Ruhestand
Rente bzw. Pension mit 70 - warum nicht bei aller nötigen Differenzierung?
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- hochgeladen von Helmut Feldhaus
Ach, jetzt bin ich schon fünf Jahre ganz regulär im Ruhestand nach 40 bzw. 42 Jahren Dienstzeit. Hätte ich noch weiter arbeiten können? Ja sicherlich, wollte aber trotz Nachfrage aus privaten Gründen nicht weitermachen, obwohl mir der Beruf Freude bereitet hatte.
Wann in den Ruhestand, ja, das ist zurzeit eine heiße Frage, zumal Demographie und Mathematik, um Merz' Worte aufzunehmen, Reformen erfordern. Je länger jemand arbeitet, umso weniger fällt er wünschenswerterweise der Renten- bzw. Pensionskasse zur Last. Aber was kann man den arbeitenden Menschen zumuten in einer Zeit, in der die Zahl der Rentner und Pensionäre mit immer längerem Zahlungsanspruch wächst, ohne dass die Zahl der arbeitenden Bevölkerung mithalten kann.
Mit 70 in Rente oder Pension, das kann man vielen zumuten, aber nicht allen. Es gibt schließlich Berufe, bei denen Menschen an ihre körperlichen Grenzen stoßen, weniger wohl an ihre geistigen Grenzen.
Da fällt mir nebenbei ein: Wie viele aktive Staatslenker sind schon längst jenseits geläufigen Ruhestandsalters, auch wenn man manche von ihnen gern im Ruhestand sähe?
Differenzierung jedenfalls ist geboten.
Berufe müssen ihr eigenes Ruhestandsalter haben.
Aber nicht nur das. Die Zahl der Arbeitsjahre muss auch eine Auswirkung haben.
Die darauf basierende Differenzierung ist politisch noch nicht in Sicht. Sollte sie aber, geht es doch um Gerechtigkeit und Zumutbarkeit.
Liebe Politik, mögest du gute und gerechte Entscheidungen treffen!
Bürgerreporter:in:Helmut Feldhaus aus Rheinberg |
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