Archäologie

Beiträge zum Thema Archäologie

Kultur
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85 Zum Streit um die Südlink Trassierung im Calenberger-Land

Bei allem pro und contra bitte die Suche nach dem legendären Runibergun nicht vergessen! Ein Plädoyer namentlich an die Adressen der Wissenschaft und der Stadt Ronnenberg, eine unterirdische Trassenführung durch das Calenberger Land entlang des Hellweges vor dem Sandforde zu befürworten, um die einmalige Chance nicht zu verpassen, einen zuletzt verbissenen geführten Streit zu beenden. Während in der Thüringer Unstrut Region seit 250 Jahren vergeblich nach dem Mythos Runibergun gegraben wird,...

Kultur
Das Haus der Kulturen in Diedorf versucht Heimatliches Brauchtum, fremde Kulturen und moderne Kunst auf eine gemeinsame Platform zusammen zu bringen
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Förderverein Maskenmuseum: Jahresbericht über unsere Aktivitäten 2016

Liebe Freunde des Maskenmuseums und Hauses der Kultur(en) in Diedorf! Hier folgt wieder einmal die Übersicht über unsere Aktivitäten, diesmal 2016 Dezember 2015 und Anfang 2016: _Perchtenläufe der Mittelneufnacher Perchten zusammen mit unseren Augsburger Mitgliedern, Christoph und Markus im Jexhof, Fürstenfeldbruck zum Weihnachtsmarkt und in Mittelneufnach mit unseren alten und mit eigenen selbstgeschnitzten Masken. _Läufe der Gablinger Perchten mit selbstgeschnitzten und im Museum entliehenen...

Kultur
Burgruine Haltenberg mit rekonstruiertem Wehrturm.
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Burgruine Haltenberg

"Region - Landsberg/Lech:" Landkreis Oberbayern; Reg.Bezirk Landsberg/Lech Gmd.: LLech/Scheuring (48° 8′ 20,4″ N,10° 52′ 3,4″ O) Geschichte: Im Naturschutzgebiet Westerholz, am Steilufer des Lechs zwischen der Gemeinde Kaufering und Scheuring liegend, steht diese als einziges, heute noch erhaltenes historisches Bauwerk im gesamten Lechrain. Ursprünglich lagen lechabwärts meistens rechts entlang des Lechflusses bis Donauwörth, mehrere dieser Burgen (Schutzbauten), die von „Ministerialen“ des...

Kultur

Gefundene römische Therme in Augsburg soll überbaut werden

Lange Zeit wurde vermutet, dass sich unter dem Domviertel in Augsburg ein antiker Badetempel der Römer befindet. Nun haben Archäologen hierfür den Beweis geliefert. Doch das antike Denkmal soll nicht ausgegraben, sondern überbaut werden. Seit dem 19. Jahrhundert bereits gibt es die Vermutung, dass in der Erde im Georgs- und Kreuzviertel eine römische Therme steckt. Schon 1930 und 1948 habe man bei Grabungen Hinweise darauf gefunden, dass hier bedeutende Zeugnisse der römischen Vergangenheit im...

Kultur
Die Peiner Wassermühle im März 1952
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Müller, Mehl und Münzen – Bei Knüppels Mühle wurde auch gebadet

Fast 5 Jahrhunderte war die Neustadtmühle, eine Wassermühle an der Fuhse, ein wichtiger Eckpfeiler der Peiner Wirtschaft. In historischen Dokumenten ist die Mühle 1622 erstmals genannt, dürfte aber noch wesentlich älter sein. Der im Mittelalter eingeführte gesetzliche Mühlenzwang band die Bauern an bestimmte Mühlen und sicherte den Müllern gute Einkünfte. Die Silber-Münzschätze, die 1906 und 1966 in der Peiner Neustadtmühle bei Umbauten ausgegraben wurden, umfassten über 500 große Taler, die...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 08.01.16
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Kultur
Mittelalterliche Fußbodenisolierung aus Kugeltöpfen Kreismuseum Peine
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Das Rätsel der weißen Kugeltöpfe aus Oberg - Vor 50 Jahren entdeckte man seltene Gefäße im Ortskern Obergs

Beim Aushub einer Baugrube im alten Ortskern von Oberg stieß der Spaten 1966 auf mehrere Kugeltöpfe aus weißer Keramik (Irdenware). Der damalige Beauftragte für archäologische Denkmalpflege Fritz Rehbein wurde hinzugezogen. Als er auf der Baustelle eintraf standen 3 unversehrte Gefäße am Grubenrand, ansonsten stand Rehbein wörtlich vor einem Scherbenhaufen. Aus diesem aber ließ sich eine Zahl von weiteren 48 Töpfen errechnen, teilweise mit Tüllen, die da einst in etwa 160 cm Tiefe deponiert...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 01.01.16
  • 2
Kultur
Detail der Landkarte MAGNA GERMANIA 2. Jhd.
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Römische Landkarte zeigt Hannover und Braunschweig

