Hollywood Star Sucht Heilung in Bayern
Supermodel Bella Hadid lässt sich in Deutschland wegen Borreliose behandeln
- Mutter Yolanda weicht nicht von ihrer Seite
- Foto: Yolanda Hadid/Instagram
- hochgeladen von Anna Karolina Heinrich
Wochenlang rätselten Fans über das Verschwinden von Bella Hadid. Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht: Hinter dem Glamour der Laufstege kämpft das Supermodel einen stillen, schmerzhaften Kampf um ihre Gesundheit – mit ihrer Mutter Yolanda fest an ihrer Seite.
Tränen, Maschinen und eine Mutter, die nicht aufgibt
Das Foto schockierte Millionen: Bella Hadid, eine der bekanntesten Frauen der Welt, sitzt erschöpft in einem Krankenhausbett, Tränen laufen über ihr Gesicht, während sie ihre Mutter Yolanda festhält. Kabel und Schläuche umgeben sie – ein Bild, das kaum zu der makellosen Instagram-Fassade passt, die Fans von ihr kennen.
Yolanda Hadid, ehemalige *Real Housewives of Beverly Hills*-Darstellerin, veröffentlichte die bewegenden Aufnahmen aus einer Spezialklinik in Deutschland. Ihre Tochter, schrieb sie, habe „in einer unbekannten Hölle“ gelebt.
Bella, heute 28, kämpft seit Jahren mit einer chronischen Form der neurologischen Lyme-Borreliose – eine umstrittene Krankheit, die ihr Leben geprägt hat.
„Diese Krankheit hat uns in die Knie gezwungen“, schrieb Yolanda. „Aber wir stehen immer wieder auf. Wir werden weiterkämpfen – gemeinsam.“
Ein harter Weg nach Deutschland
Wie Insider berichten, verbrachte Bella einen Monat im St. George Hospital bei München, das sich auf alternative Behandlungen chronischer Lyme-Erkrankungen spezialisiert hat. Die Klinik nutzt Methoden, die Hoffnung machen – aber auch Diskussionen auslösen.
Bella unterzog sich zwei Sitzungen der sogenannten *Ganzkörper-Hyperthermie*, bei der die Körpertemperatur auf rund 42 Grad Celsius erhöht wird, um Bakterien abzutöten. Zusätzlich bekam sie Antibiotika, Peptid-Infusionen und Chelat-Therapie, die Schwermetalle aus dem Körper entfernt.
Auf Fotos war Bella mit einem Katheter am Hals zu sehen – ein Hinweis darauf, wie intensiv ihre Behandlung war.
Die Kosten? Laut Experten weit über 100.000 Dollar. Doch für Yolanda spielte das keine Rolle.
„Yolanda ist streng, aber liebevoll“, sagt ein Insider. „Sie glaubt an ganzheitliche Heilung und würde alles tun, um Bella zu helfen – egal, wie teuer oder unkonventionell.“
Streit um „chronische Lyme-Borreliose“
Nicht alle Ärzte teilen die Überzeugung der Hadids. Die Existenz einer *chronischen* Lyme-Borreliose bleibt unter Medizinern umstritten.
Viele Experten meinen, die Infektion lasse sich mit Antibiotika heilen und bleibe nicht jahrelang aktiv. Doch Patienten wie Bella berichten von anhaltenden, quälenden Symptomen.
„Chronische Lyme-Borreliose ist medizinisch nicht anerkannt“, erklärt Professor Hany Elsheikha von der Universität Nottingham. „Das Thema ist extrem umstritten – aber Verzweiflung lässt Fehlinformationen schnell verbreiten.“
Yolanda lässt sich davon nicht beirren. Sie, Bella und Sohn Anwar erhielten 2012 ihre Diagnosen und haben seither zahllose alternative Therapien versucht – von Stammzellbehandlungen in Mexiko bis zu Ozon- und Kräutertherapien.
Jahre voller Schmerzen und Erschöpfung
Bella sprach mehrfach offen über die Symptome, die sie seit ihrer Jugend begleiten: Gedächtnisverlust, Übelkeit, Gelenkschmerzen, extreme Müdigkeit. Ihr Traum von einer Karriere als Reiterin und den Olympischen Spielen zerplatzte.
