Maria Himmelfahrt
Traditionelle Marien-Andacht Ruinenkirche Spindeltal

Maria & Uwe Schmid, Reinhold Schwarz, Ida Rau, Erna Dirschinger (v. l. n. r.)
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  • Maria & Uwe Schmid, Reinhold Schwarz, Ida Rau, Erna Dirschinger (v. l. n. r.)
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15. August, Hochfest Mariä Himmelfahrt, war wie all die Jahre schon auch 2026 Anlass für Erna Dirschinger und musikalische Freunde, den Großen Frauentag mit traditioneller Marien Andacht zu begehen.

Ab 14.00 bot das so ganz besondere Marienkirchlein: die Ruinenkirche im malerischen Spindeltal reizvollen Rahmen, um mit altvertrauten, beliebten und bekannten Marienlieder am ältesten unter allen Festen für die Mutter Gottes das Lob zu Ehren der Schutzfrau Bayerns anzustimmen.

In diesem ganz besonderen, der Gottesmutter geweihten Kirchlein am Wegesrand zwischen Konstein und Tagmersheim, Nähe Wellheim waren die Buchdorfer Kirchenmusikerin und Multi-Engagierte selbst, zusammen mit Schwägerin Ida Rau, ihrerseits Kirchenmusikerin in Ebermergen und Reinhold Schwarz aus Brachstadt die Gesangs-Interpreten.
Uwe Schmid aus Pürgen mit seiner singenden Zither, begleitet von seiner charmanten Frau Maria an der Veeh-Harfe sorgten für den instrumentalen Part.
Altvertraute und bekannte Lieder waren liebevoll zu einem marianischen Melodien-Strauß geflochten, um mit einer Feierstunde nach altem Brauch den Auftakt für die sich anschließenden 30 Marientage zu begehen, die als besonders segensreich gelten und mit Mariä Namen am 12. September ihren Abschluss finden.

Meerstern ich Dich grüße, der gemeinsame Gesang mit den zahlreichen Besuchern, die zuvor den Hl. Rosenkranz gebetet hatten, stand am Beginn.
Komm lass Dich doch mal anschauen – für Erna Dirschinger ein Satz, wenn Eltern ihre Kinder, oder Freunde sich länger nicht gesehen haben. Ergänzt um die Frage wie geht es Dir denn? schafft er schnell Kontakt und Vertrauen. Am heutigen Festtag, sind viele Menschen zu den Wallfahrtsorten unterwegs, um sich von Maria anschauen zu lassen. Schauen auch wir Maria an, schauen wir auf zu ihr und grüßen wir sie mit einem Ave Maria.
Nach gemeinsamen Gebet sangen Ida Rau und Erna Dirschinger Wir kommen Maria – Lourdes Ave.

Mächtige Fürsprecherin bei Gott ist unsere himmlische Mutter. So wie wir heute, kommen seit über einem halben Jahrtausend Menschen aus den entlegendsten Gegenden unter schwierigsten Bedingungen. Hier im trauten, liebgewordenen Kirchlein mitten im romantischen Spindeltal ist Wohnstatt der Gottesmutter, erwartet sie uns, ist für uns da. Tag und Nacht sind die Türen dieser besonderen Kirche geöffnet. Ohne Anzuklopfen, ohne Terminvergabe können wir jederzeit zu IHR kommen. Die anmutige Marienstatue schaut voller Liebe auf uns, gibt mit mildem Lächeln Trost und Zuversicht. Was Pilger hier in über 5 Jahrhunderten zur Mutter Gottes getragen haben? Sorgen und Leid, Dankbakeit und Freude! Heute an IHREM großen Festtag erweisen wir IHR die Ehre, freuen uns mit IHR über IHRE Aufnahme in den Himmel.
Erhebt Euch, Ihr Christen folgte als Instrumental-Stückerl der Pürgener Virtuosen Uwe und Maria Schmid.

Nach gemeinsamen Gebet Jungfrau Mutter Gottes mein, stimmten Ida Rau und Erna Dirschinger Über die Berge schallt an.

