Heimatmuseum Seelze
Die roten Nasen
- hochgeladen von Evelyn Werner
Diese Sonderausstellung in der Reihe „Faszination Sammeln“ schafft ganz automatisch gute Laune. Das konnte man schon bei der Eröffnung der Ausstellung feststellen. Sie begann mit einer zarten Melodie einer Spieluhr, auf der ein kleiner Clown saß und „Oh, mein Papa“ erklingen ließ. Auch die sonst üblichen Eröffnungsreden fanden so nicht statt. Es war eher ein Eröffnungsgespräch. „Wie kommt man dazu, Clowns zu sammeln?“ diese Frage hatte Knut Werner in den Raum gestellt. Es begann alles mit einem Geschenk vor vielen Jahren. Edelgard Biskup hatte Astrid Bergmann einen Gilde-Clown zum Geburtstag geschenkt. Gekauft war er in einem Laden in der Hannoversche Straße in Seelze. Später wurden sie – so Norbert Bergmann – auch in einem kleinen Laden in Steinhude erworben.
Daraus wurde diese Sammlung, die BetrachterInnen aus ihrem Alltag reißt und gute Laune erzwingt. Gilde-Clowns zu sammeln ist inzwischen Kult. Sie sind nicht nur durch ein Logo am Boden der Figur zu erkennen, ein Logo, das sich im Laufe der vielen Jahre mehrfach verändert hat. Die Ausstellung ist von Nanette Bystron so gestaltet, dass man auch in einigen Fällen unter die Figur schauen kann. Was aber stellen diese Clowns nun dar? Jede Alltagssituation, die man sich vorstellen kann. Sie lesen, sie spielen Karten, sie schmusen und sie lächeln. Sie lächeln dieses ansteckende Lächeln. Und so endete dieser Eröffnungsabend damit, dass sich BesucherInnen auch rote Nasen aufsetzten und damit bewiesen: Diese Ausstellung ist ansteckend – lächeln Sie im Heimatmuseum Seelze und tragen es in den Alltag.
Bürgerreporter:in:Evelyn Werner aus Seelze |
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