Experten ist kürzlich ein archivalischer Sensationsfund geglückt. Ausgerechnet in Istanbul wurde ein altes Pergament aufgespürt, das auf das 2. Jahrhundert zurückgeht. Das seltsame Kartenwerk beruht auf Angaben des Mathematikers und Astronomen Claudius Ptolemäus, der sich um 150 nach Christus anschickte, die gesamte damals bekannte Welt darzustellen. Wohnhaft in Alexandria, unterm Licht des monumentalen Leuchtturms, zeichnete er 26 Karten mit bunter Tinte auf getrocknete Tierhäute. Seine oft...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 12.12.15
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Kultur

Herr Manfred Blechschmidt aus Gießen wird mit dem Ehrenamtspreis 2016 des Landes Hessen ausgezeichnet.

Herr Manfred Blechschmidt setzte sich 37 Jahre lang (1972 – 2009) in ehrenamtlicher Funktion - neben seiner Lehrertätigkeit - als Leiter der Kreisarchäologie für den Erhalt der Bodendenkmäler im Landkreis und der Stadt Gießen ein. Es ist Herrn Blechschmidt gelungen, ein funktionierendes, engmaschiges Netz aus über 70 ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und Vereinen aufzubauen und zu pflegen. Die enge Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen, dem Landkreis sowie den...

Kultur
Ungefähres Siedlungsgebiet der Fosen um Peine
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An der Peiner Fuhse lebten die Fosen

Die Fosen (auch Foser / lateinisch: Fosi) waren ein kleiner, nur von Tacitus erwähnter germanischer Stamm im Westen Mitteleuropas. Der Rom-Dekadenz-Kritiker, Moralist und bekannte Redner Tacitus, der in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts lebte und wirkte, widmete sich insbesondere den römische Versuchen die Germanen zu unterwerfen, die er keinesfalls mit dem Desaster der Varusschlacht beendet sah. Seine Beschreibungen über Germanien und die germanischen Stämme gelten als zuverlässige...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 29.10.15
Kultur
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Die Hildesheimer Börde – Kornkammer der römischen Besatzer?

In der heutigen Börde-Region dominieren Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln das Landschaftsbild auf den fruchtbaren Böden. Das jedoch sind moderne Kulturpflanzen, die vor rund 2000 Jahren hier noch nicht vorhanden waren. Als sich Varus mit seinen Legionen bemühte die germanischen Stämme zu unterwerfen, hat er in der Gegend um Hildesheim prachtvolle Äcker vorgefunden, die mit Getreide bestellt waren. Dass er das Gebiet um Hildesheim regelmäßig frequentierte, legt ein neu entdecktes Römerlager...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 28.10.15
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Kultur
Aufmarsch einer römischen Legion
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Römerlager Wilkenburg - Varus oder Tiberius? Wer lagerte bei Hannover ?

Die Entdeckung eines römischen Militärlagers südlich von Hannover wird neben dem Schlachtfeld am Harzhorn als weitere archäologische Sensation mit Römer-Bezug in Niedersachsen gefeiert. Das römische Marschlager befand sich südlich der heutigen Stadt Hannover zwischen den Hemminger Ortsteilen Wilkenburg und Arnum. Es lag auf einer leichten Geländeerhebung etwa 2 km westlich des heutigen Verlaufs der Leine und etwa 1,2 km westlich des heutigen Altarms der Leine. Das Areal des früheren Lagers ist...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 26.10.15
  • 1
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Kultur
Zwischen Arnum und Wilkenburg oberhalb der Teiche. Ein Luftbild von mir von 2008.
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Römerlager Wilkenburg

Wie war das bei Asterix und den römischen Legionären als Besatzer in den befestigten Lagern Babaorum, Aquarium, Laudanum und Kleinbonum? Jetzt kommt Arnum!  Vom Namen würde es schon einmal passen. Es heißt aber Römerlager Wilkenburg. Zwischen Wilkenburg und Arnum haben Archäologen des Landesamtes für Denkmalschutz und der Universität von Osnabrück eine etwa 30 Hektar große rechteckige Anlage auf einem Acker entdeckt. Vermessungspflöcke und fixierte Pappteller markieren auf dem Feld die...

Kultur
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Eine Filmreihe weckt „Riesen“ Interesse: das Mammut!