Bereits seit dem 5. Jahrhundert feiert die Kirche Mariä Himmelfahrt und kein anderes Marienfest ist derart mit überliefertem Brauchtum verbunden, trägt so viele Namen, wie Großer Frauentag, Heimgang Mariens, Büschelfrauentag und dergleichen mehr.
Nach Legende entströmte Mariens Grab Wohlgeruch, die Apostel nur Rosen vorfanden, bzw. verschiedenste Heilkräuter: Alles, was Menschen zur Gesundung des Körpers nötig hatten und haben.
So werden nach altem Brauch heilbringende Kräuter zu einem Strauß gebunden, zur Ehre der Gottesmutter in die Kirche gebracht, dort geweiht und dann in Stall, Hof und Haus aufbewahrt, als sichtbares, gesegnetes Zeichen, um Mensch und Vieh vor Schaden an Leib und Seele zu bewahren.
Ein wunderschöner, über Generationen verbreiteter und erhaltener Brauch.
In Erna Dirschingers Kindertagen, also unlängst, legte der Opa nach der Christmette die im Stall aufgehängten und inzwischen staubtrockenen Kräuterbüschel auf eine eiserne Kehrschaufel, um jeder Kuh ganz langsam und vorsichtig eine Handvoll davon ins Maul zu geben. Dabei nannte er sie leise beim Name, betete still und es durfte kein Wort gesprochen werden. Gerade Letzteres zählt zu ihren prägendsten Kindheitserinnerungen, nicht nur weil Kühe ihre Lieblingstiere sind und sie (auch) deren schönen Augen wegen immer Bäuerin werden wollte.
Auf Zither und Veeh-Harfe erklang nun der Güldene Rosenkranz.

Eine Vielzahl von Heilkräutern gehören in die Marienbuschen und manche Frauen legen größten Wert darauf, die richtige Anzahl einzubinden: Dreifaltigkeit mindestens 3 x 3, oder 12, ie die Apostel, doppelt immer besser, also 24 oder gar 77, bzw. 99. Unbedingt seit Jahrhunderten gehören dazu: Baldrian, Frauenmantel, Johanniskraut, Kamille, Odermenning, Ringelblume, Schafgarbe, und, und, und … Auch Getreidehalme, eine Rose oder Lilie als Sinnbild Mariens und natürlich eine Königskerze!
A jedes Kräuterl hot sein Sinn, steckt überall viel Heilkraft drin. Drumm schick i Dir an kloana Strauß, dass ‘D gsund bleibst übers Jahr hinaus!

Mutter Gottes, wir rufen zu Dir, die Grüssauer Marienrufe, wurden ebenso gemeinsam gesungen, als Unter Deinen Schutz und Schirm gebetet, ehe auf vielfachen Wunsch Schwarze Madonna auch instrumental begleitet erklang.

Das Hochfest Maria Himmelfahrt zu bewahren, schützen und vor Allem zu nützen war Intention des gemeinsamen Gebetes Maria Himmelskönigin, der Menschen treue Helferin, Du Bayerns hohe Schutzfrau bist, das Land und Volk Dein Eigen ist! Gefolgt vom Lied Da knie ich Maria.

Jeder von uns hat ein Marienbild, das ihm besonders gut gefällt. Zum Augsburger Friedensfest am 08. August besuchen besonders viele Menschen auch die Knotenlöserin in St. Peter am Perlach, direkt hinter dem Perlachturm. Mariendarstellungen gibt es viele, Maria, wie sie Knoten löst, ist einzigartig, Das Ölgemälde von Johann Georg Melchior Schmidtner aus dem Jahr 1700 wurde durch Papst Franziskus weltweit bekannt. Das Gebet zur Knotenlöserin soll besonders bei zwischenmenschlichen Problemen helfen und bei Krebserkrankungen, denn diese gefürchteten Knoten sind der Schrecken vieler Menschen.
Heilige Maria, Mutter Gottes und Jungfrau voller Gnade, Du bist die Knotenlöserin war gemeinsames Gebet, ehe Zither und Veeh-Harfe erklangen.

Tiefe Gläubigkeit und unerschütterliche Gottvertrauen haben unsere Vorfahren mit den lebensnotwendigen Kräutern zu Maria getragen als uralte Ausdrucksform für Freude und Leben, ja für die Freude am Leben! Im Weihegebet des Tags heißt es ja: Segne diese Kräuter, die Du uns zur Freude unserer Augen und für die Gesundheit des Leibes wachsen lässt. Jahrhunderte altes Wissen der Kräuterfrauen und Heilrinnen haben das Überleben in schrecklichen Wintern, in glühend heißen Sommern und in regennassen Zeiten gesichert, haben bei Fieber und Entzündungen, bei Geburtsschmerz und im Todeskampf Linderung verschafft. Gegen jede Krankheit lässt Gott ein Kräutlein wachsen, sagte Pfarrer Sebastian Kneipp. Richtig angewandt steht also die Apotheke Gottes Jedem zur Verfügung, der sich damit auseinandersetzt. Heute kann man all diese Heilkräuter als Tabletten und Tinkturen in Apotheke und Drogeriemarkt kaufen, aber sie werden immer noch angebaut und wachsen in der Erde. Dass diese Heilkräuter-Vielfalt gerade in den Sommermonaten ihre ganze Schönheit und das beste Aroma verbreiten, hat sicher auch dazu beigetragen, dass gerade jetzt, wo die Natur sich von ihrer schönsten Seite zeigt, ein kleiner Teil davon in die Gotteshäuser getragen wird.

