert.
Im Telefonmuseum kann man funktionierende Fernschreiber, Kurbel- und Wählscheiben-Telefone von 1898 bis 1980 aus-probieren, und über einen Hebdrehwähler sich mit anderen Telefonen verbinden lassen. An einer Morsetaste kann man sich im Morsealphabet versuchen. Auch in diesem Raum sind zahlreiche seltene Exponate zu bewundern. Eintritt frei – Info: www.radiomuseum-wertingen.de
Übrigens auch in der Wertinger Nacht, Thema "Musical" ist am Freitag, 17. November das Radio- und Telefonmuseum in der Feré-Straße 1 von 19 bis 22 Uhr geöffnet.

Josef Weber hielt schon viele spannende Vorträge beim Radio- und Telefonmuseum in Wertingen ab. Auch diesmal berichtet er auch über seinen Einsatz in Ruanda, wo eine Funkverbindung notwändig war.. Bild: Otto Killensberger
Kigali heute die blühende Hauptstadt von Ruanda mit einem pulsierendem Leben und aufstrebender Wirtschaft. Bild: Weber
Oft musste man sich damals auch durch unwegsames Gelände durchschalgen, verherende Straßenzustände. Hier waren Funkverbindungen meistens die einizige Möglichkeit, sich mit der Dachorganisation Malteser  Hilfswerk oder anderer Institutionen in Verbindung zu setzen. Bild: Weber
Bürgerreporter:in:

Otto Killensberger aus Wertingen

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