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Die Kampfkunstschmiede goes green – 3,6 Tonnen CO2 pro Jahr gespart.

Langenhagen: Die Kampfkunstschmiede |

Es hat doch länger gedauert als gedacht aber das Training geht wieder uneingeschränkt weiter und wir sparen Energie und vor allem CO2.

In Eigenregie und mit tatkräftiger Unterstützung unserer Mitglieder, finanzieller Unterstützung von unserer Vermieterin Hannelore Brendel und fachlicher Unterstützung von der Hannoversche Zimmerei haben wir unsere größten Energiefresser beseitigt.

Angefangen hat es mit ein paar losen Deckenplatten und einem erschreckend hohen Verbrauch an Gas und Strom.

Alles im Allen haben wir an thermischer und akustischer Dämmung der Decke, sowie an energiesparendem Licht und einer effizienten Heizungsanlage mit intelligenter Regelung auf die Hallentemperatur gearbeitet.

Ein paar Zahlen dazu:

Beleuchtung

Es wurden 18 Leuchten mit 4 Leuchtstofflampen je 20W Leuchtstoffröhre mit einer Gesamtleistung von 1440W durch moderne Flächen-LED-Leuchten mit der Anzahl von14 Stück je 40W ersetzt. Das entspricht einer Gesamtleistung von nur 560W. Dadurch ergibt sich eine Einsparung von 880W. Mit 5h pro Tag und 5 Tage pro Woche mit 50 Wochen Betrieb im Jahr und einer Differenz von 0,88kW, werden pro Jahr 1100kWh eingespart. Bei einem Footprint von 0,53 kg CO2/kW für Strom, ergibt das eine Einsparung von 583kg CO2 pro Jahr.
Nüchtern betrachtet ist das über ½ Tonne, aber nicht richtig viel.

Heizung und Dämmung

Die Einsparung der Energie lässt sich schwerer in Zahlen fassen. Der aktuelle Verbrauch liegt bei 33000kWh Gas pro Jahr.
Mit den ergriffenen Maßnahmen erwarten wir eine Verringerung von -10% Brennwertheizung, -20% zeitgesteuerte Regelung der Hallentemperatur, -20% neue Tür und Dämmung der Decke.
Wenn die Annahmen stimmen, sollte sich ein neuer Verbrauch von „nur‘“ 19000kWh Gasverbrauch einstellen. So ergibt sich eine Differenz von 14000kWh. Mit einem Footprint von 0,22kg/KWh für Erdgas ergibt sich eine Einsparung von 3080kg CO2.

Wir freuen uns unserer Erde in Summe circa 3,6 Tonne CO2 jährlich zu ersparen.

Die Einzigen, die sich nicht freuen, sind die Energieversorger.

Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten das Trainingsklima angenehmer und energiesparender zu gestalten.

Vielen vielen Dank an Alle, die uns unterstützt haben.

In Zukunft werden wir uns der Fenster und der Dämmung der Wände widmen, dafür müssen wir aber erstmal Energie und Geld sparen.

Kritische Stimmen sagen bestimmt zurecht, dass das Ganze angeschaffte Material auch CO2 produziert hat. Das stimmt, jedoch war für das Erneuerte wirklich die Zeit gekommen, sodass es seine Funktion nicht mehr erfüllen konnte und es musste einfach ersetzt werden.
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