Heimatmuseum Seelze
104 – 35
- hochgeladen von Evelyn Werner
Das ist kein Geheimcode! Dahinter verbergen sich 104 Sonderausstellungen in 35 Jahren im Heimatmuseum Seelze. Das kann man feiern. Das kann man aber auch in eine Sonderausstellung umsetzen. Der Vereinsvorsitzende Knut Werner konnte Bürgermeister Alexander Masthoff zur Ausstellungseröffnung begrüßen. Der Bürgermeister ist Fan des Museums. Das konnte man aus jedem seiner Worte erkennen. Er bewundert nicht nur den ehrenamtlichen Einsatz im Museum, er bewundert auch die immer interessant umgesetzten Themen. Nicht unerwähnt blieb in seinen Worten die herausragende Ausstellung zum Thema Auschwitz im vergangenen Jahr. Und begeistert ist Alexander Masthoff schon nach einem ersten Blick in die neue Ausstellung gewesen.
Diese Sonderausstellung ist von drei KuratorInnen gestaltet worden. Evelyn Gorsler erinnerte an die Anfänge von der Heimatstube in die Räume und Aktivitäten in Letter. Man konnte ihr auch die Freude an der Gestaltung dieser Ausstellung anmerken. Lothar Wolff hat es offensichtlich genossen, aus Ausstellungsstücken im Gewölbearchiv auszuwählen. „Ich habe sie alle schon einmal in der Hand gehabt, als wir das Archiv nach dem Umzug hier einrichteten,“ sagte er. Nanette Bystron erinnerte daran, dass es die Idee von Knut Werner war, die zu dieser Ausstellung geführt hat. Sie hat es zuerst als Herausforderung gesehen – dann als großen Spaß.
Die Ausstellung hat einen ganz neuen Stil. Man kann ihn als bunter, lebendiger und neugierig machender beschreiben. Erleben muss man die Ausstellung selbst. Gern wies sie darauf hin, dass Sabine Schmidt eine große Hilfe bei den visuellen Darstellungen der mit den Vitrinen zusammenhängenden, vergangenen Ausstellungen war.
Und sie rief dazu auf, sich die Ausstellung unbedingt zur Adventszeit wieder anzusehen, denn dann wird sie um das Thema Advent und Weihnachten ergänzt.
Diese Sonderausstellung führt ganz offensichtlich zu sehr vielen Gesprächen, denn mit dem alkoholfreien Cocktail in der Hand stand man vor der einen oder anderen Vitrine und diskutierte über die Inhalte. Genau das sollte bezweckt werden. Und die ganz jungen BesucherInnen? Sie bauten mit Lego-Steinen die ersten Gebäude.
Bürgerreporter:in:Evelyn Werner aus Seelze |
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