... so schnell kann es gehen
Waldbrandgefahr
- Foto: Ylvers auf Pixabay
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Waldbrände werden maßgeblich durch drei Faktoren beeinflusst: Wetter, Vegetation und Geländeform
Zwar wird ein Großteil aller Waldbrände frühzeitig entdeckt und gelöscht, aber wenn alle Faktoren ungünstig liegen, wie dichte Vegetation, heißes, trockenes und windiges Wetter in einem hügeligen Gelände, breiten sich solche Brände sehr schnell aus und sind nur schwer zu bekämpfen – selbst mit Löschflugzeugen.
Waldbrände und wie man sie verhindert
Sommer, Sonne, Wärme, Trockenheit: Auch aktuell besteht eine hohe Waldbrandgefahr – wenn jeder einige Grundregeln beherzigt, können einige Waldbrände vermieden werden, denn während Waldbränden früher meist natürliche Ursachen wie Blitzeinschlag zugrunde lagen, sind heute vor allem die Menschen für Waldbrände verantwortlich - sei es durch Fahrlässig keit oder durch Brandstiftung. Diese beiden Ursachen sind der Grund für über 75 % aller Waldbrände bundesweit .
Die vergleichsweise wenigen verbliebenen und bewirtschafteten Waldflächen können einen Waldbrand nicht in dem Maße kompensieren, wie es bei den einst natürlichen Bränden der Fall war. Zwar können sich die pflanzlichen Teile des Waldes überwiegend regenerieren, doch es fehlen zum Beispiel die alternativen Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere.
Daher sollte jeder die folgenden Regeln beachten:
- Kein Rauchen, offenes Feuer (z.B. Grillen, Abbrennen von Schnittgut), offenes Licht (Fackeln, Laternen) in Wäldern oder auf Wiesen!
- Niemals Zigarettenkippen aus dem Auto- oder Zugfenster werfen!
- Zufahrten zu Wäldern, Baggerseen, Ausflugsbgebieten usw. (das können auch Feldwege sein) müssen für Löschfahrzeuge Tag und Nacht freigehalten werden!
- Das Fahren oder Parken auf Waldwegen ist zu unterlassen, heiße Auspuffrohre oder Katalysatoren könnten das Gras in Brand setzen!
- Bitte werfen Sie keine Abfälle in die Natur. Es ist zwar selten, aber Scherben können durchaus wie Brenngläser wirken!
- Kinder sollten über die Gefahren und Folgen von Brandstiftung aufgeklärt werden!
Viele Brände lassen sich durch rasches Eingreifen schon im Anfangsstadium löschen. Deshalb bitte immer sofort die Feuerwehr (Notruf 112) alarmieren – auch wenn es sich noch um ein vermeintlich kleines Feuer oder Rauchentwicklung handelt!
Versuchen Sie den Brandort bei einer Meldung an eine Rettungs- und Feuerwehrleitstelle so präzise wie möglich anzugeben!
Bleiben Sie nach einen Notruf vor Ort und weisen Sie anrückenden Feuerwehren von den Zufahrtsstraßen den Weg zur Brandstelle!
Quellen: Feuerwehr Hitzacker Elbe und INternationaler Katastrophenschutz Deutschland
Bürgerreporter:in:Martina Seeliger aus Lünen |
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