Neustadt (hgs) Der Workshop: „Das Mammut und andere eiszeitliche Tiere“ hat voll das Interesse junger Menschen getroffen. Am 10.10.2015 veranstaltete die VHS Hannover Land in Ihrer Veranstaltungsreihe Forscherclub Archäologie den Mammut Workshop. Wie der Dozent Prof. Dr. Dirk Berend von Rautenfeld den teilnehmenden Jugendlichen und auch Erwachsenen erklärte, soll diese Veranstaltungsreihe nicht nur Interesse wecken, sondern soll infizieren. Es soll Spaß an der Archäologie entwickelt werden....

Kultur
Händler mit Grapen
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Der Peiner Gröpern

Von den mittelalterlichen Töpfern, den „Grapenmachern“, leitet sich der Begriff „Gröpern“ ab. Die typischen Dreibein-Gefäße aus Keramik wurden Vorbildern aus Metall nachempfunden und dienten als Kochgeschirr auf den offenen Feuerstellen. Ob der Gröpern schon zum Zeitpunkt der planmäßigen Stadtgründung durch Gunzelin bestand ist fraglich, jedoch dürfte steigender Bedarf und das Marktwesen der jungen Stadtgründung sehr bald Töpfer aus anderen Regionen, wie dem „Pottland“ im Leine-Wesergebiet...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 22.09.15
Kultur
Bemerkenswerter Altfund aus Niedersachsen
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Musterkoffer aus der Bronzezeit - "Tod eines Handlungsreisenden?"

Erstaunliches fördert noch immer der Torfabbau aus den Mooren des Nordens hervor. Moorleichen, zumeist Opfer von Hinrichtungen, aber auch Dinge des Alltags finden sich in den niedersächsischen Mooren, die dadurch quasi ein "feuchtes", zweites Staatsarchiv für die Archäologen bilden. Ein Vertreter war unterwegs Ein besonderer Fund aus alten Tagen ist ein hölzerner Musterkoffer, dessen Inhalt aus Bronzegeräten besteht, die vor über 3000 Jahren begehrtes Handelsgut waren. Dieser modern anmutende...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 27.08.15
Kultur
Landkarte von 1645 mit Grenzverlauf
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Am Peiner Sundern wurde einst Zoll kassiert

Vielen Peinern, die sich in diesen Tagen mit dem eigenen Auto an die Gefilde des Mittelmeeres wagen, ist der Begriff „Maut“ kein Fremdwort. Wer sich jedoch mit einem Bad in Eixer See begnügt, zahlt bekanntlich nichts! Vor rund 250 Jahren hätte jedoch die kurze Fahrt stadtauswärts vorbei am Herzberg und über die alte Brücke am Sundern eine nicht unerhebliche Gebühr gekostet, denn hier befand sich in alten Zeiten eine Straßen-Grenze mit Zollschranke an der Wegzoll kassiert wurde! Diese lag am...

  • Niedersachsen
  • Peine
  • 15.08.15
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Kultur

Berichte der Essener Denkmalpflege

"Berichte aus der Essener Denkmalpflege" heißt eine Schriftenreihe, die von der Stadt Essen, Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege, Rathenaustraße 2, 45121 Essen, herausgegeben wird. Die ISSN lautet 2199-1693. Heft 10 trägt den Titel "Die Familie Arnold Krupp auf dem Hof Aschebruch - Ergebnisse einer archäologischen Untersuchung". Es ist im Dezember 2014 mit einer Auflage von 1.000 Exemplaren erschienen. Der Umfang beträgt 20 Seiten. Das Heft 11 hat den Titel "Archäologische Spuren im...

  • Nordrhein-Westfalen
  • Duisburg
  • 06.07.15
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Kultur

Sensationelle Funde bei Ausgrabungen - Archäologen finden bei Grabungen in der Jesuitengasse römische Opferstelle

„Sensationell“, nennt Günther Fleps, Grabungsleiter der Stadtarchäologie Augsburg, die Funde in der Jesuitengasse. Die Freude darüber ist ihm beim Ortstermin mit Medienvertretern am 19. Juni 2015 anzusehen und anzumerken. Seit November des Vorjahres ist er mit seinen Mitarbeitern auf dem Grundstück neben dem kleinen goldenen Saal, links und rechts neben der Kolping-Tiefgarage mit Ausgrabungen beschäftigt. An dieser Stelle entsteht der Ersatzneubau des Kolping-Jugendwohnheims. Stolz präsentiert...

