Die HAZ schrieb am 13.10. zum "Radverkehrskonzept"
Das Schreiben des ADFC Langenhagen am 14. Oktober 2026 an die HAZ zum o.g. HAZ-Bericht
- "86 km!" Oder doch noch einiges mehr? Die HAZ Langenhagen stellte das städtische "Radverkehrskonzept" vor. Was der ADFC Langenhagen noch DEUTLICH intensiver sieht als die HAZ Lsngrnhagen
- Foto: HAZ Langenhagen / ADFC Langenhagen
- hochgeladen von Reinhard's BLOG: Viel, sicher(er) radfahren!
Der HAZ-Langenhagen-Bericht vom Dienstag, 13. Oktober 2026:
- Er, hier drüber verlinkt, ist der Anlass für das folgende ADFC-Schreiben vom 14.10. an die HAZ Langenhagen
Auditur et altera pars!
Sehr geehrte Herren Moers und Hartung,
der seit Tausenden von Jahren bekannte Ausspruch lässt sich nicht nur auf die Juristerei, sondern auch auf die von Ihnen vertretene Publizistik anwenden, und ich meine:
Gerade in diesem "Fall".
Sie berichten über das Radverkehrskonzept (Benennung der Stadt) / den Radverkehrsentwicklungsplan, wie er wohl heißen müsste, aber entwickelt sich aus dem Konzept ( = Zusammengetragenes ) wirklich etwas?
Basis könnten die Rad-Unfallquote in Langenhagen sein:
Sie ist mittlerweile die höchste aller 20 Umlandkommunen der Region Hannover.
Diese Entwicklung ist seit langem vorhersehbar aufgrund permanent steigender Rad-Unfallzahlen in Langenhagen.
Die zugehörigen Daten finden Sie bitte hier, vom ADFC Langenhagen publiziert am 1. Juli 2026:
https://langenhagen.adfc.de/artikel/auf-dem-wege-der-besserung-rad-unfall-zahlen-in-langenhagen-region-hannover
Woran das u.a. liegt:
An der Langsamkeit, z.B. Ehlersstraße als Fahrradstraße: Vor fünf Jahren bereits diskutiert, aber es ist Langenhagen nicht möglich, ein 150 m langes Stück Straße als Fahrradstraße umzuwidmen.
Die derzeitige Situation der Karl-Kellner-Fahrrad-Staße ist durch 91-%- Missbrauchs-Nutzung (mehrfach selber gemessen und Verwaltung / Polizei übermittelt) als Kfz-Durchfahrtsstraße für Radfahrende so furchteinflößend, dass sie diese Straße meiden - und prompt gibt's auf anderen Straßen mehr Radunfälle.
Und es ist KEINE Änderung abzusehen: Während andere Städte (wie u.a. Hannover, s. pdf-Anlage) den Kfz-Verkehr in ihren Fahrradstraßen stark einschränken, stimmte der Verkehrsausschuss - trotz meiner Gegenrede dort - dem "Vorschlag" aus der Verwaltung zu, dass der Kfz-Verkehr in dieser Fahrradstraße "natürlich" in beiden Fahrrichtungen bloß nicht gebremst werden darf. Einbahnstraße = Radfahrerschutz = nein danke!
DIESES ist nur ein Beispiel für eine antiquierte, 70-er basierte Denk- und Vorgehensweise in "Langenhagen.
Weiter Beispiele im pdf in der Anlage
Dabei sehe ich die vorgesehene Widmung der L 380 auf der Strecke Engelbostel/Tegtmeyer <=> Resse als neue, auch nach Meinung von Frau Ortsbürgermeisterin Auras / Engelbostel völlig gefährliche, unakzeptabke Rad-Haupt-Verbindungs-Strecke und dafür die komplette Aufgabe des von allen geliebten/genutzten, weit von jeglichen Sattelschlepper-Verkehr getrennten Mitteldamms kpl. aus dem Plan zu streichen.
Hannover hat einen Teil der Fahrradrouten bereits fertiggestellt, so wie andere Kommunen ähnliche durchgehende sicher(er)e Weg fürs Rad:
Im Langenhagen-Konzept gibt es nicht mal den Ansatz einer durchgehendem Planung vergleichbarer Haupt-Routen:
in Richtung "West-Ost" quer durch,
in Richtung "Nord-Süd" würde durch,
...
Und ...
Ich lege meine Hand ins Feuer dafür, dass es - mit diesen und anderen Punkten im Konzept - Langenhagen keinerlei Schwierigkeiten machen wird, den 1. Platz unter den 20 Kommunen der Region Hannover mit der höchsten Rad-Unfallquote nicht nur zu halten, sondern elegant auszubauen.
Andere Städte bauen Kfz-Verkehr auf Radverkehrswegen zurück: Langenhagen iST zurück.
Rauf aufs 🚲 - aber sicher(er)!
Mit fahrradfreundlichen Grüßen
Reinhard Spörer
Sprecher
https://Langenhagen.ADFC.de
Bürgerreporter:in:Reinhard's BLOG: Viel, sicher(er) radfahren! aus Langenhagen |
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