Politische Stimmung
Nachdenklich stimmendes Phänomen: Unzufriedenheit und Jammern als Antriebsfeder fürs Wählerverhalten
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- hochgeladen von Helmut Feldhaus
Diffus ist das schon, was das Wählerverhalten der Deutschen betrifft, zumal es sich für die meisten Deutschen im Lande gut und gerne leben lässt, um Merkels Worte aufzunehmen. Unzufriedenheit und Jammern könnte man nachvollziehen bei denjenigen, die tatsächlich Not leiden, aber das Phänomen Unzufriedenheit mit der Politik und das daraus sich ergebende Jammern scheint fast ganz Deutschland erfasst zu haben.
Ob CDU/CSU, SPD, Grüne oder FDP, sie haben in der Bewertung der Menschen schlechter werdende Karten.
Es machen sich auch immer weniger Menschen, auch ihre bisherigen Anhänger, stark für diese Parteien, oder täuscht diese Wahrnehmung?
Wer plädiert noch für die CDU/CSU, die SPD, die Grünen oder die FDP, die Parteien, die Deutschlands Politik bislang maßgeblich mitbestimmt haben. Nörgeln scheint angesagt zu sein. Ein wenig, aber wirklich nur ein wenig profitiert DIE LINKE, nachvollziehbar, vielleicht hauptsächlich aber, weil sich das zu vernachlässigende BSW beizeiten abgespaltet hat.
Profiteur der Unzufriedenheit ist allerdings eine andere bisher reine Oppositionspartei, die in der Wählergunst steil aufgestiegen ist, inzwischen laut Umfragen die stärkste Partei, ohne jemals im Bund oder in den Bundesländern Regierungsverantwortung unter Beweis stellen zu müssen.
Gut, bald dürfte sich das ändern, wenn ich etwa an Sachsen-Anhalt denke.
Ob sich die Unzufriedenen, zumindest in Sachsen-Anhalt, in einer Zufriedenheit wiederfinden werden? Spekulation.
Demokratie heißt nun mal aber nicht zuletzt Akzeptanz des Wählervotums.
Deutschlands Stimmung befindet sich jedenfalls in irrationalen Zeiten, wie ich finde.
Nur ein Gedanke noch: Angesichts des aktuell spürbaren Klimawandels bin ich verwundert, dass die Grünen davon nicht profitieren.
Bürgerreporter:in:Helmut Feldhaus aus Rheinberg |
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