Kultur
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Bevor es in der Zeitung steht

Der 1.Mai stand ganz im Zeichen der Bronzezeit der über 3000 Jahre alten Lausitzer Kultur. Am ersten Tag des Monats wurde ein Denkmal eingeweiht welches auch mit unserer Gegend zu tun hat. Während in Burg, im Spreewald, ein über 3000 Jahre alter Kultwagen gefunden wurde ,haben wir eine 3600 Jahre alte Himmelsscheibe auch aus der Bronzezeit. Aus diesem Anlass wurde vom Landrat, der Bürgermeisterin und anderen Gästen ein Denkmal der Öffentlichkeit übergeben, welches an die frühe Besiedlung des...

Kultur
Schnittmodell einer Brandgraburne mit Beigaben und Decksteinen | Foto: Schnittmodell/Brandgraburne / Museum Königsbrunn
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Bronzezeitliche Kulturspuren in Kleinaitingen/Oberottmarshausen:

Zu einem besonderen Vortragsevent lud der Bürgermeister der Gemeinde Kleinaitingen - Rupert Fiehl - am Mittwoch, den 12. November in die „Lechfeldstub’n“. Hintergrund waren die Ausgrabungen in Kleinaitingen und Oberottmarshausen seit 2004 vom Grabungsteam des Referenten Herrn Linke, sowie seiner Stellvertreterin Frau Matysik auf dem Gelände der Kiesgruben LAUTER und WEIGL. Die Entdeckungen, die in diesen Jahren gemacht wurden, zeugen von der enormen Bedeutung des „Lechfelds“ in der...

Kultur

Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Der Schatz verschwand in einer Baugrube

Der Raum um Döhren war früher ein beliebtes Eldorado von Heimatforschern. Amateure sammelten als erste systematisch Altertümer, die vor allem Kiesbagger aus dem Boden der Leineaue rissen. Bekannt geworden ist insbesondere Karl Plasse, seines Zeichens Lehrer aus Arnum. Er graste die Leineaue von Wülfel bis Ricklingen ab und trug eine umfangreiche Sammlung prähistorischer Artefakte zusammen. Plasse sorgte so ganz nebenbei dann auch für eine wissenschaftliche Sensation. Döhren wurde in der...

Kultur
Mittelalterliche Gefäße (u.a. ein Salbengefäß) aus Döhren.
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Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Römisches Gold in Waldheim

Kaum zu glauben: In Waldheim verloren unsere Vorfahren sogar ihr Gold: Wiedergefunden wurde jedenfalls eine römische Goldmünze aus der Zeit um 61 nach Christi Geburt. Irgendwie muß sie damals in die heutige Ottostraße gekommen sein. Die Münze datiert in die Epoche der sogenannten römischen Kaiserzeit, die vom Jahre 0 bis 375 gerechnet wird. Noch weitere Funde in unserem Stadtbezirk stammen aus diesem Zeitabschnitt: Aus der Sammlung des Arnumer Lehrers Karl Plasse können einige Scherben sowie...

Kultur

Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Kinder fanden uralte Waffen

Man schrieb Dezember 1928: Auf den Schreibtischen der Archäologen im Landesmuseum lagen Reste von uralten Waffen. Zöglinge der Erziehungsanstalt "Gut Kronsberg" hatten die bronzenen Stücke beim Anlagen einer Rübenmiete westlich des Gutes entdeckt. Sie stießen bei ihrer Arbeit auf ein Kurzschwert und eine große, schlanke Lanzenspitze. Die Völker der Urzeit haben ihre Spuren also auch auf dem Kronsberg hinterlassen. Die Wissenschaftler vermuten, daß die Kinder des damaligen Erziehungsheimes ein...

Kultur

Die alten Döhrener hinterließen viele Urnenfriedhöfe

1979: Bauarbeiten im Stadtteil Seelhorst. Der Bagger bringt ein bauchiges Tongefäß mit feinen Ornamenten aus der dunklen Erde zurück an die Oberfläche. Ein Ur-Döhrener wurde an seiner letzten Ruhestätte gestört. Das Behältnis ist eine Urne, rund 2500 Jahre alt. Gegen Ende der Bronzezeit, so etwa um 700 v. Chr., wird in Niedersachsen in der Folge einer tiefgreifenden kulturellen Umwälzung die Körperbestattung unter Grabhügeln aufgegeben. Auch auf dem Gebiet des heutigen Stadtbezirks...