Was konnte passender angestimmt werden, als gemeinsam Du großer Gott?!

Als Kind verstand Erna Dirschinger den Sinn des Festtages noch nicht. Ihr gefielen die Blumensträuße und mit Begeisterung ging sie mit ihrer Mama zu deren Pflücken. Im weiteren Lebenslauf wurde es ihr wichtig, den Sinn und das Dahinter zu pflegen, wie weiterzugeben: Freude am Leben, Dankbarkeit für Gottes Schöpfung und unser Dasein, wie den Gauben daran, dass auch wir einmal jenseits des Todes in einem neuen Leben uns mit all unseren lieben Verstorbenen wiederfinden dürfen.
In gemeinsamem Gebet von Vater unser, Gegrüßet seist Du Marie und O Herr gib ihnen die ewige Ruhe,
wurde dieser Überzeugung Ausdruck verliehen, wie absolut passend das Lied vom Frauenkäferl, dem sich das Gebet zur Mutter Gottes vom Spindeltal und berührendes Lied Wo die Liebe wohnt anschlossen.

Begeisterung und Tatkraft von Monsignore Maurer sind die Wiedererweckung der Spindeltal-Wallfahrt zu verdanken. Dass es Dank Mesner-Ehepaar Anneliese und Dieter Löffler und Freundeskreis bis heute so Bestand hat und der künftigen Generation und hoffentlich weit darüber hinaus erhalten bleibt, machte ein Spendenkörbchen seine Runde, versehen mit dem Dirschinger-Hinweis, es nicht als Klingelbeutel zu sehen, sondern ein Scheinwerfer-Konzert daraus zu machen!

Anrührend das Bekenntnis von Erna Dirschinger, dass ihr Bruder keine bessere Entscheidung treffen konnte, als ihre zur Freundin gewordene Schwägerin Ida zu heiraten, mit der sie, nachdem ihre Mama verstarb nun ein harmonisches Gesangs-Duo bildet und 
zudem gelieferter Beweis gelungen praktizierter Ökumene, nachdem mit Ida Rau und Reinhold Schwarz zwei Protestanten das Marien-Lob erklingen lassen!

Spindeltal-Lied, Segen und gemeinsames Segne Du Maria beschlossen eine wohltuende Stunde, der Erna Dirschinger mit ihrem Ave Maria noch weiteren Höhepunkt verlieh!

Geweihte Kräuterbüschel waren ebenso begehrt, als im Anschluss an das Marienlob gemeinsamer Gedankenaustausch und Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen.
Also auch fachsimpeln über so manches Brauchtum, wie die Frobekerza und Kräutersange, oder die neben den Gründonnerstag- und Karfreitag-Eiern nahezu in Vergessenheit geratenen Fraueneier!
Nach altem Volksglauben legen die Hühner in der Zeit des Frauendreißigers die größten und schönsten Eier, die sogenannten Fraueneier. Der Zeitraum des Frauendreißigers dauert 30 Tage: vom Großen Frauentag an Maria Himmelfahrt – Mariä Geburt am 8. September gilt als Kleiner Frauentag – bis zum 15. September, dem Gedächtnis der Schmerzen Mariens.
Wie die Freinacht oder Walpurgisnacht ist die Zeitspanne des Frauendreißiger eine wirkmächtige numinose Zeit, die dann ausgeübte zauberische und heilende Handlungen besonders Erfolg versprechend machte. Heilkräutern wurde in dieser Zeit große Wirkkraft zugeschrieben.
Eine 1909 durchgeführte volkskundliche Umfrage zu Brauch und Sitte in Schwaben brachte auch etliche Ergebnisse zum Frauendreißiger. Aus Altomünster meldete ein Lehrer, was er vermutlich vom Hören/Sagen kannten: am Frauendreißigst muss man den Mäusen den Kopf abbeißen. Dieser Kopf, um den Hals gehängt, ist ein Mittel gegen Zahnschmerzen. Die Nachricht, dass die Leute dies glaubten, kam auch aus Pfersee. Pfarrer Sylvester Eberle aus Aufheim bei Neu-Ulm berichtete, dass Eier, die während des Dreißigst gelegt werden bei den Frauen im Ostallgäu als besonders lange haltbar galten und deswegen von ihnen besonders geschätzt würden. Auch aus Göggingen wurde berichtet, solche Eier seien ohne Einkalken den ganzen Winter lang haltbar. Sie eigneten sich zum Aufbewahren über den Winter und wurden im Frühjahr gern den Hennen zum Ausbrüten untergelegt. Zusätzlich hieß es, in der Zeit geschlüpfte Hühner würden schon an Weihnachten legen.