„Seit ich 14 bin, fühle ich jeden Tag mindestens zehn dieser Symptome“, schrieb sie 2020 auf Instagram. „Sie sind nie verschwunden.“
Die Krankheit zwang sie zum Homeschooling und beeinflusste später ihre Modelkarriere. Hinter den roten Teppichen und Blitzlichtern verbarg sich oft Schmerz.
Reality-Drama und harte Vorwürfe
Während Yolanda in *The Real Housewives of Beverly Hills* mitspielte, sorgte ihre Offenheit über die Krankheit der Familie für Skepsis. Einige Co-Stars zweifelten an der Diagnose und warfen ihr sogar *Münchhausen-Syndrom* vor – eine psychische Störung, bei der Betroffene Krankheitssymptome erfinden.
Der Streit führte zu einem Bruch und ließ Yolanda vorsichtiger werden.
„Heute spricht sie kaum noch über die Gesundheit ihrer Kinder“, erzählt ein Insider. „Ihre Töchter sind ihr Ein und Alles – sie will sie einfach schützen.“
Die Klinik in Bayern
Das St. George Hospital kombiniert klassische und alternative Medizin – darunter Lasertherapie, Entgiftungsbäder und Ozonbehandlungen, die in den USA verboten sind.
Die Klinik betont, dass ihre Methoden sicher seien und nur bei weniger als einem Prozent der Patienten schwere Nebenwirkungen auftreten. Kritiker warnen jedoch vor Herzproblemen und Krampfanfällen als mögliche Risiken.
Bella habe trotz allem neue Hoffnung geschöpft, sagen Insider. Sie habe das Klinikpersonal ins Herz geschlossen.
„Sie war unglaublich freundlich“, erzählt eine Quelle. „Sie wollte sogar eine Krankenschwester mit in die USA nehmen, um sie dort weiter zu begleiten.“
Warum Bella schwieg
Wochenlang spekulierten Fans: Hatte sie das Modeln aufgegeben? War sie in einer Klinik – aber aus anderen Gründen?
Yolanda entschied sich, die Krankenhausfotos zu teilen, um die Gerüchte zu stoppen.
„Bella wollte nicht, dass jemand denkt, sie sei verschwunden wegen Drogen oder Schönheitsoperationen“, so ein Insider. „Sie kämpft – und das wollte ihre Mutter zeigen.“
Im August bedankte sich Bella auf Instagram mit emotionalen Worten:
„Danke, Mama, dass du nie von meiner Seite gewichen bist, dass du mir geglaubt und mich beschützt hast. Ich bekomme endlich mein Leben zurück.“
Rückkehr auf den Laufsteg
Nach mehr als 100 Tagen Behandlung feierte Bella ihr Comeback bei der Pariser Fashion Week und lief für Yves Saint Laurent. Ihre Fans reagierten begeistert.
Auf die Frage, wann sie über ihre Behandlung sprechen werde, antwortete sie: „Bald – ich sammle nur noch Energie.“
Leben mit Lyme
Laut der Lyme Action Network können Langzeit-Symptome umfassen:
* Erschöpfung und Konzentrationsprobleme
* Gelenk- und Muskelschmerzen
* Verdauungs- und Blasenprobleme
* Licht- und Geräuschempfindlichkeit
* Angstzustände und Depressionen
Viele dieser Symptome ähneln anderen Krankheiten wie Long-COVID oder Fibromyalgie – was die Diagnose erschwert.
Dr. Michael Scoma, Infektionsspezialist aus New York, betont:
„Patienten wie Bella verdienen Mitgefühl und Klarheit. Wir müssen andere Ursachen ausschließen und ihnen einen klaren Weg nach vorn geben.“
Eine Tochter kämpft – eine Mutter glaubt
Für Yolanda ist der Kampf noch lange nicht vorbei. In ihrem Buch *Believe Me* beschreibt sie sich selbst als „Versuchskaninchen“ für ihre Kinder – jede Behandlung testete sie zuerst an sich selbst.
Heute konzentrieren sich Mutter und Tochter auf Heilung – körperlich, seelisch und spirituell.
„Wunder geschehen jeden Tag“, schrieb Yolanda kürzlich. „Daran halten wir fest.“
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