Mit dem Bauschutt auf die Waage

Auf dem Firmengelände: Roland Beitrich (Betriebsleiter), Hansjörg Durz, Andreas Thaler und Johannes Hintersberger.
Recycling im großen Stil betreibt die Firma Thaler in Neusäß. Holz, Ziegel und Bauschutt liegen über das umfangreiche Gelände auf großen Haufen verteilt. Über die Arbeit des Täfertinger Unternehmens informierten sich Johannes Hintersberger, Mitglied des bayerischen Landtags, sowie erster und zweiter Bürgermeister der Stadt Neusäß, Hansjörg Durz und Richard Greiner, bei einer Betriebsbesichtigung.
Ausgestattet mit weißen und gelben Bauhelmen ging es über die Anlage des Entsorgungsfachbetriebes, der sich um die Annahme und Sortierung von Bauabfällen kümmert. Erste Station war die Schwerlast-LKW-Waage, auf welche die Lastwagen fahren müssen, um sich mit ihrer Ladung wiegen zu lassen. Ein Prozedere, das nach dem Abladen und bei der Ausfahrt wiederholt werden muss, um das Gewicht der Ladung zu bestimmen. „Die Kontrolle der Güte beginnt bereits bei der Annahme“, erläutert Andreas Thaler. „Die Qualität, vor allem aus umweltrelevanter Sicht, wird durch eine konsequente Güteüberwachung gewährleistet.“ Dies wird mit Proben im Verlauf der weiteren Verarbeitung fortgesetzt, um sicher zu stellen, „dass das Material in Ordnung ist“. Eine gewissenhafte Überwachung, für welche die Firma Thaler ein Gütesiegel besitzt.
Über verschiedene Stationen wird das Material sortiert. Dazu gehören unter anderem ein Magnetband, das metallische Gegenstände nach oben zieht, und ein überdimensionaler Staubsauger, der Müll wie zum Beispiel Plastikteile absaugt. Ziel ist es, am Ende aus Bauschutt ein Recycling-Produkt zu erhalten, das als Straßenbaumaterial wieder in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden kann.
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myheimat-Stadtmagazin neusässer | Erschienen am 27.08.2010
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