Halten wir zudem ein wenig inne und vergessen nicht, dass der 14. August, der Vortag des Hochfestes der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel, als Gedenktag des Hl. Pater Maximilian Maria Kolbe OFM auch an dessen Großtat der Selbsthingabe erinnert.
Mit ihr ermöglichte er, auch Schutzpatron der Journalisten, nicht nur einem Häftling in Auschwitz das Überleben des KZ, sondern so auch erst seinen seelsorgerischen Dienst an den mit ihm im Hungerbunker von Block 11 untergebrachten 9 Todeskandidaten.

Die Ruinenkirche Spindeltal ist eine wiederbelebte mittelalterliche Marienwallfahrtsstätte bei Wellheim im Landkreis Eichstätt in Oberbayern. Sie liegt am südlichen Talrand des Spindeltals, eines Seitentals des Wellheimer Trockentals in der Südlichen Frankenalb, ca. zwei Kilometer westlich vom Wellheimer Ortsteil Konstein.
Kirchlich gesehen liegt sie an der Grenze zwischen den Bistümern Eichstätt und Augsburg, im Pfarrsprengel Wellheim/Rennertshofen (Bistum Augsburg). Der Name des Tals soll sich von Spindelbäumen ableiten.
Graf Conrad von Helfenstein, Landvogt von Monheim, erwarb im Jahre 1458 vom Markgrafen von Ansbach Burg und Markt Wellheim als erbliches Lehen. Sein Sohn Jörg von Helfenstein ließ 1477/78 im Spindeltal anstelle einer baufälligen Marienkapelle eine gotische Kirche errichten, die sich rasch zu einer Marienwallfahrtsstätte entwickelte.
Nach Aussterben der Heidenheim-Wellheimer Hauptlinie der Helfensteiner (1517) und nach seinem Religionswechsel 1542 ließ der Neuburger Pfalzgraf Ottheinrich um 1550 die Kapelle profanieren, Kirchengeräte entfernen und das Dach abtragen. Dies bedeutete das Ende der Wallfahrt.
1727 stürzte Franz Ferdinand von Schwab, Herr auf Trippach und pfalz-neuburgischer Kastner zu Graisbach, in der Nähe der Kirchenruine vom Pferd, blieb aber unverletzt. Aus Dankbarkeit brachte er in der Ruine ein Mariengemälde an. Bald setzten wieder Wallfahrten aus den Dörfern der Umgebung ein. Der Pfarrer vom nahen Rögling, zum Bistum Eichstätt gehörend, der 1729 auf den alten gotischen Resten die Kirche neu erbaut und 1747 erweitert hatte, stritt sich jahrzehntelang mit dem Pfarrer von Wellheim, zum Bistum Augsburg gehörend, um die Wallfahrtseinnahmen, Ursache war die nicht eindeutige Lage der Kirche. Auch der Pfarrer vom benachbarten Ort Ensfeld (Bistum Eichstätt) reklamierte die Einnahmen für sich. Nachdem die Wellheimer erneut die Opfer an sich genommen hatten, beantragte das Ordinariat Eichstätt beim Ordinariat Augsburg am 26. April 1781 den Abbruch. Man verständigte sich auf eine kleinere Lösung, nämlich die Kirche nicht zu "demolieren", sondern sie zu schließen und dem natürlichen Verfall zu überlassen. Da die Wallfahrten auch zur geschlossenen Kirche nicht nachließen, wurde die Kirche in Ausführung einer Neuburger Regierungsanordnung vom Landrichter von Monheim 1783 zerstört. Der Grund wurde an Privat verkauft. Das Pilger-Wirtshaus hielt sich noch bis 1811.
In Rögling hatte der Pfarrer 1775 für das Spindeltal-Gnadenbild eine Kapelle an die Pfarrkirche angebaut; dorthin gelangte aus der Spindeltalkirche außer dem Gnadenbild auch ein Rokoko-Altar von 1750 mit einer Anna-selbdritt-Darstellung und Plastiken der Eichstätter Bistumsheiligen Willibald und Walburga.
In der Ruine wurde 1931 eine verschüttete gotische Madonnenfigur aus Ellinger Buntsandstein gefunden und in die nahe Pfarrkirche von Ensfeld verbracht. Nach einem erneuten Besitzstreit verblieb sie dort. Der Ensfelder Hochschullehrer Andreas Bauch, Regens des Priesterseminars Eichstätt und Professor der dortigen Philosophisch-theologischen Hochschule, ließ in den 1960er Jahren das Bruchsteinmauerwerk der Ruine festigen, um sie vor dem gänzlichen Zerfall zu bewahren.
1984 wurde in der Ruine auf Privatinitiative hin ein Holzkreuz aufgestellt und bald darauf wieder ein Madonnenbild angebracht. Ab 1985 wieder regelmäßig Ziel von Gläubigen, wurde die Ruinenkirche trotz Bedenken des Denkmalschutzes teilweise wieder aufgemauert und mit einem Schutzdach versehen. Zudem wurden Fenster und Türen eingebaut, sowie Bänke eingestellt.
Im Oktober 1996 segnete der Eichstätter Bischof Dr. Walter Mixa die nunmehrige Ruinenkirche “Zu unserer Lieben Frau im Spindeltal“. 2005 fand dort das 10. Motorradtreffen der Katholischen Landjugendbewegung Eichstätt statt. Der jährliche Motorradgottesdienst hat sich seither fest etabliert.
2006 wurde eine Kopie der Spindeltal-Madonna in der Kirche aufgestellt. Die jetzige Kirche wird von der Diözese Augsburg als Teil der Filialkirche Gammersfeld, der Pfarrei Wellheim zugehörend betrachtet. Sie ist jedoch nicht in Kirchenbesitz, sondern im Rahmen eines Pachtvertrages im Besitz des eingetragenen Vereins Freunde der Spindeltalkirche e. V.. Regelmäßige Messfeiern finden auf Grund der personellen Situation in der Seelsorgeeinheit spätestens seit 2001 nicht mehr statt. Die Kirche kann aber für Kasualfeiern nach Anmeldung bei der Pfarreiengemeinschaft Urdonautal und in Absprache mit dem Verein genutzt werden.