Kultur
Römischer Wachturm (errichtetet im Jahre 2011)
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Weinfest im Römerbad Marktoberdorf

Nach dem Motto „Alle Jahre wieder“ veranstalte Gutes das sich bewährt, lud auch diesesmal der Fördervereins Römerbad Marktoberdorf zum „Römischen Weinfest“ am 11. Oktober 2014. Obwohl „Petrus“ es wettermäßig anfänglich nicht so gut meinte, lichtete sich im Laufe des Samstag-Nachmittages der Himmel, so dass viele Besucher bereits „trockenen Fußes“ die historische Stätte des 2007 restaurierten Römerbades in Marktoberdorf erreichen konnten. Zu besichtigen war die überdachte Anlage eines...

Kultur
Deckschale für eine Urne.
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Geschichtliches aus Döhren-Wülfel: Urnengräber erinnern an die Menschen der Eisenzeit

So etwa von 700 - 600 v. Chr. bis zum Jahre 0 wird die vorrömische Eisenzeit angesetzt. Der Übergang von der Bronze- zur Eisenzeit vollzog sich langsam. Die Wiege der Eisentechnik lag in Mesopotamien. Über Kleinasien, Kreta, Griechenland und den Balkan drang diese „Zukunftstechnologie“ bis in unsere Gegend vor. Die frühen Niedersachsen lernten, das Eisen selbst zu verhütten und wurden unabhängig von den kostspieligen Importwaren aus fernen Ländern. Man verwendete den heimischen Raseneisenstein...

Kultur
Prozession im Gallorömischen Tempelbezirk APC
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Archäologischer Park Cambodunum (Kempten)

(Römische Kultur zum Anfassen) Kempten, zählt neben Trier und Neuss zu den 3 ältesten, schriftlich erwähnten erwähnten römischen Siedlungsstädten in Deutschland. Bereits - STRABON ein griechischer Geograph (63 v.Chr. – 23 n.Chr.) erwähnte Kambodounum als Siedlung der Estionen (keltischer Volksstamm) die jedoch bis heute nicht genau lokalisiert wurde. Nachgewiesen werden konnte jedoch, dass nach Beginn der römischen Eroberung des Alpenlandes auf dem rechten Illerufer ca. in der 2. Dekade nach...

Lokalpolitik
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Tagung für ehrenamtliche Denkmalpfleger

Am letzten Wochenende war es wieder soweit ,das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen Anhalt hat die ehrenamtlichen Denkmalpfleger im Referat Süd zu einer Tagung eingeladen. In diesem Jahr war der Tagungsraum im Atrium Hotel Amadeus für die ca. 50 ehrenamtlichen reserviert. Die Eröffnung der Tagung übernahm Veit Dresely aus Halle, das Grußwort kam von Herrn Gerd Seidel, Bürgermeister von Osterfeld, und vom neuen Landrat Herrn Götz Ulrich. Der ganze Samstag beschäftigte sich mit...

Anstehende Veranstaltungen zum Thema

  • 6. September 2026 um 15:00
  • Römermuseum Güglingen
  • Güglingen

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

Jeden 1. Sonntag im Monat um 15 Uhr bietet die Öffentliche Führung interessierten Einzelbesuchern die Möglichkeit, die Dauerausstellung des Römermuseums im Rahmen einer geführten Besichtigung kennenzulernen. Beginn: 15:00 Uhr Dauer: ca. 90 Minuten Kosten: 4,- € p.P. zzgl. erm. Eintritt (Museums-PASS-Musées-Inhaber: gratis)

  • 13. September 2026 um 14:00
  • Grabhügel auf der Flur Leitach
  • Bobingen-Straßberg

Tag des offenen Denkmals - Wanderung auf den Grabhügel in Bobingen-Straßberg

Die Bronzezeit im Lechtal beginnt um 2150 v. Chr. und endet um 800 v. Chr. Die Herstellung und Nutzung von Bronze, einer Legierung aus Kupfer und Zinn, revolutionierte den Alltag, förderte die Entstehung von Handel und neuen Handwerksberufen und leitete den Übergang zu komplexeren Gesellschaften ein. Werkzeuge, Waffen und Schmuck konnten nun in großen Stückzahlen gegossen werden, doch die Rohstoffe mussten über große Entfernungen gehandelt werden. Dies ermöglichte es bestimmten Gruppen,...

  • 20. September 2026 um 15:00
  • Römermuseum Güglingen
  • Güglingen

Familienführung durch die Dauerausstellung

Jeden 3. Sonntag im Monat um 15 Uhr bietet die Familienführung Familien mit Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, die Dauerausstellung des Römermuseums im Rahmen einer altersgerechten und interaktiven geführten Besichtigung kennenzulernen. Beginn: 15:00 Uhr Dauer: ca. 90 Minuten Kosten: nur erm. Eintritt od. Familienkarte (Museums-PASS-Musées-Inhaber + Landesfamilienpass-Inhaber: gratis)

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