Karmenschen
Ein (politischer) Gruß zum Ende der Karwoche
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"Kar" und "Grinen", fälschlicherweise mit grün (Gründonnerstag) übersetzt, Worte für Trauer, Weinen und Wehklagen besonders angesichts der Passion Jesu Christi, den der Apostel Paulus zum Mittelpunkt der damals von ihm fundierten neuen christlichen Religion gemacht hat.
Die Karwoche endet jetzt und geht über in die Osterzeit, einer Zeit der Hoffnung und Zuversicht, die laut christlichem Glauben aufersteht durch die Auferstehung Jesu.
Ein passendes, wenn auch noch nicht vollendetes Bild für die politische Diskurslage in Deutschland, welche die Karwoche, die Woche des Trauerns und des Wehklagens, schon längst unabhängig von der biblischen Geschichte auf Jahre ausgedehnt hat, ohne dass abzusehen ist, ob alsbald oder jemals der Hoffnung und Zuversicht das Wort geredet wird. Ein diskurs- oder haltungsmäßiges Ostern scheint nicht in Sicht. Stattdessen wird weiterhin geklagt und gejammert, falschen Propheten nolens volens die Türe geöffnet, obwohl die meisten Menschen in Deutschland sich in einer Wohlfühlblase befinden.
Karmenschen, ein Begriff, den man nicht im Duden findet, der allerdings Realität beschreibt.
Vielleicht sollten wir uns einfach mal zusammenreißen und einen objektiven Blick auf die Gemengelage werfen und uns dementsprechend positionieren?!
Bürgerreporter:in:Helmut Feldhaus aus Rheinberg |
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