Erich Neumann, freier investigativer Journalist www.cmp-medien.de
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© Bilder: www.cmp-medien.de CC
Maria & Uwe Schmid, Reinhold Schwarz, Ida Rau, Erna Dirschinger (v. l. n. r.)
Erna Dirschinger Begrüßung
Ida Rau und Erna Dirschinger
Der Fotobeweis: Gitarrenspieler sind Engel!
Uwe Schmid und seine singende Zither
Mara Schmid Veeh-Harfe und Uwe Schmid Zither
Erna Dirschinger Solo
zahlreiche, angeregte …
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Mesnerin Anneliese Löffler
Mesner-Ehepaar Anneliese und Dieter Löffler
Geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen
© Bild: www.pinterest.com CC – Hl. Pater Maximilian Kolbe OFM
© Bild: https://de.wikipedia.org CC – Innenansicht Ruinenkirche Spindeltal
© Bild: https://de.wikipedia.org CC – Außenansicht Ruinenkirche Spindeltal
© Bild: https://www.psgraphy.de CC – Außenansicht Ruinenkirche Spindeltal

Zum Nachhören Videos © Bild: www.cmp-medien.de CC:
https://www.youtube.com/watch?v=j1kQk3t-7EA Uwe und Maria Schmid mit singender Zither und Veeh Harfe
https://www.youtube.com/shorts/XaxoB9fQfi4 Ida Rau und Erna Dirschinger: Über die Berge schallt
https://www.youtube.com/watch?v=9j8vtUiANnw Reinhold Schwarz, Ida Rau und Erna Dirschinger: Wo die Liebe wohnt

Bürgerreporter:in:

Erich Neumann aus Kempten

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